Abfallreglement und
Regenwasser in Grabs (von Christian Bicker, Grabs)
Ich bin mir bewusst, dass alle Ortsparteien und weitere Gegner dieser
unsäglichen Sackgebühr die Eingabefrist des Referendums verschlafen
haben. In vielen Köpfen der Bevölkerung hat sich die Meinung
festgesetzt: “Ein Referendum nütze sowieso nichts, da die Sackgebühr
vom Kanton ohnehin schon beschlossen sei und wenn nötig mit
Zwangsmassnahmen durchgesetzt werde!“. Diese falsche Meinung wurde
auch mehrheitlich von Behördenseite so propagiert. Aber wie jetzt im
Nachhinein mit einer Petition von mehr als 2050 Unterschriften gezeigt
wird, sind eine Mehrheit der Grabser Einwohnerinnen und Einwohner
gegen dieses Abfallreglement (Sackgebühr). Aufgrund solch erdrückender
Zahlen müsste sich ein Gemeindepräsident wirklich einige Gedanken
machen. Der Preis für einen 35 Liter-Sack von Fr 2.50 pro Stück PLUS
zusätzlich noch die pauschal zu bezahlende Grundgebühr ist arg
überrissen und total familienunfreundlich. Da werden wieder einmal
mehr grosse und kinderreiche Familien so richtig zur Kasse gebeten,
obwohl die meisten dieser Familienväter nicht über hohe Einkommen
verfügen. Aber das alles sagt unseren sechs Gemeinderäten und dessen
Präsident nichts. Sie weigern sich stur, das Inkraftsetzen dieses
Reglements zu verschieben und mit dem Gegenkomite eine
familienfreundliche und gerechte Lösung zu erarbeiten.
Am 11. Dezember 2006 hat der Gemeinderat trotz über 2050 Gegnern
dieser Sackgebühr beschlossen, das Abfallreglement und damit die
Sackgebühr per 1.1.2007 in Kraft zu setzen. Begründung: Ein Aufschub
des Vollzugs dieses Abfallreglements komme nicht in Frage.
Seitens der Gemeindepräsidenten wird immer behauptet, die
Kantonsregierung sei mit einem scharfen Brief an sie gelangt und habe
darin mit Amtsenthebungen und dergleichen gedroht. Man sei „von
St.Gallen“ unter starken Druck gesetzt worden. Bis heute hat mir
keiner dieser Herren einen solchen Brief gezeigt. Ich habe mich
schliesslich persönlich bei Regierungsrat Willi Haag telefonisch über
einen solchen Brief erkundigt und dieser gab mir zur Antwort, dass er
nie einen Brief mit derartigem Inhalt unterschrieben habe. Wer sagt
hier die Wahrheit?
Wie handhabte unsere Behörde das Abwasserreglement? Dieses wurde am
16. Juli 2001 vom Baudepartement genehmigt. Per Gemeinderatsbeschluss
vom 6. August 2001 sei dieses per 1.1.2002 in Kraft zu setzen. Dieses
Gesetz konnte dieselbe Behörde, welche jetzt die Sackgebühr gegen den
Willen von 2050 Petitionären umsetzen will, problemlos um sagenhafte 4
Jahre aufschieben. Wo war die Rechtslage für dieses Vorgehen? In Grabs
wurden diesen Herbst viele Grundeigentümer verärgert, als die
Meteorabwasser-Rechnung ins Haus flatterte. Viele dieser Rechnungen
waren völlig falsch berechnet worden. Gutgläubige Bürger haben
obrigkeitshörig bezahlt, dies waren ja Behördenrechnungen und die
werden ja wohl stimmen! Aber etliche Bürger griffen entweder zum
Telefon oder beschwerten sich schriftlich, mit Erfolg. Man muss sich
schon fragen, wie da eine einzige Person über tausende von
Gebührenfranken selbständig entscheiden kann resp. wo die Kontrolle
seitens des Gemeindepräsidenten oder einem seiner sechs Gemeinderäte
bleibt?
Zum Schluss wünsche ich allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern schöne
Festtage und ein besseres 2007. Herzlichen Dank auch allen, die sich
für die Petition eingesetzt haben.
Christian Bicker
a. Kantonsrat
Grabs
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Seltene
Behörden-Arroganz
Die SVP Werdenberg hat bekanntlich das Referendum gegen die Sackgebühr
nicht unterstützt. Dies in der Annahme, dass alle Gemeinden im
Entsorgungsgebiet eine einheitliche Lösung des Abfallproblems erhalten
und damit der tatsächlich rechtswidrige Zustand beseitigt würde. In
einigen Gemeinden wurde jedoch erfolgreich das Referendum ergriffen
und die Sackgebühr hoch verworfen. Dies führte zur absurden Situation,
dass nun nebeneinander liegende Gemeinden unterschiedliche Regeln
haben. Es ist nur verständlich, dass Petitionen mit vielen
Unterschriften in den „Sack“-Gemeinden eingereicht wurden.
In einer selten gekannter Arroganz und ganz offensichtlich gegen den
Volkswillen will nun die St. Galler Regierung mit Holzhammermethoden
gegen unwillige Gemeinden vorgehen.
Dabei würde es gerade an der Regierung liegen, bessere Vorschläge, als
die Sackgebühr auszuarbeiten und diese den Entsorgungsgebieten
vorzuschlagen. Die Sackgebühr ist tatsächlich nicht die einzige
Möglichkeit, welche rechtlich tragbar wäre.
Aber anstatt nach einer anderen Lösung zu suchen, glänzen die
Regierungsräte Willi Haag FDP und Kathrin Hilber SP damit, die Sache
vom hohen Ross herab zu betrachten.
Die St. Gallische Diktatur war im Werdenberg noch nie bekömmlich und
es wäre klüger, über die Situation nachzudenken und vorläufig auf die
Einführung zu verzichten, bevor ein „Sackgebühren-Streik“ der
Bevölkerung zu einer noch abstruseren Situationen führt.
Jürg Schwendener,
Präsident SVP Werdenberg
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SP verschweigt Umverteilung
Die KOSA-Initiative der SP verlangt, dass
Nationalbankgewinne, welche bisher an Bund und Kantone ausgeschüttet
wurden, an die AHV gehen sollen. Dies tönt im ersten Moment gut. Die
Nachteile dieser Umverteilung werden aber absichtlich verschwiegen,
denn die Initiative ist auf den zweiten Blick nutzlos und schädlich.
In bekannter Manier wird der Bürger hinters Licht geführt, denn Bund
und Kantone werden die Ausfälle mit Steuererhöhungen kompensieren, der
Bürger wird also anderweitig bezahlen müssen. Die Gewinnaussichten der
Nationalbank sind zudem weder garantiert noch stabil. Die Funktion der
Nationalbank als Währungshüterin und Stabilisator der Inflation wird
beeinträchtigt. Die AHV wird durch die Umverteilung überhaupt nicht
sicherer.
Die AHV, als wichtigstes Sozialwerk der Schweiz wird
wegen zunehmendem Alter der Bevölkerung immer stärker beansprucht. Es
bedarf immer wieder Revisionen um die Altersversicherung zu
garantieren. Dies muss aber mit Sorgfalt und nachhaltig geschehen.
Dafür tragen Regierung und Parlament die Verantwortung. Fallen Sie
nicht auf den simplen Trick der Initiative herein und stimmen Sie NEIN
zur Umverteilung der Nationalbankgewinne.
Jürg Schwendener, Präsident SVP Werdenberg
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Humanität und
Ehrlichkeit
von Uwe Schulze, GrabsNach
sorgfältiger Vorbereitung, Bundesrätin Metzler hatte schon 2002 damit
begonnen, hat sich das Parlament für eine Anpassungen des Asyl- und
Ausländergesetzes entschieden. Die zum Teil von 1932 stammenden
Gesetze wurden mehr und mehr von Schlepperorganisationen missbraucht
um einen Aufenthalt in der Schweiz zu ermöglichen. Wirklich
Asylsuchende mussten sehr lange auf Bescheide warten, weil dauern eine
Flut von Gesuchen gestellt wurde, von denen bis zu 90% als unbegründet
abgewiesen wurden. Die Abgewiesenen machten es den Behörden zum Teil
unmöglich, ihre Identität festzustellen. Sie vernichteten nach der
Einreise ihre Dokumente und machten keine, oder falsche Angaben zu
ihrer Person oder Herkunft. Wer nicht identifiziert werden konnte,
bekam vorläufig Aufnahme in einem Asylzentrum. Wer nach einem
negativen Entscheid nicht ausreisen wollte, hockte seine
Auslieferungshaft ab, und musste anschliessend mangels Papieren wieder
auf
freien Fuss gelassen werden. Viele Abgewiesene, vor allem
Drogenhändler aus Afrika treiben dieses Spiel mit Polizei und
Gerichten noch heute, weil diese mangels Gesetzgebung machtlos dagegen
sind.
Das revidierte Asylgesetz will nun Gesuche von Flüchtlingen, welche
ehrlich ihre Herkunft (auch ohne Papiere) angeben, schneller
behandeln. Dafür müssen die Institutionen aber entlastet werden. Unser
Land muss für Schlepper und Scheinflüchtlinge unattraktiver werden.
Personen welche keine Angaben zu ihrer Herkunft machen wollen, nach
einem negativen Entscheid nicht ausreisen wollen und auch
Schlepperorganisationen müssen wissen, dass dies Folgen hat. Wirkliche
Flüchtlinge, welche ehrlich zu Ihrer Identität stehen, werden nach
wie vor in der humanitären Schweiz Asyl erhalten. Stimmen Sie zum den
revidierten Gesetzen 2 x JA.
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Asyl und Ausländergesetz:
Unglaubwürdiges Gegenkomitee
von Jürg Schwendener, Buchs
Markus Rauh, als ehemaliger Swisscom und Unaxis Verwaltungsrat nicht
gerade ein Erfolgsmodell, versucht sich nach seinen Abgängen aus der
Wirtschaft in Politik und Humanität. Er hat ein „bürgerliches“
Gegenkomitee zum Asyl- und Ausländergesetz gegründet. Mit falschen
Behauptungen, so z.B. abgewiesene Asylbewerber würden (Zitat) „...
quasi obrigkeitlich in unserer Mitte verhungern, verdursten und
erfrieren lassen...“ versucht Rauh entsprechenden Wirbel zu
verursachen. Von der Tagesschausprecherin dazu befragt, musste er
allerdings zugeben, nicht einmal die Gesetze gelesen zu haben.
Was soll solcher Unfug eigentlich? Wo sind die wahren Beweggründe? Es
riecht ganz offensichtlich nach Retourkutsche gegen den Bundesrat.
Dieser hatte die Swisscom kurz vor milliardenschweren Abenteuern mit
dem Ausland gestoppt, was dem Verwaltungsrat offenbar gar nicht
bekommen ist und was Rauh zu Frontalangriffen veranlasste. Dass er für
das Komitee Verbündete aus der St. Galler Regierung gefunden hat
verwundert und hat einen sonderbaren Beigeschmack. Die Regierungsräte
Stöckling und Schönenberger zum Beispiel, sitzen teilweise in gleichen
Verwaltungsräten wie Rauh. Sie ignorieren den Ruf von Polizei und
Justiz aus dem eigenen Haus nach besseren Möglichkeiten, den
Asylmissbrauch zu bekämpfen. Sind ihre Beweggründe, Rauh’s Brief zu
folgen vor allem Kumpanenschaft, oder locken Mandate im Beziehungsnetz
des Millionärs nach Ihrer Pensionierung?
Ein unglaubwürdiges Gegenkomitee schadet dem Ruf der Schweiz als
humanitäres Land ausserordentlich. Falsche Darstellungen des Asyl- und
Ausländergesetzes, welche zu einem politischen Rachefeldzug dienen,
sind Nestbeschmutzungen ersten Ranges.
Die neuen Gesetze nützen ja gerade jenen Menschen, welche tatsächlich
Asyl benötigen. Wegen massenhaftem Missbrauch unserer humanitären
Tradition wurde gerade diesen in der Vergangenheit mehr und mehr
Misstrauen und Ablehnung entgegengebracht. Mit den Gesetzesanpassungen
gewinnt die humanitäre Schweiz wieder mehr Vertrauen und Goodwill in
der Bevölkerung.
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10 Jahre SVP Grabs
- Brötlete zum Jubiläum
Gründung der SVP Ortspartei:
Am 11. Juni 1996 fanden sich 12 Personen im Restaurant Traube in Grabs
ein, um die SVP-Ortspartei zu gründen. Kantonsrat Christian Bicker und
Tagespräsident René App, leiteten die Gründungsversammlung. Der erste
Vorstand setzte sich wie folgt zusammen: Präsident: Christian Bicker,
Aktuar: Mathäus Zogg, Kassier: Walter Roggensinger, Rechnungsrevisoren:
Walter Vetsch und Hans Rupf
Gefeiert wurde das Jubiläum
bei herrlichem Sommerwetter gemeinsam mit SVP’lern aus dem Werdenberg,
Freunden und Bekannten an einem gemütlichen SVP-Brätli-Abend am Samstag
15. Juli 2006.
Impressionen von der Brätlete - vielen Dank für die Gastfreundschaft !

hungrige Besucher nutzen die gut organisierte Infrasturktur |

Gäste aus dem Wartau und Gründungspräs. KR Christian Bicker |
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mit dem Bike da! KR Oskar Gächter |
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von rechts: Loch Dres, und amtierender OP Präsident
Berni Hardegger in der gemütlichen Alphütte |

von links: Kreispräsident Jürg Schwendener
mit Frau und Gastgeber Loch Dres |
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Goldmillionen: „Mobilmachung“ der
Gemeindepräsidenten
Als Feldherr zieht
Beat Tinner mit einem Grüpplein von weiteren Gemeindepräsidenten
(längst nicht alle!) und anderen habgierigen Mitstreitern in den
Kampf, um sich am Goldsegen des Kantons zu bereichern. Seinen
aussichtslosen Kampf hat er gegen eine riesengrosse Mehrheit von
Regierung, Parlament, Fraktionen von FDP, CVP und SVP sowie gegen
Wirtschaftsverbände aufgenommen.
Die
Gemeindepräsidenten fordern vom Kanton von den insgesamt 847 Millionen
einen Anteil von 204 Millionen, welche über sämtliche Gemeinden
ausgeschüttet werden sollen. Das tönt sehr verlockend und wäre den
Gemeindepräsidenten kurzsichtig gesehen auch zu gönnen. Aber der von
den Herren versprochene Schuldenabbau in ihren Gemeindekassen durch
diese Millionen wäre leider nur eine kurzfristige Aktion. Das viele
Geld in den Händen der Gemeindepräsidenten (da jetzt ja schuldenfrei!)
liesse diverse Begehrlichkeiten in Bezug auf Kulturprojekte,
künstlerische Gestaltungen von Kreiseln, Dorfzentren etc. etc. wieder
aufkommen. Man hat jetzt die Millionen dazu, schwimmt quasi im Geld
und muss dieses nicht mehr beim Kanton oder beim Stimmbürger mühsam
zusammenkratzen gehen. Das viele gute Geld wäre innert kürzester Zeit
in irgendwelchen Projekten versickert und die Bürger hätten wenig bis
gar nichts gespürt davon. Wir stünden wieder vor dem gleichgrossen
wenn nicht noch grösseren Schuldenberg und ein weiterer derartiger
Geldsegen ist in den nächsten Jahrhunderten nicht mehr zu erwarten.
Wer dafür ist, dass
das viele Geld nicht einfach verprasst wird, sondern gemäss den
Vorschlägen von Regierung und Parlament während mindestens 20 Jahren
sinnvoll und zum Nutzen aller Bürger eingesetzt wird, der muss den
Vorlagen mit einem klaren und deutlichen JA zustimmen.
Housi Zaugg, Grabs
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JA zu den
Goldmillionen
Nach
langer Vorbereitung und Debatte hat der Kantonsrat eine nachhaltige
Nutzung der Goldmillionen beschlossen. Ein Teil des Bundesgeldes wird
für die Schuldentilgung gebraucht, der grosse Teil soll über einen
Zeitraum von 20 Jahren zur Sicherung von Ertragsausfällen dienen. Zum
Ausgleich der neuen Steuerrevision, welche Bürger und Wirtschaft
entlasten würde, sollen jährlich ca. 30 Millionen an die Gemeinden
fliessen. Ebenfalls steht ein kleiner Teil den Gemeinden für spezielle
Aufgaben wie Fusionen zur Verfügung.
Unter
der Führung von Beat Tinner, Wartau, möchten die Gemeindeammänner des
Kantons aber ans vermeindlich schnellere Geld und haben deshalb das
Referendum ergriffen. Sie behaupten, dass bei der Ablehnung der
Vorlage Gold-Geld an die Gemeinden fliessen würde. Dies ist eine klare
Falschaussage: Fakt ist, dass bei einer Ablehnung die Diskussion um
die Verteilung der Goldmillionen erneut aufgenommen werden muss.
Tinner selbst scheint offenbar jedes, auch undemokratische Mittel
recht zu sein, um für seine hoch verschuldete Gemeinde Geld
aufzutreiben. Anstatt durch massvolle Politik die Gemeindefinanzen in
Ordnung zu bringen, schreckt nicht davor zurück, die öffentliche
Gemeindehomepage für seine Werbekampagne zu benutzen. Das Verhalten
der Vereinigung der Gemeindeoberhäupter gefährdet nicht nur die
Verteilung der Goldmillionen, sondern auch die dringend notwendige
Steuerrevision, welche dem Kanton St. Gallen wichtige Standortvorteile
und Aufschwung sichern soll.
Die
Mehrheit des Kantonsparlamentes, sowie Gewerbe- und
Wirtschaftsverbände stehen klar hinter der Vorlage. Sagen Sie JA zu
einer vernünftigen Nutzung der Goldmillionen und einem
steuergünstigeren Kanton St. Gallen. Stimmen Sie am 21. Mai mit einem
deutlichen JA.
Jürg Schwendener
Präsident SVP Werdenberg
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Jahresbericht des Präsidenten über das Jahr 2005
Geschätzte Mitglieder der SVP Werdenberg, liebe Gäste, Kolleginnen und
Kollegen.
Das vergangene Jahr war für unsere Kreispartei ein eher ruhiges Jahr.
Deshalb, und weil wir ja im Anschluss einen kompetenten Referenten
hören dürfen, kann ich meinen Jahresbericht kurz halten.
Das vergangene Jahr war geprägt von Abstimmungen über die Annäherung an
die EU. Personenfreizügigkeit und Öffnung der Grenzen standen im
Vordergrund. Wenn auch schweizweit unsere Abstimmungs-Empfehlungen
nicht durchdringen konnten, so fanden wir im Werdenberg mehrheitliche
Zustimmung. Diese dürfen wir unserer klaren Haltung und Argumentation
zuordnen. Trotz massiven Kampagnen von Wirtschaft und Presse teilten
grosse Teile der Bevölkerung unsere Bedenken. Die Ortsparteien haben
dazu viel beigetragen und hatten viel Arbeit mit der Sammlung von
Unterschriften und mit der Plakatierung der Abstimmungsparolen.
Da und dort spürt man auch gewisse Ermüdungserscheinungen. Diese müssen
aber möglichst schnell überwunden werden. Denn eines ist klar, wir
haben viel zu tun und müssen unsere Grundsätze von Freiheit,
Unabhängigkeit und Selbstbestimmung verteidigen. Sonst werden wir
schleichend von unseren Gegnern, Euroturbos, Finanzverschwendern und
Sozialromantikern überholt. Dann müssen wir uns nicht wundern über
Fremdbestimmung, Staatsverschuldung und abnehmenden Wohlstand.
Dank - Ich danke allen Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern in den
Gemeinden, dem Wahlkreis und im Kanton, sowie meine Vorstandskollegen
recht herzlich für Ihren Einsatz. Im Kantonsrat kämpften unsere
Volksvertreter vor allem für den Erhalt eines ausgewogenen
Staatshaushaltes und gegen die verschwenderischen Wunschzettel von
linker Seite. Herzlichen Dank an Heinz Schlegel, Christian Bicker,
Walter Gartmann und Renato Baumgartner.
Ich wünsche allen weiterhin viel Mut, Kraft und Freude in Ihren
Ämtern.
Der Kreis-Vorstand tagte an 2 Sitzungen, an denen vor allem die
Abstimmungsthemen behandelt wurden. Am 16. August fand ein
überparteiliches Podium im BZB Buchs zur Personenfreizügigkeit der
neue EU Staaten statt, an denen unser Standpunkt durch NR Theophil
Pfister vertreten wurde.
Mit Bedauern musste ich im vergangenen Jahr den Rücktritt unseres
Kantonsrates Heinz Schlegel entgegennehmen. Er hatte dies aus
beruflichen Gründen erwogen. Viele Jahre hat sich Heinz für uns und
die Anliegen der SVP im Kantonsrat eingesetzt. Ich möchte an dieser
Stelle Heinz für alles recht herzlich danken und freue mich, dass er
uns wenigstens als Kassier erhalten bleibt.
Liebe Mitglieder der SVP Werdenberg, ich danke Ihnen für Ihre
Unterstützung und Ihre Aufmerksamkeit.
20.1.2005 Jürg Schwendener, Präsident SVP Werdenberg
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