SVP Werdenberg

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Schloss WerdenbergPresse-Archiv 2007

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Fässler "erschrocken" (Leserbrief Jürg Schwendener)

Sicherheit schaffen (Leserbrief Renato Baumgartner)

Sicherheit schaffen (Leserbrief Stephan Gebert)

Wer stoppt endlich diese Brut (Leserbrief von Renato Baumgartner)

Ja zur Änderung des Verwaltungsrechspflegesetzes (Leserbrief)

Hauptversammlung der SVP Sevelen W&O vom 14.3.2007

10 Jahre SVP Grabs W&O vom 12.3.2.2007
Grabs wählt neuen Präsidenten W&O vom 7.2.2007
Erneuerte Crew für die Wahlen W&O vom 15.1.1007
Jahresbericht des Präsidenten 2006
Diskriminiert im eigenen Lande!
Abfallreglement und Regenwasser in Grabs (Leserbrief)
Seltene Behörden-Arroganz (Leserbrief)
Fässler „erschrocken“
Der Kommentar der Werdenberger SP-Profi-Politikerin Hildegard Fässler zu den guten Wahlergebnissen der SVP (W&O vom 22.10.) zeigt es auf: In der SP wird weiter mit einem Brett vor dem Kopf politisiert. Obwohl Frau Fässler nicht einmal halb so viele Stimmen erreicht hat wie Toni Brunner, spricht sie diesem doch glatt Können und Persönlichkeit ab und hält der SVP vor, das gute Resultat erkauft zu haben. Auch mit dem Werdenberger FDP-Nationalrat Walter Müller scheint nicht der Richtige gewählt worden zu sein, es hätte noch einen linkeren gehabt... Statt sich über die Wahl eines Vertreters aus dem eigenen Wahlkreis zu freuen, sind solche Argumente wohl wichtiger. Es fehlt (bisher) gerade noch die Forderung nach einem Rückzug der SP aus den Ständeratswahlen, nota bene nur um Toni Brunner zu verhindern. Dann hätte Frau Fässler die Maske endlich abgenommen und ihre politischen Fähigkeiten ganz offengelegt. Aber lassen wir sie weiter ein Buchser Fixerstübli wünschen, oder dem Bürger Steuern für anderen Sozialunfug aus der Tasche locken. Spätestens nach den nächsten Wahlen kann sie dann wieder einen „erschreckten“ Kommentar abgeben.

Jürg Schwendener, Buchs
 
Sicherheit schaffen
Der Bericht des brutalen Falles von St.Margrethen im TVO vom 30. Juni zeigte einmal mehr die Fassungslosigkeit der Opfer und ihrer Familie auf. Die geäusserten Ängste des Opfers und der Mutter können auch im Fall Gams (W&O 17.07.2007) bestätigt werden.

Der hartnäckige Verfolgungsterror der betroffenen Jugendlichen und jungen Erwachsenen – sei es im Einkaufszentrum, der Buchser Einkaufsmeile oder am Open-Air-Kino im Werdenberg – wird durch stundenlange Präsenz provokativ markiert „Ja wir wissen immer wo ihr seid“. Dabei haben wir doch genau diesen Leuten in den Kriegswirren den berechtigten Schutz durch Aufnahme geboten. Und als Gastgeber waren und sind wir ja auch nicht gerade kleinlich!

Es würde mich nicht wundern, wenn die zuständige Integrationsstelle trotz der geltenden Datenschutzgesetzgebung alles unternommen hat um die Täter zu kontaktieren um Versäumtes nachzuholen. Und die Opfer und deren Familien? Das Versagen der von der Mitte-Links-Politik geprägten Integrationspolitik ist auf der ganzen Linie zu beobachten. So findet man Bilder Beteiligter auf der Internetseite des Kompetenzzentrum Jugend KOJ-Werdenberg. Ja schwarze Schafe gibt es überall, aber unter einem Kompetenzzentrum Jugend stelle ich mir als zahlender Bürger schon etwas anderes als eine Keimzelle der Gewalt vor!

Dass die bekannt gewordenen Fälle nur die Spitze des Eisberges sind, wird einem bewusst, wenn man beim Sammeln von Unterschriften für die Ausschaffungsinitiative mit den Bürgern ins Gespräch kommt. Sei es im Werdenberg oder in der Stadt St.Gallen, Bürger – die mit der SVP aber auch gar nichts am Hut haben – berichten von selbst erlebten Vorfällen oder solchen aus dem Bekanntenkreis. Es sind Mütter und Väter die offen von den Ängsten berichten und sich daher aktiv an der Unterschriftensammlung beteiligen. Bei den jungen Erwachsenen wächst die Erkenntnis, dass ihre Kinder vielleicht einmal mit den Kindern der Täter in die Schule gehen werden. Kinder, die nach dem Willen des FDP-Bundesrates auch noch automatisch eingebürgert werden sollen!

Sicherheit schaffen, und damit auch klare Zeichen gegen den schleichenden Wertezerfall, werden vor allem die bislang Schweigsamen und Betroffenen.

Renato Baumgartner, SVP Kantonsrat, 9473 Gams
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Sicherheit schaffen

Seit jeher haben zahlreiche Ausländer in der Schweiz eine neue Heimat gesucht, sei es als Flüchtlinge, oder als Arbeitssuchende. Ebenso hat unser Land, wenn immer möglich, geholfen und unzähligen Flüchtlingen und Zuwanderern mit ihren Familien Zuflucht geboten. Die humanitäre Tradition der Schweiz ist zu Recht weltweit anerkannt. Mit der Massenimmigration aus immer ferneren Ländern und fremden Kulturen wird diese humanitäre Tradition aber seit längerem auf eine harte Probe gestellt. Überdurchschnittlich hohe Ausländeranteile im Bereich der Kriminalität sind leider eine Tatsache. Die Statistiken des Bundesamtes für Polizei belegen diese tragische Entwicklung klar und deutlich. Mit dem neuen Asyl- und Ausländergesetz wurde bisher ein restriktiver Massnahmenkatalog auf gesetzlicher Ebene realisiert. Diese optimierten Grundlagen reichen jedoch nicht aus, um den negativen Trend im Bereich der Kriminalität zu minimieren.

Die Ausschaffungsinitiative der SVP will nun auf Verfassungsstufe die oftmals lasche Rechtsprechung korrigieren. Die bisherige „kann“- Regelung (z.B. Art. 10 ANAG / Art. 68 AuG) würde neu zu zwingendem Recht. Die zuständigen Behörden hätten diesbezüglich keinen Ermessensspielraum mehr. Selbstverständlich würde diese Massnahme nur bei schweren Delikten und einer rechtskräftigen Verurteilung greifen – namentlich bei vorsätzlichen Tötungsdelikten, Vergewaltigungen oder eines anderen schweren Sexualdeliktes, anderen Gewaltdelikten wie z.B. Raub, Entführung, Gefährdung des Lebens etc., bei Menschenhandel, Drogenhandel oder Einbruchdelikten – jedoch auch wenn missbräuchlich Leistungen der Sozialversicherungen oder der Sozialhilfe bezogen wurden. Bei einer Annahme der Vorlage erhält der Ausweisungsgrundsatz somit eine stärkere Legimitation, und ist für alle Kantone verbindlich. Unterstützen auch Sie die Ausschaffungsinitiative mit Ihrer Unterschrift. Weiterführende Informationen erhalten Sie unter www.ausschaffungsinitiative.ch

Stephan Gebert, Präsident SVP Sevelen

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Wer stoppt endlich diese Brut?

Es hätte ein schöner Grillabend werden sollen, am ersten warmen Sommerabend letzten Freitag. Eine Gruppe Jugendlicher feierte den Geburtstag eines Kollegen an der Simmi in Gams. Doch der Grill-Plausch war nur von kurzer Dauer. Am späteren Abend kamen die Provokateure. Mit ihrem angeborenen, machoartigen Gehabe schüchterte eine Balkan-Bande die Jugendlichen ein. Die zu Hilfe gerufenen jungen Erwachsenen vermochten, trotz Zureden, das klare Vorhaben der Balkan-Bande – den Kick einer Schlägerei - nicht zu verhindern. Das Vorhaben wurde auch noch nach dem fluchtartigen Verlassen des Platzes – nachdem einer der Balkanesen ein Messer zog – in krankhafter Manie mit dem Auto weitergeführt. Einer der Jugendlichen wurde kurz vor dem Erreichen des rettenden Wohnhauses eingeholt und auf brutalste Art und Weise verprügelt. Die Jugendlichen, die an der Hauptstrasse auf die Polizei warteten, wurden mit einem Messer beworfen.
Fazit des Geburtstag-Abend: zwei blaue Augen, ein gebrochenes Nasenbein, ein gebrochener Finger, ein Schwedenkuss, ein Genitalschlag sowie diverse blaue Flecken, verursacht von Fusstritten, die mit einer gezielten und beängstigenden Brutalität ausgeführt wurden! Hinzu kommen noch die mehrwöchigen Arbeitsunfähigkeiten sowie der psychische Druck dem die Jugendlichen die jungen Erwachsenen wie auch die Eltern ausgesetzt sind.

Dass die Polizei im Fall effizient vorangekommen ist, beweisen die Telefonate die im Verlaufe des Samstages eingegangen sind. Bereits am frühen Nachmittag kam der erste Anruf mit der Bitte die Anzeige zu überdenken und gipfelte dann in der Todesdrohung gegen einen 16-jährigen am Abend.

Was muss alles noch geschehen, bis auch die letzten Netten und Linken erkennen, dass auch wir im schönen Werdenberg ein nicht mehr zu tabuisierendes Problem der Ausländerkriminalität haben? Und diese Ausländerkriminalität hat auch einen Namen. Die Balkan-Bandenmitglieder besuchten alle unsere sozialintegrative Volksschule und stehen zum Teil noch in der Ausbildung. Mit ihrer zutage gelegten Art beweisen sie jedoch einmal mehr dass sie nicht integrierbar sind, ja nicht mal die Zeichen der Zeit erkennen. Ausländer, die sich nicht an unsere Gesetze und Regeln halten sollen des Landes verwiesen werden. Genau dies fordert die SVP-Volksinitiative für die Ausschaffung von kriminellen Ausländern. Ausländer scheuen nichts so sehr wie die Aussicht darauf, unser Land plötzlich wieder verlassen zu müssen.

Ich appelliere an alle Eltern - darunter auch die integrierten Ausländer - sich für eine sichere Zukunft unserer Kinder einzusetzen und solche Vorfälle nicht zu tolerieren, sie sind mit allen Mitteln unseres Rechtsstaates zu bekämpfen. Allen Wählerinnen und Wählern lege ich nahe, genau zu überdenken welcher Politik wir diese Situation zu verdanken haben und kommenden Herbst wie auch im Frühjahr 2008 die richtige Wahl zu treffen.

Renato Baumgartner, SVP-Kantonsrat, Gams

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JA zur Änderung des Verwaltungsrechtspflegegesetzes.

Das kantonale Verbandsbeschwerderecht existiert seit 1956. Damals gab es weder ein kantonales Baugesetz noch Umwelt- und Heimatschutzvorschriften. Inzwischen wurden Gesetze und Vorschriften massiv ausgebaut. Die Regelungsdichte in diesem Bereich ist in der Schweiz aussergewöhnlich hoch. Dazu gibt es das schweizerische Verbandsbeschwerderecht. Das kantonale ist deshalb nicht nur überflüssig, sondern wirtschaftsfeindlich. Es wurde von kleinen kantonalen Verbänden immer wieder ausgenutzt. Sie versuchten damit, übertriebene Forderungen bei baureifen Projekten zu erzwingen. Spurten die Unternehmen nicht, so wurde grundsätzlich einmal der Rechtsweg eingeschlagen. Dies verzögerte viele Projekte, oder sie wurden gar aufgegeben und andernorts realisiert. Sogar von der Bürgerschaft bewilligte Projekte, oder die Beseitigung von abbruchreifen Bruchbuden wurde unter dem Deckmantel Heimat- oder Ortsbildschutz durch solche Verbände immer wieder be- oder verhindert. Die Folgen sind heute in fast jedem Dorf irgendwo in Form von Ruinen oder Schandflecken zu besichtigen.

Um solche Auswüchse endlich zu bremsen, beschloss der Kantonsrat die Änderung des Gesetzes. Linke und Grüne ergriffen gegen den Beschluss das Referendum und versuchen die vernünftige Gesetzesänderung zu verhindern.

Das Gejammer von Links und Grün ist aber absolut unbegründet. Viele Kantone kennen nicht einmal ein kantonales Verbandsbeschwerderecht. Die schweizerischen Vorschriften sind streng und genügen vollkommen. Stimmen Sie deshalb JA zur Änderung des Verwaltungsrechtspflegegesetzes.

Jürg Schwendener, Buchs
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SVP Grabs wähl neuen Präsidenten


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Erneuerte Crew für die Wahlen     (Original Text Werdenberger & Obertoggenburger vom 15.1.2007)

Neben den Wahlen – neuer Präsident ist August Wehrli – prägten die Ausführungen von Nationalratskandidat Walter Gartmann zur Ausländerkriminalität («sie ist täglich präsent») und zur Sackgebühr («Wendehals-Regierungsrat») die HV der SVP Werdenberg.

Von Thomas Schwizer
Trübbach. – Ein prominenter Abwesender wurde im Verlauf der Hauptversammlung der SVP Werdenberg am Freitagabend in der «Krone» Trübbach mehrfach mit Lob bedacht: «Erst unser Bundesrat Blocher hat eine Kehrtwende in der Ausländer- und Asylpolitik geschafft», sagte beispielsweise  Präsident Jürg Schwendener in seinem Jahresrückblick. Er freute sich über das Volks-Ja zum revidierten Ausländer- und Asylgesetz und über die sechs weiteren Abstimmungen des Jahres auf eidgenössischer und kantonaler Ebene, in denen im Sinn der SVP entschieden worden sei – und damit klar «gegen die Linken».

Unter neuer Führung

Jürg Schwendener nach sechs Jahren als Präsident, Christian Bicker als Vizepräsident, Heinz Schlegel als Kassier und Revisor Xaver Hüppi waren bei den Wahlen zu ersetzen. Die SVP Werdenberg wird in die beiden Wahljahre 2007 (National- und Ständeratswahl) sowie 2008 (Kantons- und Regierungsratswahl) geführt von August Wehrli aus Buchs. Neuer Vizepräsident ist Walter Gartmann aus Oberschan, neuer Kassier Simon Eggenberger aus Gams. Arno Zessack ist neuer Revisor. Alle wurden einstimmig gewählt. Die scheidenden Mandatsträger wurden gebührend geehrt – allen voran Jürg Schwendener, der berufshalber demissionierte.
Speziell geehrt wurde Christian Bicker, der nach zehn Jahren aus dem Kantonsrat zurückgetreten ist, vom scheidenden Präsidenten und Housi Zaugg von der Grabser Ortspartei.

«Interesse an Integration fehlt»

Täglich sei die Ausländerkriminalität in den Medien präsent, stellte Walter Gartmann in einem ersten Referat fest. Von 3724 gemeldeten Straffällen im Jahr 1995 sei diese Zahl auf 8298 im Jahr 2004 gestiegen. Die Folge: 91 von schweizweit 6111 Gefängnisinsassen seien laut Statistik Ausländer. Drei Hauptgründe dafür machte Gartmann aus. Das Gesetz werde nicht immer konsequent angewendet (vor allem in SP-regierten Kantonen). Vielen Ausländern fehle es schlicht am Willen zur Integration (Kurse würden schlecht besucht). Schliesslich bilde die unterschiedliche Religionszugehörigkeit und Mentalität gewisser Ausländer ein Eingliederungsproblem.
Als wichtigsten Lösungsansatz betonte Gartmann: «Wer Unrecht tut, muss bestraft werden, muss unser Land verlassen, Minderjährige mitsamt ihren aufsichtspflichtigen Eltern.» Man dürfe nicht resiginieren, keine Angst haben und müsse Vorfälle unbedingt der Polizei melden.

«Sackgebühr-Schlamassel»

Danach sprach Gartmann zum Thema Sackgebühr. Die St. Galler Regierung habe diesbezüglich eine blamable Vorstellung geliefert. Regierungsrat Willi Haag habe zuerst grossen Druck auf die Gemeinden ausgeübt und Zwang angedroht, «so dass viele Gemeinden Angst vor den grossen Propheten aus St. Gallen hatten». Nach den Petitionsunterschriften in einigen Gemeinden habe Haag seine Zwängerei relativert. «Wenn man als Regierung einen Erlass beschliesst, muss man ihn durchziehen, auch wenn man aufs Dach bekommt», kritisierte Gartmann. «Wenn schon ein System gelten soll, dann das gleiche für die ganze Schweiz», forderte er.
Nun sei der Schlamassel perfekt. Es gebe Gemeinden mit und ohne Sackgebühr, Sackpreisunterschiede in Nachbargemeinden, KVAs würden bald Probleme bekommen wegen laufender Verträge, und illegale Entsorgung/Verbrennung nähmen zu. Aber Gartmann stellte auch fest: «Wo die Sackgebühr gilt, fahren Haushalte und Gewerbe günstiger.»
Jürg Schwendener schilderte ein Gespräch mit Regierungsrat Haag. «In Gemeinden mit dem Sackgebühr-System könnte eine Initiative für ein anderes, taugliches System ergriffen werden. Würde dieses in St. Gallen als tauglich erachtet, könnte dieses als neue Lösung eingeführt werden.»

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Jahresbericht des Präsidenten über das Jahr 2006

Geschätzte Mitglieder der SVP Werdenberg, liebe Gäste, Kolleginnen und Kollegen.

Ein mit Abstimmungen reich befrachtetes Jahr ist zu Ende gegangen. 10 Eidgenössische und Kantonale Vorlagen standen 2006 zu Volksabstimmungen an. Davon wurde 7 im Sinne der SVP entschieden. Zum Teil niederschmetternde Niederlagen der Linken

Zu erwähnen ist im speziellen die Abstimmungen über das verschärfte Ausländer- und das Asylgesetz. Das Volk hat diese Vorlagen mit 2/3 Mehrheit angenommen. Dies trotz ständigem Sperrfeuer der Roten und unreifen Roten gegen Bundesrat Blocher. Der Schuss ist denen gründlich nach hinten losgegangen.

Jahrelang hat die SVP gegen Missstände gekämpft, die durch die soziale Salamitaktik der Linken entstanden war. Mit Beschönigungen, Menschenrechtsgejammer und Intergrationsgefasel wurde die Bevölkerung sehr lange stillgehalten. Erst unser SVP Bundesrat hat die Sache wirklich angepackt und eine Kehrtwende eingeleitet.

Auch andere Anliegen der Linken wurden gebodigt: wie z.B. die linke KOSA Initiative, oder das Referendum gegen das neue Steuergesetz.

Keinen Erfolg hatten wir mit unseren Argumenten gegen die Kohäsionsmilliarde. Die SVP hat vor weiteren Begehrlichkeiten der EU Staaten gewarnt und einen Ausgleich in der Bundeskasse verlangt. Auch die Stimmbürger des Kantons St. Gallen haben dies gemerkt. Hier wäre die Vorlage bachab geschickt worden. Die Quittung folgte bereits 2 Tage nach der Abstimmung: Die EU fordert zusätzlich über ½ Milliarde Franken für die zukünftigen EU-Staaten.

Es geht aber bereits weiter: Die Linken versuchen es jetzt mit einer Einheitskrankenkasse. Sie wollen einmal mehr durch ein Hintertürchen eine neue Reichtumssteuer einführen und eine neue Staatsmaschinerie in Betrieb setzen, wo sie dann Ihre überzähligen Intellektuellen beschäftigen können.
Interessant ist, dass gerade unsere Deutschen Nachbarn unser Kassenwesen als optimal empfinden und einführen wollen.

Solche Vorhaben wird die SVP mit aller Kraft verhindern.

Im Werdenberg tat sich auch einiges: Noch nicht lange her ist die Diskussion um die Sackgebühr. Die SVP hat zwar mangels Gegenvorschlägen nicht dagegen opponiert. Jetzt ist aber der Salat definitiv aufgetischt und die Volksmeinung ziemlich klar. Unsere Behörden stützen sich auf die Paragrafen des Gesetzes und schalten den gesunden Menschenverstand aus, soweit er überhaupt noch nicht den Amtsstuben des öfteren verloren gegangen ist.

Der Kreis-Vorstand tagte an 2 Sitzungen und organisierte die Abstimmungsinformationen:
Am 27. Oktober nahmen wir am überparteilichen Podium zu den Abstimmungsthemen teil und konnten Jasmin Hutter und Theophil Pfister als Referenten begrüssen.
Am 24. November war die Nominationsversammlung für den Nationalrat. Die kantonale Delegiertenversammlung hat unseren Kandidaten Walter Gartmann am 4. Januar nominiert und ich gratuliere ihm an dieser Stelle recht herzlich. Walter hat sehr gute Chancen ganz vorne in die Reihe der Anwärter zu rutschen – ich bitte alle um tatkräftige Unterstützung.

Leider mussten wir den Rücktritt unseres langjährigen und beliebten Kantonsrates Christian Bicker entgegennehmen. Christian hat seit 1996 die SVP tatkräftig im Kantonsparlament vertreten und wurde allseits sehr geschätzt. Auch als Vizepräsident und Vorstandskollege war er immer gradlinig und besonnen und hat sehr viel Arbeit geleistet. Doch die Zeit läuft, man wird nicht jünger und muss irgendwann seine Kräfte konzentrieren. So verstehe ich auch die Entscheidung von Christian. Ich möchte Ihm hier im Namen von allen SVP’lern recht herzlich Danken und wünsche Ihm für die Zukunft alles Gute, Gesundheit und ein etwas unbeschwerteres politisieren.

Für Christian Bicker ist neu Verena Frick in St. Gallen anzutreffen, und ich wünsche Ihr viel Erfolg in Ihrem neuen Amt. Walter Gartmann und Renato Baumgartner werden ebenfalls weiter für unsere Anliegen in St. Gallen kämpfen.

Ich möchte allen Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern in den Gemeinden, dem Wahlkreis und Kanton, sowie meine Vorstandskollegen und den unentbehrlichen und fleissigen Plakatierern (Werbeträger-Installateure) recht herzlich für Ihren Einsatz danken.
Ich wünsche allen weiterhin viel Mut, Kraft und Freude in Ihren Ämtern.

Zu guter Letzt möchte ich Euch meinen Rücktritt als Kreispräsident erklären. Ihr habt mich im Januar 2001 gewählt. Es kommt mir vor, als sei es gestern gewesen. Aber inzwischen sind doch 6 Jahre vergangen, in welchen ich mein Amt mit viel Freude und Interesse ausgeübt habe.
Es war mir ein grosses Anliegen die SVP im Werdenberg präsent zu zeigen und auch weiterzubringen. Und es freut mich, dass wir dies an vielen Stellen auch erreicht haben. Von der SVP werde ich mich aber nicht verabschieden, sondern weiterhin verfügbare Zeit für die Mithilfe einsetzen.
Da ich aber in Zukunft vermehrt im Ausland tätig sein werde, wäre längere Abwesenheit in den kommenden Wahljahren nicht optimal.
Es freut mich, Euch beim Taktandum Wahlen einen kompetenten Nachfolger vorschlagen zu können und ich möchte nochmals allen recht herzlich für Ihre Mitarbeit und Unterstützung danken.

Liebe Mitglieder der SVP Werdenberg:

nochmals - 2007 und 2008 sind Wahljahre. Unterstützen Sie unsere Partei tatkräftig

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

12.1.2007 Jürg Schwendener, Präsident SVP Werdenberg
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Diskriminiert im eigenen Lande!

Es liegt in der Natur der Sache, dass sich Jugendliche am Wochenende gerne in Diskotheken oder bei Veranstaltungen mit Ihresgleichen amüsieren. Sie suchen den Plausch und nichts Anderes als die Freuden der Stunde.

Als Vater muss ich jedoch feststellen, dass sich die Szene in unserer Region massiv verändert hat. Es vergeht kein Wochenende an welchem Schweizer Frauen bei Unterhaltungen nicht begrabscht und ihr Freund, wenn er sich schützend vor sie stellt, bedroht wird: „He Mann, wir dich fertig machen“!

Ja wo sind wir denn? Welche Rechte massen sich diese „Einwanderer“ und „Eingebürgerten“ noch an, bis wir uns endlich zur Wehr setzen? Wie viele Jugendliche – darunter auch Frauen - müssen noch mit zerschundenem Gesicht im Spital oder beim Notfallarzt eingeliefert werden, bis endlich hart durchgegriffen wird? Nein nicht mit Fäusten, sondern mit den uns zustehenden Rechten und den legalen Mitteln unserer Demokratie.

Die verfehlte Multikulti-Politik der Mitte-Links-Parteien zeigt gut 15 Jahre nach ihrem Einzug ihr wahres Gesicht. Trotz aller Massnahmen – die wir auch noch mit unseren Steuergeldern berappen – stehen wir heute vor einem Scherbenhaufen. Demütigungen und Beleidigungen werden von den gebürtigen Urschweizern stillschweigend hingenommen und dies obwohl das zu Tage gelegte Verhalten den Tatbestand der Diskriminierung erfüllt und einklagbar wäre. Drohungen und Einschüchterungen mögen in den Herkunftsländern an der Tagesordnung sein, jedoch nicht bei uns in der Schweiz! Nein soweit dürfen wir unsere Kultur nicht verkommen lassen. Da sind auch die Veranstalter aufgefordert ihre Verantwortung rigoros wahrzunehmen.

Und die Jugend? Erfreulicherweise erkennt sie immer mehr, dass die kinderlosen Multikult-Schönschwätzer, die sozialpsychologischen Strassenarbeiter, Krisenmanager und Integrationsspezialisten die Probleme vollends ausblenden. Die Jugend sieht aber auch, und das scheint mir viel wichtiger, dass sie auf legalem Wege ihrem Unmut Gewicht geben kann. Ja die Jugend wird bei den kommenden Wahlen das Zünglein an der Waage spielen. Nicht zuletzt da sie immer wieder mit der wahren Realität konfrontiert wird, einer Realität die sie Ihren Kindern nicht zumuten wollen. Die heutige Schweizer-Jugend, mit einer gesunden Einstellung zur Offenheit, möchte mit Stolz einmal sagen können „Mein Zuhause – unsere Schweiz“.

Renato Baumgartner, Kantonsrat, Gams
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Abfallreglement und Regenwasser in Grabs (von Christian Bicker, Grabs)

Ich bin mir bewusst, dass alle Ortsparteien und weitere Gegner dieser unsäglichen Sackgebühr die Eingabefrist des Referendums verschlafen haben. In vielen Köpfen der Bevölkerung hat sich die Meinung festgesetzt: “Ein Referendum nütze sowieso nichts, da die Sackgebühr vom Kanton ohnehin schon beschlossen sei und wenn nötig mit Zwangsmassnahmen durchgesetzt werde!“. Diese falsche Meinung wurde auch mehrheitlich von Behördenseite so propagiert. Aber wie jetzt im Nachhinein mit einer Petition von mehr als 2050 Unterschriften gezeigt wird, sind eine Mehrheit der Grabser Einwohnerinnen und Einwohner gegen dieses Abfallreglement (Sackgebühr). Aufgrund solch erdrückender Zahlen müsste sich ein Gemeindepräsident wirklich einige Gedanken machen. Der Preis für einen 35 Liter-Sack von Fr 2.50 pro Stück PLUS zusätzlich noch die pauschal zu bezahlende Grundgebühr ist arg überrissen und total familienunfreundlich. Da werden wieder einmal mehr grosse und kinderreiche Familien so richtig zur Kasse gebeten, obwohl die meisten dieser Familienväter nicht über hohe Einkommen verfügen. Aber das alles sagt unseren sechs Gemeinderäten und dessen Präsident nichts. Sie weigern sich stur, das Inkraftsetzen dieses Reglements zu verschieben und mit dem Gegenkomite eine familienfreundliche und gerechte Lösung zu erarbeiten.
Am 11. Dezember 2006 hat der Gemeinderat trotz über 2050 Gegnern dieser Sackgebühr beschlossen, das Abfallreglement und damit die Sackgebühr per 1.1.2007 in Kraft zu setzen. Begründung: Ein Aufschub des Vollzugs dieses Abfallreglements komme nicht in Frage.
Seitens der Gemeindepräsidenten wird immer behauptet, die Kantonsregierung sei mit einem scharfen Brief an sie gelangt und habe darin mit Amtsenthebungen und dergleichen gedroht. Man sei „von St.Gallen“ unter starken Druck gesetzt worden. Bis heute hat mir keiner dieser Herren einen solchen Brief gezeigt. Ich habe mich schliesslich persönlich bei Regierungsrat Willi Haag telefonisch über einen solchen Brief erkundigt und dieser gab mir zur Antwort, dass er nie einen Brief mit derartigem Inhalt unterschrieben habe. Wer sagt hier die Wahrheit?
Wie handhabte unsere Behörde das Abwasserreglement? Dieses wurde am 16. Juli 2001 vom Baudepartement genehmigt. Per Gemeinderatsbeschluss vom 6. August 2001 sei dieses per 1.1.2002 in Kraft zu setzen. Dieses Gesetz konnte dieselbe Behörde, welche jetzt die Sackgebühr gegen den Willen von 2050 Petitionären umsetzen will, problemlos um sagenhafte 4 Jahre aufschieben. Wo war die Rechtslage für dieses Vorgehen? In Grabs wurden diesen Herbst viele Grundeigentümer verärgert, als die Meteorabwasser-Rechnung ins Haus flatterte. Viele dieser Rechnungen waren völlig falsch berechnet worden. Gutgläubige Bürger haben obrigkeitshörig bezahlt, dies waren ja Behördenrechnungen und die werden ja wohl stimmen! Aber etliche Bürger griffen entweder zum Telefon oder beschwerten sich schriftlich, mit Erfolg. Man muss sich schon fragen, wie da eine einzige Person über tausende von Gebührenfranken selbständig entscheiden kann resp. wo die Kontrolle seitens des Gemeindepräsidenten oder einem seiner sechs Gemeinderäte bleibt?
Zum Schluss wünsche ich allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern schöne Festtage und ein besseres 2007. Herzlichen Dank auch allen, die sich für die Petition eingesetzt haben.

Christian Bicker
a. Kantonsrat
Grabs
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Seltene Behörden-Arroganz

Die SVP Werdenberg hat bekanntlich das Referendum gegen die Sackgebühr nicht unterstützt. Dies in der Annahme, dass alle Gemeinden im Entsorgungsgebiet eine einheitliche Lösung des Abfallproblems erhalten und damit der tatsächlich rechtswidrige Zustand beseitigt würde. In einigen Gemeinden wurde jedoch erfolgreich das Referendum ergriffen und die Sackgebühr hoch verworfen. Dies führte zur absurden Situation, dass nun nebeneinander liegende Gemeinden unterschiedliche Regeln haben. Es ist nur verständlich, dass Petitionen mit vielen Unterschriften in den „Sack“-Gemeinden eingereicht wurden.
In einer selten gekannter Arroganz und ganz offensichtlich gegen den Volkswillen will nun die St. Galler Regierung mit Holzhammermethoden gegen unwillige Gemeinden vorgehen.
Dabei würde es gerade an der Regierung liegen, bessere Vorschläge, als die Sackgebühr auszuarbeiten und diese den Entsorgungsgebieten vorzuschlagen. Die Sackgebühr ist tatsächlich nicht die einzige Möglichkeit, welche rechtlich tragbar wäre.
Aber anstatt nach einer anderen Lösung zu suchen, glänzen die Regierungsräte Willi Haag FDP und Kathrin Hilber SP damit, die Sache vom hohen Ross herab zu betrachten.
Die St. Gallische Diktatur war im Werdenberg noch nie bekömmlich und es wäre klüger, über die Situation nachzudenken und vorläufig auf die Einführung zu verzichten, bevor ein „Sackgebühren-Streik“ der Bevölkerung zu einer noch abstruseren Situationen führt.

Jürg Schwendener,
Präsident SVP Werdenberg
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