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Heini Gantenbein: Eine frühe und transparente Information ist unerlässlich [aus dem Werdenberg Aktuell]

Wenn es nach Gemeinderatskandidat Heinrich Gantenbein geht, soll das Lukashaus-Hallenbad möglichst rasch wieder in Betrieb genommen werden. Grabs sieht der SVP-Politiker weiterhin als ländliche Gemeinde, die ihren Dorfcharakter auch bei steigender Einwohnerzahl beibehalten soll. Der 47-Jährige sieht sich als Vertreter der „Randregion“, dem Grabserberg.

Wenn es nach Gemeinderatskandidat Heinrich Gantenbein geht, soll das Lukashaus-Hallenbad möglichst rasch wieder in Betrieb genommen werden. Grabs sieht der SVP-Politiker weiterhin als ländliche Gemeinde, die ihren Dorfcharakter auch bei steigender Einwohnerzahl beibehalten soll. Der 47-Jährige sieht sich als Vertreter der „Randregion“, dem Grabserberg.

Interview: Annina Dietsche-Veit

Sie wollen künftig im Gemeinderat von Grabs mitwirken. Weshalb kandidieren Sie für dieses Amt?

In Grabs geboren, aufgewachsen und mit Ausnahme eines kurzen Unterbruches durchgehend hier wohnhaft, liegt mir unsere Gemeinde sehr am Herzen. Nach vier Jahren Mitglied in der Verkehrskommission bin ich bereit, Verantwortung zu übernehmen und mich im Gemeinderat aktiv für unsere Einwohnerinnen und Einwohner einzusetzen und mitzuhelfen, unsere Gemeinde positiv weiterzuentwickeln. Zudem ist es mir ein Anliegen, dass die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger für die kommenden Wahlen eine echte und möglichst breite Auswahl an Kandidaten erhalten.

Welche Bereiche und Themen liegen Ihnen besonders am Herzen? Respektive wofür setzen Sie sich im Gemeinderat ein?

Ich setze mich ein für eigene Entscheide und eine grösstmögliche Ausnützung der Gemeindeautonomie, ohne vorauseilenden Gehorsam gegenüber übergeordneten, vielfach städtisch geprägten Vorgaben. Wichtig ist mir unter anderem auch eine frühe und transparente Information der Bevölkerung bei wichtigen Gemeindeprojekten und Abstimmungsvorlagen, sowie eine bestmögliche Berücksichtigung der einheimischen Unternehmer bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen.

Was für Erfahrungen und Qualitäten bringen Sie mit Ihrer Persönlichkeit ein?

Als Bauernsohn und gelernter Landwirt mit mehrjähriger Tätigkeit als Chauffeur habe ich einen praktischen Hintergrund. Zusammen mit den qualifizierten Weiterbildungen und der langjährigen Tätigkeit in Rechnungswesen und Treuhand bringe ich ein relativ breites Wissen und Erfahrungen mit. Ich bin es gewohnt, Sachverhalte und Situationen ganzheitlich und kritisch zu betrachten, sowie effizient und pragmatisch bestmögliche Lösungen zu erarbeiten.

Wie wollen Sie Grabs künftig positionieren?

Ich sehe Grabs weiterhin als ländliche Gemeinde, welche ihren Dorfcharakter auch bei weiter steigender Einwohnerzahl behalten soll. Attraktive Arbeitsplätze, eine zeitgemässe und gut ausgebaute Infrastruktur und eine tiefe Steuerbelastung sind wichtig, um Grabs attraktiv zu halten. Eine weiterhin gepflegte Landschaft und ein ansprechendes Freizeitangebot mit aktivem Dorfleben und Vereinen sind ebenfalls wichtige Punkte. Da haben wir in diversen Bereichen noch Handlungsbedarf.

Gerade diesen Sommer war der Voralpsee für Wanderer und Touristen über die Region hinaus ein beliebtes Ausflugsziel. Soll der Tourismus in Grabs künftig mehr gefördert werden?

Für mehr Tourismus fehlt schlicht die Infrastruktur und ein ganzheitliches Angebot, deshalb sehe ich Grabs auch in Zukunft nicht als Tourismusdestination. Unser Naherholungsgebiet soll auch für die Einheimischen noch attraktiv bleiben. Bereits dafür und für eine überschaubare Anzahl Touristen sind diverse Massnahmen und Investitionen in die Infrastruktur nötig.

Die Stadt Buchs und die Gemeinden Sevelen und Wartau vereinen ihre Feuerwehren in einem Zweckverband. Wie lange soll die Feuerwehr Grabs noch eigenständig bleiben?

In den Nachbargemeinden ergriffen die Feuerwehren selber die Initiative. Ich gehe davon aus, dass dies auch in Grabs so sein wird, wenn Bedarf oder Interesse vorhanden ist.

Wie stehen Sie generell zur regionalen Zusammenarbeit?

Regionale Zusammenarbeit ist immer dann sinnvoll, wenn  Synergien genutzt werden können und dadurch Effizienzsteigerungen und Einsparungen möglich sind. Es müssen aber alle Beteiligten davon profitieren können und es dürfen keine Abhängigkeiten entstehen. Wir haben bereits einige gut funktionierende Beispiele. Das kann in Zukunft auch in weiteren Bereichen geprüft und wenn es Sinn macht umgesetzt werden.

Eine Gruppe Grabser fordert, dass das Lukashaus-Hallenbad von der Gemeinde wiedereröffnet und für den Schwimmunterricht genutzt werden soll. Wie ist Ihre Haltung diesbezüglich?

Ich habe selber von der ersten bis zur sechsten Klasse im Lukashaus Schwimmunterricht besucht. Ich bin ein starker Befürworter einer schnellen Wiederinbetriebnahme dieses Hallenbades. Dass trotz breiter Zustimmung in der Bevölkerung und auch bei den Schwimmlehrpersonen diesbezüglich nach wie vor nichts läuft, kann ich nicht verstehen,

Weshalb sollen die Wählerinnen und Wähler von Grabs genau Ihren Namen auf den Wahlzettel schreiben?

Ich kenne Grabs und will mich als bürgernahen Vertreter im Gemeinderat engagieren und mich für die Anliegen der Einwohner einsetzen. Dabei ist mir ein effizienter Einsatz der Steuergelder, eine sachliche Meinungsbildung und eine ehrliche Kommunikation wichtig. Wenn ich etwas mache, dann richtig und mit bestem Wissen und Gewissen. Nicht zuletzt fehlt seit Jahren ein Vertreter der Randregionen – respektive dem Grabserberg – und der SVP im Gemeinderat, was ich gerne ändern möchte.

ZUR PERSON:

Heinrich (Heini) Gantenbein (SVP), Treuhänder (Dipl. Experte in Rechnungslegung und Controlling), Erstausbildung Landwirt, 1973, verheiratet, zwei schulpflichtige Kinder.
Freizeit: Familie, skifahren, velofahren, gesellige Anlässe
Bisherige, öffentliche Aktivitäten: Mitglied Verkehrskommission Grabs seit 2017

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