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Medienmitteilung

Reisst euch zusammen, lieber Stadtrat!

Schlicht und einfach peinlich, wie dilettantisch der Stadtrat versucht Herr der Lage über seine öffentliche Kommunikation rund um die Vorkommnisse in den Sozialen Dienste Werdenberg (SDW) zu werden. Der «Rücktritt vom Rücktritt» von Stadtrat Heinz Rothenberger zeigt nun einen weiteren Tiefpunkt in der miserablen Arbeit des Stadtrates Buchs auf.

Die SVP Buchs zeigt sich hochgradig irritiert über die Handhabung des Stadtrates bezüglich der Vorfälle in der SDW. Begleitet wurde dieses Trauerspiel von einer katastrophalen Kommunikation. Kühlen Kopf bewahren, nüchtern die Sachlage analysieren, um dann transparent zu kommunizieren, ist dem Stadtrat Buchs einmal mehr misslungen. Stadtpräsident Daniel Gut «fällt aus allen Wolken» (FM1 Today am 2. März) und kann sich die Geschehnisse nicht erklären. Danach versucht sich der Stadtrat mit einem öffentlichen Statement aus der Affäre zu ziehen, indem er sein Bedauern über die Kündigung von Markus Büchel zum Ausdruck bringt und fällt somit dem eigenen Mitglied Heinz Rothenberger in den Rücken. Als sich die öffentliche Empörung und mediale Berichterstattung auf dem scheinbaren Höhepunkt befindet, entscheidet sich Heinz Rothenberger zum Rücktritt und kommuniziert diesen den Medien. Nur drei Tage danach zieht er den Rücktritt wieder zurück. Der Stadtpräsident Daniel Gut verheddert sich dann erneut in der Kommunikation und muss seine schriftlich bestätigte Aussage gegenüber dem «W und O» korrigieren. Das dargelegte Verhalten dieses Führungsgremiums hinterlässt Verwirrung und Empörung.

Die SVP Buchs findet klar, dass Kündigungen und Rücktritte wegen Verfahrensfehlern und persönlichen Befindlichkeiten innerhalb einiger Tage ausgesprochen und zurückgenommen werden, der Stadt Buchs nicht würdig sind. Ein professionelles Handeln muss auf dieser Stufe dringend wieder Einlass finden.

Dass Stadtrat Heinz Rothenberger seinen Rücktritt zurückzieht, ist sein gutes Recht. Die Folge davon ist jedoch, dass er damit willentlich der ganzen Glaubwürdigkeit des Stadtrates Buchs massiv schadet. Von einem langjährigen Stadtrat darf erwartet werden, dass er seine Entscheidungen mit Weitsicht trifft und verschiedenen Drücken widersteht. Bei seiner Rücktrittansprache im TVO entschuldigte er sich für die unter seiner Verantwortung entstandenen Fehler mit weitreichenden Folgen für Dritte. Im TVO präsentierte sich Heinz Rothenberger als konsequent und verantwortungsbewusst. Eine Posse wie sich herausstellte. Das nun erfolgte Dementi des Rücktrittes aus dem Stadtrat, beweist das klare Gegenteil. Grobe Fehler in seiner Arbeit, Inkonsequent, willentlich der Glaubwürdigkeit des Stadtrates schaden und keine Achtung vor dem Amt sind aus unserer Sicht keine guten Substanzen für einen Stadtrat.

Die SVP Buchs fordert den Stadtrat Buchs seine Absichten klar aufzuzeigen und sein gesamtes Handeln diesem Ziel unterzuordnen und sichtbar zu machen. Eine damit verbundene klare und transparente Kommunikationsstrategie wäre ebenfalls zu begrüssen.

Erfreulich nehmen wir zur Kenntnis, dass mit der Vizestadtpräsidentin Katrin Frick eine kenntnisreiche und konsequente Stadträtin das Amt im Vorstand der SDW übernimmt. Die SVP Buchs wird weiterhin das politische Treiben in der Stadt Buchs sowie dem SDW aufmerksam und kritisch verfolgen.

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