SVP Werdenberg

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Schloss WerdenbergPresse-Archiv 2008

> zum aktuellen Jahr

Ein klares NEIN zum HarmoS - Konkordat - von Housi Zaugg
Nein zum HarmoS-Diktat - von Mirco Rossi
Verbandsbeschwerde - Schluss mit dem Missbrauch - von Jürg Schwendener
Arbeit hat Früchte getragen - von Uwe Schulze
Komplott-Schmiede abgestraft! - von Jürg Schwendener
Einspruch abgelehnt! - von Renato Baumgartner
Der Mittagstisch ist nur der Anfang - von Renato Baumgartner
Original oder Kopie?
HV SVP Gams - Abgaben im Visier
Neuer Präsident für die SVP Sevelen
Schülerhort für Gams? von Renato Baumgartner

Handeln, nicht jammern - von Verena Frick

Müssen noch mehr Leute sterben? - von Mirco Rossi

Es reicht - von Patrick Piske

Kleinkarierte Sozi-Logik - von Jürg Schwendener

Schulrat Buchs - SVP gegen Abschaffung der Volkswahl

SVP Werdenberg nominiert Kantonsrats-Kandidaten

Ein klares NEIN zum HarmoS - Konkordat

Wir haben 2006 an der Urne einer wünschenswerten Harmonisierung des Schulsystems zugestimmt. Was dann daraufhin aber in den Köpfen der Bildungsdirektoren abgelaufen und entstanden ist, stellt unser demokratisches Schulsystem in Frage. Allen Ernstes will man uns jetzt ein Konkordat mit dem Namen HarmoS unterjubeln. Dieses Konkordat steht über jedem kantonalen Verfassungsrecht und kann weder vom Bürger noch von Kantonsregierungen nach dem Beitritt beeinflusst werden. Wenn uns die Befürworter heute beschwichtigend erklären, wir hätten die Vorgaben von HarmoS ja bereits mehrheitlich umgesetzt, so mag das ja stimmen; nur, wir als Stimmbürger können diese Vorgaben jederzeit mit Vorlagen und Re-ferenden wieder ändern, ergänzen oder aber ganz streichen. Beim Beitritt zum Konkordat geben wir diese Rechte für immer aus der Hand und stellen uns unter die Diktatur der EDK, übrigens heute schon ein neu geschaffener Verwaltungsapparat mit über 50 Angestellten, Tendenz beim Beitritt zu HarmoS: gewaltig steigend. Kantone, welche dem Konkordat nicht beitreten möchten, werden vom Bund zum Beitritt gezwungen und hätten die Vorgaben innert 6 Jahren umzusetzen, ohne wenn und aber.
Über die Kosten für dieses Konkordat schweigen sich die EDK-Herren wohlweislich aus. Als einziger Kanton hat Aargau für die Umsetzung der zwingend zu schaffenden Tagesstruktu-ren eine Kostenrechnung erstellt und veröffentlicht. Dabei entstünden dem Kanton zu Lasten der Steuerzahler jährliche Kosten von rund 100 Millionen Franken. Umgeschlagen auf die ganze Schweiz sind dies sagenhafte 2 Milliarden Franken pro Jahr. Gelder, welche nicht in die Ausbildung unserer Jugend fliessen, sondern in nutzlosen Tagesstrukturen verbraten würden, in einem System, von welchem die SP seit Jahrzehnten träumt. Auf diese hinterhäl-tige Weise soll der kläglich gescheiterte Sozialismus via Hintertürchen bei uns eingeführt werden.
Holen wir unsere Bildungsdirektoren auf den Boden der Realität zurück, geben ihnen den Auftrag, ein effizientes, harmonisiertes Schulsystem zu erarbeiten indem wir am 30.11. ein klares, deutliches NEIN zu HarmoS in die Urne legen.
Housi Zaugg, Fabrikstrasse 6, Grabs

Nein zum HarmoS Diktat

Wie schon in Leserbriefen zu lesen war, hat der Souverän den Bildungsartikel bei einer Stimmbeteiligung von gerade mal 27% mit 86% Ja-Stimmen angenommen. Zentrales Anliegen der damaligen Abstimmung war es die obligatorischen neun Schuljahre zu harmonisieren. Einmal mehr wurde das Fuder völlig überladen. Die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) hat einige Bereiche ohne effektiven Verfassungsauftrag definiert.

Die EDK erhält, sofern zehn Kantone dem Konkordat beitreten, gesetzgebende Gewalt, welche über dem kantonalen Recht steht. Im Klartext heisst das, die St. Galler Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sowie der Kantonsrat haben keinen Einfluss mehr auf das Volksschulgesetz. Wenn also dem HarmoS Konkordat zugestimmt wird, kann die EDK Änderungen im Volksschulgesetz erlassen ohne dass das Parlament, die Gemeinden, die Schulbehörden und schon gar nicht das Volk mitbestimmen können.

Mit dem Beitritt zum HarmoS Konkordat sind die Eltern verpflichtet ihre vierjährigen Schützlinge dem Staat zu übergeben. Es müssen auch Kinder eingeschult werden die Entwicklungsdefizite haben. Diese Kinder werden nicht einfach ein Jahr später eingeschult, nein sie werden parallel zum Schulunterricht von speziellen Psychologen und Pädagogen begleitet.

Nach HarmoS gilt die Hochdeutsch Pflicht ab der ersten Schulstunde, somit haben auch vierjährige Hochdeutsch zu sprechen. Die angesprochene Hochdeutsch Pflicht wird zudem von der EDK als Integrationsmassnahme für Kinder mit Migrationshintergrund verkauft. Kurz gesagt, unsere Schweizer Kinder haben sich den ausländischen anzupassen. Die Schule ist indes weiter verpflichtet für ausländische Kinder und Jugendliche einen Unterricht in heimatlicher Sprache und Kultur - also nicht Deutsch - anzubieten. Der Bedarf an schulischen Aushilfs-Lehrkräften zur Bewältigung der dafür notwendigen zahlreichen Fremdsprachen-Programme wird ins unermessliche steigen.

Im Rahmen der Tagesstrukturen haben die Kantone Aargau und Solothurn unabhängige Kostenschätzungen durchgeführt. Im Kanton Aargau rechnet man mit Zusatzkosten von jährlich hundert Million Franken, im Kanton Solothurn von jährlich vierzig Million Franken. Diese Ausgabenlast wird vollends dem Steuerzahler verrechnet, auch jenem der die Tagesstrukturen nicht in Anspruch nimmt.

Gut ausgebildete Kinder sind die beste Investition in die Zukunft unseres Landes - das ist überhaupt keine Frage. Aber zu welchem Preis?
Deshalb empfehle ich Ihnen ein NEIN zum Beitritt des Kantons St. Gallen zur interkantonalen HarmoS Vereinbarung.

Mirco Rossi, Grünfeldweg 5, 9476 Weite

Verbandsbeschwerde - Schluss mit dem Missbrauch

Das Verbandsbeschwerderecht wird immer wieder von Funktionären grosser Organisationen zur Verhinderungspolitik und Machtdemonstration herangezogen. Der Ermessenspielraum lokaler Behörden, oder gar demokratische Bürgerentscheide werden missachtet und verhindert.

Wir treffen sie heute schon fast in jedem Dorf an, verlassene, baufällige Häuser, bei welchen aus irgendwelchen fadenscheinigen Heimat- oder Ortsbildschutzgründen der Abbruch oder Umbau behindert und verzögert wird.

Wir bezahlen sie heute fast überall, die Parkplatzeinrichtungen in Einkaufszentren, die von Umweltschutzorganisationen zur sogenannten Verkehrsreduktion gezwungen wurden, um den öffentlichen Verkehr zu fördern. Gebracht hat dies nur Bauverzögerungen und Kosten, weil sich der öffentliche Verkehr als wenig tauglicher Zubringer für solche Einrichtungen erwiesen hat.

Der immer wieder begangene Missbrauch mit der Verbandsbeschwerde ist teuer, bremst den Fortschritt und ist unnötig. Unsere Gesetze und Vorschriften sind streng genug und geben allen direkt Betroffenen das Recht, gegen Vorhaben zu intervenieren, welche nicht den Regeln entsprechen. Deshalb soll Schluss sein für Alibi-Übungen von profiliersüchtigen Verbänden.

Stimmen Sie JA zur Verbandsbeschwerde-Initiative!
Jürg Schwendener, Buchs


Arbeit hat Früchte getragen

Für mich ist der Wahlerfolg der SVP im Kanton und in unserer Region eine Befriedigung. Er hat gezeigt, dass meine Arbeit Früchte trägt. Im Vorfeld der Wahlen ging es in Grabs hoch zu und her. Plakatwände der SVP wurden demoliert, ausgerissen und in den Bach geworfen. Ich dachte, wir befinden uns im Ausnahmezustand. Nun habe ich gesehen, dass es eine Minderheit ist, die das verursacht hat. Ich bin ihnen auch nicht böse, denn sie taten es halt aus Verzweiflung, das kann ich verstehen. Es stellte sich mir die Frage, diese Vorfälle im Vorfeld der Wahl publik zu machen. Ich hielt es letztlich für angebracht, die Wahlen abzuwarten. Es ist schöner, sich im Nachhinein über den Wahlerfolg zu freuen, als eine Schlacht im Vorfeld auszutragen, die eigentlich nicht nötig ist.
Uwe Schulze-Kaufmann, Marktstrasse 9, Grabs


Komplott-Schmiede abgestraft

Die Komplott-Schmiede der CVP und SP wurden an den Kantonsratswahlen zünftig abgestraft. Leider ist die Abwahl von Bundesrat Blocher nicht mehr rückgängig zu machen, aber die Strafe an die Drahtzieher der linken Allianz gegen die SVP haben es deutlich zu spüren bekommen: Solche Machenschaften zahlen sich am Ende nicht aus. Dass eine der Hauptakteure, Lucrezia Meier-Schatz, den Sprung in den Regierungsrat nicht schaffen würde war vorauszusehen. Diesen im 2. Wahlgang zu verhindern und den SVP Kandidaten Stefan Kölliker nach St. Gallen zu wählen ist nächstes Ziel. Doch verwundete Wölfe sind nicht zu unterschätzen. Die Mitte-Links-Allianz wird alles versuchen den der SVP zustehenden Sitz in der Regierung zu vermiesen. Allerdings: und das hat sich bei diesen Wahlen erneut gezeigt, die SVP geht gestärkt aus solchen Machenschaften hervor.

Jürg Schwendener

Die SVP Werdenberg hat am 4. Januar 2008 die Kantonsrats-Kandidaten nominiert
 

 

v. links: Renato Baumgartner Gams - Odo Thauern Wartau
Jörg Schlegel Gams  - Verena Frick Sennwald - Patrick Piske Sevelen
 Mirco Rossi Wartau, August Wehrli Buchs

Einspruch abgelehnt!
Zum Leserbrief „Einspruch!“ von SP Kantonsrätin Elsbeth Schrepfer, W&O 6. März.

Geschätzte Ratskollegin Elsbeth Schrepfer; nach meinem Verständnis hat der Lehrkörper in erster Linie Wissen zu vermitteln und unsere Kinder zu selbständigem und eigenverantwortlichem Denken und Handeln zu befähigen. Er legt damit den Grundstein, dass unsere Kinder die bestmöglichsten Zukunftschancen erhalten. Leider muss ab Mitte der 90er Jahre festgestellt werden, dass trotz zunehmender Bildungsausgaben, die Jugendlichen immer weniger den Anforderungen von Gewerbe und Wirtschaft genügen. Über all diesen Zeitraum – und wenn sich nicht bald etwas ändert auch noch in der Zukunft – haben wir nur einen Verlierer – unsere Kinder!

Integrationsmassnahmen sind nicht nur bei den Kindern anzusetzen. Deren Eltern sind ebenso daran zu beteiligen und in die Verantwortung zu nehmen. Aber jedes Mal, wenn die SVP den Vorschlag einer Integrationsvereinbarung einbringt, wird er vom Mitte-Links Block abgelehnt. Das erwähnte Basler-Programm steht übrigens unter dem Moto „Fördern und Fordern“, da werden die Eltern in die Pflicht genommen! Bei den Forderungen da sehe ich durchaus ein sachliches Argumentationspotential, aber ich höre jetzt schon die SP-Voten und sehe schon die darauf abfahrende Mitte!

Ohne die Bereitschaft, sei dies die Lernbereitschaft oder die Bereitschaft zur Integration, kann keine Massnahme zum Erfolg führen. Die Unfähigkeit diesen simplen Mechanismus zu erkennen, sorgt regelmässig für einen Massnahmenwildwuchs. Nur durch harte Arbeit – lernen ist harte Arbeit – kann ein Kind entsprechende Fähigkeiten erwerben. Dies wird ihnen auch durch die schönsten pädagogischen Massnahmen nie abgenommen werden können. Dasselbe gilt für die Integration! Wer die Sprache lernen will, der wird sie lernen, wir haben doch genügend positive Beispiele.

Es sind nicht die Sparmassnahmen, die zu einer misslungenen Integration geführt haben, es ist die Mitte-Links Politik mit ihrem Massnahmenwildwuchs. Schlimmer noch, ihnen ist es gar gelungen die finanzielle Transparenz der Integrationsmassnahmen vollends zu verschleiern. Der Bürger bezahlt heute auf allen Ebenen: Bund, Kanton, Gemeinde und Schulgemeinde seinen Obolus!


Renato Baumgartner SVP-Kantonsrat, Gams
 

Der Mittagstisch ist nur der Anfang

Bei der Schlussabstimmung zum X. Nachtrag des Volksschulgesetzes war nur die SVP geschlossen dagegen angetreten. Anlass dazu gaben die Sprachlastigkeit der Lektionentafel und die gesetzlichen Bestimmungen zum Mittagstisch.

Gerade in unserer ländlichen Gegend mit den von Familienbetrieben bewirtschafteten Berggebieten - wie auch deren zunehmende Besiedelung -, werden mit dem X. Nachtrag massive Eingriffe in funktionierende Familienstrukturen geschaffen. Denn Artikel 20a hält fest: „Hat die politische Gemeinde oder die Schulgemeinde einen Mittagstisch eingerichtet, besteht kein Anspruch auf einen Transport vor dem Mittag nach Hause und nach dem Mittag zur Schule zurück.“

Die Möglichkeit einer Unterbringung in Gastfamilien, wie im Bericht der Regierung festgehalten, wäre ein finanz- und familienverträglicher Einstig gewesen. In der Folge hätte man den Bedarf in Ruhe analysieren und eine selbst tragende Lösungen erarbeiten können. Aber nein, einmal mehr wurde bereits in der Vernehmlassungsphase der Mittagstisch zementiert und der Bürger vor vollendete Tatsachen gestellt.

Mit HarmoS soll spätestens auf das Schuljahr 2014/15 – und nicht wie in Gams bereits für 2008 budgetiert - die Betreuung während der ordentlichen Schulzeit an den unterrichtsfreien Zeiten eingeführt werden. Im Hintergrund laufen jedoch bereits die Diskussionen auf Hochtouren, wie man diese Vorgaben auf eine ganzjährige Betreuung ausweiten könnte! Mit der Einschulung ab dem vierten Lebensjahr ist es noch nicht genug. In Basel werden in einem Pilotversuch bereit dreijährige – nach intensiven Abklärungen - in Sprachkurse geschickt. Jetzt fehlt nur noch der Säuglingsflüsterer am Geburtsbett!

Das Bedürfnis von Mittagstisch wie Tagesbetreuung ist nicht von der Hand zu weisen. Aber bei der Finanzierung all dieser Einrichtungen bin ich klar der Meinung, dass sie nicht zur Aufgabe der öffentlichen Hand gehören. Für mich eine Ausnahme bildet dabei nur die Unterstützung alleinerziehender Eltern. Die Nutzung der Angebote ist selbst tragend und dem wirtschaftlichen Verhältnis der Eltern angepasst zu gestalten. Die von allen anderen Parteien getragene gesetzliche „Zwangsumsetzung“ und der voreilende Gehorsam einiger Exponentinnen wird jenen Gemeinden mit Übergangsausgleich (Härtefallausgleich) noch in arge Bedrängnis bringen.

Renato Baumgartner, SVP Kantonsrat, 9473 Gams

 

Original oder Kopie?

Was musste ich mir doch aus Kreisen der Linken und Netten so alles anhören nach erscheinen der Leserbriefe „Diskriminiert im eigenen Land“ (W&O 11.01.07) und „Sicherheit schaffen?“ (W&O 03.08.07). Und heute, nach der Einreichung der 210'770 beglaubigten Unterschriften für die Volksinitiative „für die Ausschaffung krimineller Ausländer„ da springt so mancher Linke und Nette mal über den eigenen Schatten und auf den bürgernahen SVP-Zug auf. Mann und Frau erkennt plötzlich, dass man sich auch sicher fühlen möchte. Aber Achtung, einmal mehr trügt der Schein. Während die SVP mit der Volksinitiative klare Rahmenbedingungen festgelegt hat, werden im Hinterkämmerlein der Mitte-Links Fraktion bereits die Integrationsprogramme neu überarbeitet. Dabei wird nur ein Ziel verfolgt, Integration der Unbelehrsamen auf Biegen und Brechen und das nach altem und bekanntem Muster, auf unser aller Kosten!

Der Souverän hat es in der Hand das Original zu wählen, oder sich für eine unberechenbare Kopie zu entscheiden. Wer sich noch um die Zukunft unsere Kinder sorgt – und das ist mitunter eine Aufgabe von uns Erwachsenen – muss in der aktuellen Politlandschaft in der Opposition stehen.

Renato Baumgartner, SVP Kantonsrat, 9473 Gams

Abgaben im Visier

Der Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr und ein Referat von Jörg Schlegel über die Landwirtschaft und ständig steigende Abgaben standen im Mittelpunkt der Hauptversammlung der SVP Gams.

Gams. – Zur Hauptversammlung der SVP-Ortspartei Gams waren die Mitglieder ins Restaurant Schäfli in Gamseingeladen.Als Gast konnte Kantonsratskandidat und SVP-Kreisparteipräsident August Wehrli begrüsst werden. Präsident Simon Eggenberger konnte die Geschäfte der HV zügig erledigen. Dem Vorstand wurde für die geleistete Arbeit gedankt.

In seinem Jahresbericht hielt der Präsident einen Rückblick auf das Jahr 2007. Im Sommer organisierte die SVP Gams eine Delegiertenversammlung der SVP Kanton St. Gallen. Es durften über 120 Delegierte und Gäste begrüsst werden. Durch den grossartigen Einsatz der Mitglieder konnte der Anlass sehr gut organisiert und durchgeführt werden. Wie jedes Jahr wurde im Rahmen der Alpsäuberung der SVP Gams für die Ortsgemeinde Gams auf der Neuenalp gearbeitet, und bei bestem Wetter fand der Mutschentag auf der Bindinghütte statt. Bei Essen und Trinken wurde viel diskutiert. Diese beiden Anlässe sollen auch im Jahr 2008 wieder stattfinden. Der Vorstand freut sich auf eine rege Teilnahme. Der Schwerpunkt des politischen Jahres war sicher die Nationalratswahl. Die SVP konnte den bereits hohen Wähleranteil nochmals vergrössern und erreichte 29 Prozent der Stimmen.

Kampf gegen steigende Abgaben
Anschliessend an die HV referierte Kantonsratskandidat Jörg Schlegel über die Landwirtschaft und die ständig steigenden Abgaben. In den Medien hört man zurzeit immer wieder, dass die Preise für Milch und Fleisch ständig steigen. Somit könnte man denken, dass die Landwirtschaft rosigen Zeiten entgegengeht. Doch durch die Senkungen der Direktzahlungen bleibe das landwirtschaftliche Einkommen auf demselben tiefen Stand wie zuvor. Zudem werde durch die steigende Abgabenlast, die alle betrifft, der Mittelstand immer weiter geschröpft, und weitere Erhöhungen seien bereits geplant, so Schlegel. Beispielsweise wird von politischen Kreisen laut über eine Erhöhung der Abgaben auf Treibstoff und auch der Lohnnebenkosten nachgedacht. Die SVP ruft alle auf, sich gegen weitere Abgaben einzusetzen. Der Staat soll sich auf seine Kernkompetenzen beschränken und so die Ausgaben auf einem erträglichen Mass halten. Das diene dem ganzen Land, da das erarbeitete Einkommen wieder in die Wirtschaft zurückfliesse, was bei den Unternehmen wiederum Investitionen ermögliche und somit Arbeitsplätze schaffe, betont die Partei. Nach dem Referat wurde bis zu später Stunde über verschiedenste Themen diskutiert. (pd)

 

Neuer Präsident für die SVP Sevelen
(W&O vom 20.2.2008)

Als neuer Präsident der SVP Sevelen wurde Patrick Piske gewählt. Rico Henzen bekleidet neu das Amt des Kassiers.

Sevelen. – Die HV startete mit einer Überraschung. Dank des grossen Interesses wurde es im reservierten Jägerstübli zu eng, worauf in die grössere Drei-Königs-Stube verschoben werden musste. Erfreulich viele junge Neumitglieder konnten begrüsst werden. Da es keine Anträge und Änderung der Traktanden gab, konnte die Versammlung wie geplant durchgeführt werden. Nach der Demissionierung von Stephan Gebert galt es, die Vakanzen neu zu besetzen. Neuer Präsident Nach der Ehrung des abgetretenen Präsidenten und der Verdankung an Karl Widmer für die Leitung der Partei ad interim wurden der Versammlung die neuen Besetzungen vorgestellt.

Mit Patrick Piske (Präsident) und Rico Henzen (Kassier) konnten zwei motivierte Mitglieder vorgeschlagen werden. Die Besetzung des Präsidentenamtes wurde durch Karl Widmer zur Abstimmung gebracht und konnte ohne Gegenstimme oder Enthaltung beschlossen werden. Patrick Piske hielt darauf eine kurze Rede, in der er den weiteren Ausbau der Partei, die offene Kommunikation und das «Miteinander» in den Vordergrund stellte. Auch die Wahl von Rico Henzen ergab keinen Einwand.

Als Gast an der diesjährigen Versammlung konnte die Seveler SVP den Kreisparteipräsidenten August Wehrli begrüssen. Dieser begrüsste insbesondere die neuen Mitglieder. Er erwähnte die gute Stimmung unter den Anwesenden, die offene Redensweise und die volksnahe Politik. Auch der Jahresplan 2008 wurde vorgestellt. Hervorzuheben ist dabei der Anlass für alle Interessierten mit Familien vom Samstag, 7. Juni, im Clubhaus des Seilziehervereins. Ab 14 Uhr wird «gebrätelt» mit der ganzen Familie, ab 18 Uhr wird auf Grossleinwand das Eröffnungsspiel Euro 08 Schweiz –Tschechien präsentiert. (pd)

 

Schülerhort für Gams?

Als ich die Behördeninformation des Schulrates von Gams gelesen habe, war ich schon erstaunt: Unter der Rubrik Voranschlag 2008 werden die Mehrausgaben von Fr.146100 unter anderem begründet mit «...durch die Umsetzung der kantonalen Neuerungen von Tagesstrukturen mit Schülerhort und Mittagstisch ...».

Mit dem X. Nachtrag zum Volksschulgesetz hat die Regierung auf das im August beginnende Schuljahr 2008/09 folgende wesentlichen Neuerungen erlassen: Aufnahme des Kindergartens in das Volksschulgesetz, Einführung der Blockzeiten und des Mittagstisches. Von einer Tagesstruktur mit Schülerhort ist da kein Wort enthalten.

Vermutlich ist der Schulrat von Gams in voreiligem Gehorsam bereits an der Umsetzung der interkantonalen Vereinbarung über die Harmonisierung der obligatorischen Schule (HarmoS). Darin wird in Artikel 11 festgehalten: «Es besteht ein bedarfsgerechtes Angebot für die Betreuung der Schülerinnen und Schüler ausserhalb der Unterrichtszeit (Tagesstrukturen). Die Nutzung dieses Angebots ist fakultativ und für die Erziehungsberechtigten grundsätzlich kostenpflichtig.» Für das Inkrafttreten von HarmoS braucht es wenigstens zehn Kantone, die der Vereinbarung beitreten. Sollte dies im 2008 erfolgen, so hätte eine Umsetzung bis spätestens auf das Schuljahr 2014/15 zu erfolgen. In den bisher vier beigetretenen Kantonen läuft bei zweien (TG und GR) noch die Referendumsfrist, im Kanton Luzern wurde das Referendum eingereicht. Im Kanton St.Gallen steht die erste Lesung in dieser Session an.

Wenn schon im Voraus – ohne geltende Gesetzesgrundlage – neue Strukturen und Angebote eingeführt werden, so liegt es am Souverän, zu entscheiden, ob die grundsätzliche Kostenpflicht – und damit meine ich die kostendeckende Betreuung durch die Erziehungsberechtigten – nicht gleich verankert werden soll. Denn eines ist gewiss: die Betreuungsindustrie wird nach Soziologen, Psychologen wie Pädagogen schreien und die Kosten ins Uferlose steigen lassen.

Renato Baumgartner, SVP-Kantonsrat, Gams

Handeln, nicht jammern

Leserbrief W&O vom 9.Februar von Frau Gemeinderätin Graf, Azmoos „Jugend und Gewalt – was können wir dagegen tun?“

Liebe Frau Graf. Gegen die von Ihnen beschriebenen Probleme mit Jugend und Gewalt können wir etwas tun! Mutig einstehen für unsere bewährten Schweizer Werte, das wäre schon eine gute, bewährte Tugend schlechthin. Auch ihr Bundesrat Couchepin hätte da noch einiges nach zu holen und lässt allzu oft als Vorbild zu wünschen übrig.

Die Probleme sind schleichend, über viele Jahre entstanden. Sie waren nicht einfach schlagartig da. Auch ihre Partei hat bei der stetigen Verweichlichung und dem endlosen Sozialwunschkonzert leider kräftig mitgeholfen. Ich bitte sie darum, nicht einfach „Wasser zu predigen, aber Wein zu trinken“, das ist scheinheilig! Wenn wir noch lange so weiter „basteln“, können wir die Forderungen die auf allen Ebenen auf uns zu kommen nicht mehr berappen.

Erziehen, führen durch Vorbild und Eigenverantwortung zu übernehmen verlangt einiges von uns ab, und es gibt auch keinen Nobelpreis dafür. Wir, jede Bürgerin und jeder Bürger, müssen mit offenen Augen und Ohren durchs Leben gehen, dann können wir intervenieren bevor die Probleme entstehen und gewaltige, unausstehliche Folgen haben – aber das braucht etwas Mut und Standfestigkeit. Bitte Frau Graf, fassen auch sie Mut und schauen sie hin wenn wieder einmal „etwas abgeht“. Dann müssten sie, als Behördemitglied, nicht im Nachhinein die Zustände und gemachten Fehler bejammern. Durch Gespräche mit ihren Schulbehörden, auch mit Kindergärtnerinnen, würden sie mehr als genug auf Probleme aufmerksam gemacht und können dann vorzeitig handeln.

Die Eltern sind, ohne wenn und aber, für ihre Kinder verantwortlich. Diese echten Werte müssen gelten. Viele unserer Lehrer wären froh, wenn sie sich auf die Eltern verlassen könnten und nicht nur erziehen müssten, sondern Wissen vermitteln dürften, so wie dies unser Schulgesetz von ihnen verlangt. Mit Kopf, Herz und Hand. Mit sinnvoller und gesunder Freizeitbeschäftigung, mit viel Zeit, Liebe und Verständnis sollte das gelingen. Wir haben „noch“ tolle Vereine die sich mit viel Geschick und Freude unserer Jugend annehmen.

Wir verfügen über ein gutes Jugendstrafrecht und dieses wird auch vollzogen. Grenzen setzen müssen wir viel, viel früher, bevor ein junger Mensch mit dem Gesetz in Konflikt kommt. Dann ist es leider oftmals schon zu spät.

Ich danke allen Eltern, Grosseltern, Lehrern und Sportleitern etc. für ihren täglichen Einsatz zu Gunsten unserer Jugend, denn „Gott sei Dank“ werden nach wie vor Grenzen gesetzt. Sie ersparen uns mit ihrem fürsorglichen Handeln viel Leid und bares Geld.

Verena Frick
Kantonsrätin
 

Müssen noch mehr Leute sterben?

Vom Eidgenössischen Schwingfest 2007 in Aarau wurden keine nennenswerten Zwischenfälle gemeldet. Neben den sportlichen Schwingern waren dort sicher auch einige Raufbolde anzutreffen. Aber ein gewisser Anstand verbietet bei uns Brutalität.

Mit Schrecken stelle ich fest, wie die Gewalt alleine während der Fasnacht zugenommen hat. Es fällt auf, wie oft die Polizei in verschiedenen Fasnachtshochburgen wegen massiven Schlägereien ausrücken musste, so auch im Kanton St. Gallen und in Graubünden.

Und – es schleckt keine Geiss weg – hauptsächlich waren an den brutalen Auseinandersetzungen ausländische Personen beteiligt.

Chur: Eine Person wird von einer Gruppe Ausländer spitalreif geschlagen.
Mels und St. Gallen: Die Polizei muss bei mehreren Schlägereien eingreifen.
Basel: Ein Mann wird von einem Türken spitalreif geschlagen.
Heerbrugg: Drei Männer werden von einer Gruppe Ausländer verprügelt.
Die Gewaltexzesse ausländischer Personen in unserem Land gipfeln im unnützen Tod eines 22-jährigen Tessiners.

Müssen wir uns das gefallen lassen? Nein! Jetzt ist es Zeit zu handeln! Bei solchen Personen schlagen alle vom Staat offerierten Integrationsmassnahmen fehl. Solche Ausländer wollen sich nicht in unsere Gesellschaft integrieren. Sie gehören deshalb hart bestraft und ausser Landes geschafft.

Mirco Rossi, Kantonsratskandidat SVP, Grünfeldweg 5, Weite

Es reicht

Wer jetzt noch nur einen Piep sagt oder schreibt betreffend „neuen“ oder „besseren“ Integrationsmethoden zäumt das Pferd am Schwanz auf und verhöhnt die anständigen und gut integrierten Ausländer in unserem Lande. Was im Moment passiert in der Schweiz darf nicht länger toleriert werden. Nicht nur in Basel und Locarno, die Zeitungen sind auch heute wieder voll mit zum Teil kleinen Notizen betreffend Gewalt. Hartes Durchgreifen und die Umsetzung der bestehenden Gesetze sind gefordert! Und dies in allen Fällen sofort. Gemäss Medienberichten war der Täter in Basel längst aktenkundig und auch die Schläger in Locarno waren bekannt. Es ist nicht vorstellbar, dass irgendein Politiker, selbst von linkster Seite da noch zuschauen kann oder will. Es ist nicht vorstellbar, was in den betroffenen Familien vor sich geht. Es ist nicht vorstellbar, dass es uns morgen selber treffen kann - oder eben doch.

Wir dürfen nicht mehr zuschauen, wir müssen handeln. Für was steht denn unsere Politik, wenn nicht auch um solches Tun zu verhindern? Wir lächeln jetzt wieder von den Wänden, stehen in den Zeitungen und buhlen um Wähler. Nach den Wahlen ist vor den Wahlen. Taten sind gefragt und jetzt dringend gefordert – unter Anderem von den verantwortlichen Politikern.

Patrick Piske, Kantonsratskandidat, SVP Sevelen


Kleinkarierte Sozi-Logik

Die vorgesehene Unternehmenssteuer-Reform ruft derzeit SP PolitikerInnen auf den Plan, welche unhaltbare Behauptungen dazu konstruieren. Sprüche von SP-Frau Gähwiler, welche ihr Geld vom Staat bezieht und wohl keine Ahnung vom Unternehmertum hat, stellt doch keck die KMU als kleine und mittlere Millionäre hin. Dies erinnert an den kommunistischen Klassenkampf, welcher noch immer im Blickfeld vieler SP-PolitikerInnen steht: mehr Staat, mehr Steuern, mehr Umverteilung, dazu Beschneidung der Volksrechte mittels EU-Beitritt.

Die kleinkarierte Sozi-Logik macht wegen etwas weniger ungerechter Steuern blind für die weiteren Vorteile der Steuerreform. In Zukunft soll es möglich werden, ein Unternehmen (z.B. Familien AG) in Folge von Nachfolgeproblemen an einen neuen Unternehmer zu veräussern, ohne dass die stillen Reserven der Firma voll versteuert werden müssen. Die Reserven werden erst besteuert, wenn diese tatsächlich realisiert werden, d.h. die Firma liquidiert wird. Auch kann neu eine Geschäftsliegenschaft mitsamt den stillen Reserven aus dem Geschäft ins Privatvermögen übernommen werden. Dies erleichtert die Nachfolge von Firmen wesentlich. Erben, welche nicht in die Firma einsteigen wollen, können z.B. mit einem Grundstück oder Haus aus dem Firmenvermögen entschädigt werden, ohne dass der inzwischen entstandene Mehrwert versteuert werden muss.
Gerade die KMU haben hier grosse Probleme, da das Geld eben nicht auf dem Konto, sondern im Warenlager, Gewerbeliegenschaft etc. liegt und nicht einfach in bar.

Mit einem JA zur Unternehmenssteuer-Reform sagt man JA zur freien Marktwirtschaft und einer prosperierenden Wirtschaft, welche schliesslich allen zu Gute kommt – auch den Staatangestellten.

Jürg Schwendener, Buchs
 


SVP Buchs gegen die Abschaffung der Volkswahl

Die SVP Buchs konnte an ihrer Hauptversammlung auf ein ruhiges vergangenes Jahr zurückblicken.
Die SVP spricht sich gegen den Vorschlag des Gemeinderates aus, den Schulrat künftig nicht mehr vom Volk wählen zu lassen.

Werdenberg. – Die SVP Buchs führte am 18. Januar ihre ordentliche Hauptversammlung im Restaurant Grütli durch. Präsident August Wehrli durfte eine stattliche Anzahl Mitglieder begrüssen und machte im Traktandum Jahresbericht den Rückblick auf das vergangene Jahr.

Historischer Wahlsieg
Nicht erfreut über die Abwahl vonBundesrat Blocher seien wohl alle SVP-ler gewesen, sagte Wehrli. Nachdem die Partei einen historischen Stimmenanteil bei den Nationalratswahlen errungen habe und die SVP St. Gallen neu mit fünf Vertretern in Bern vertreten sei, sei die Kindergartenaufführung bei der Bundesratswahl wohl noch das einzige, was die Linken und Netten zu bieten hätten, hiess es an der HV.

Mit Liste 4 gut gerüstet
Doch der Blick sei vorwärts gerichtet, und man sei für die Kantonsratswahlen mit der Liste 4 gut gerüstet. Zur Wahl stellen sich Verena Frick, Sennwald, Renato Baumgartner, Gams, Patrick Piske, Sevelen, Mirco Rossi, Weite, Jörg Schlegel, Gams, Odo Tauern, Oberschan, und August Wehrli, Buchs. Ebenso stehe mit Stefan Kölliker ein ausgewiesener Fachmann für den Regierungsrat bereit. Die Unterstützung sei wichtig, sagte Wehrli und dankte bereits allen Mitgliedern, insbesondere den fleissigen Plakatklebern, für ihre Arbeit.

Ein ruhiges Jahr für die Ortspartei
Für die SVP Buchs sei es ein ruhiges Jahr gewesen. Einziger Wirbel sei von einigen Ratsmitgliedern bei der Buli-Vorlage veranstaltet worden, weil der eigene Gemeinderat offenbar das Kollegialitätsprinzip verletzt habe. Auch gab es nach Ablehnung der Sackgebühren-Vorlage vom Kanton Drohgebärden zu hören. Hätte man von Anfang an die jetzige flexible Lösung vorgeschlagen, so wäre die Vorlage vermutlich ohne Widerstand durchgegangen, so Wehrli.

Schöne Erinnerungen konnten alle Teilnehmer des Ausfluges ins Toggenburg mitnehmen. Bei prachtvollem Sonntagswetter wurde über den Klangweg gewandert. Wehrli dankte dem Organisator Peter Seifert. Nach dem unbestrittenen Kassabericht wurde auch nicht über den Jahresbeitrag diskutiert.Vorstand und Delegierte wurden gewählt. In der Parteileitung sind Präsident August Wehrli, Vize-Präsident Hans Rohrer, Kassier Arno Zessack,Aktuar Jules Strub, Beisitzer Peter Seifert und der PR-Verantwortliche Jürg Schwendener.

Gegen teure Expertenlösung
Diskutiert und abgelehnt wurde der Vorschlag des Buchser Gemeinderates, die Volkswahl des Schulrates abzuschaffen. Anstelle dieses Gremiums ist beabsichtigt, eine Kommission aus sogenannten Fachleuten zu bilden. Die SVP ist gegen eine teure Expertenlösung und wird sich dafür einsetzen, dass das Volk weiterhin bei Schulangelegenheiten mitreden kann. (pd)