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Arbeitsgesetz
JA
Sonntagsarbeit ist gemäss unseren Gesetzen grundsätzlich
bewilligungspflichtig und wird es auch bleiben. Bewilligungen werden
generell oder speziell erteilt, wenn dies notwendig ist. So zum
Beispiel im öffentlichen Verkehr, in der Gastronomie, Spitälern,
religiösen Gemeinschaften, an Veranstaltungen, etc. In grossen Bahnhöfen
und Flughäfen wurde der Verkauf verschiedener Güter bewilligt,
welche vor allem Reisende benötigen. In der Praxis wurden aber auch Güter
angeboten wie CD’s, Sportartikel, Bücher etc.
Dies veranlasste die Gewerkschaften vor Bundesgericht zu
klagen. Dieses hatte nach altem Recht zu urteilen und schützte die
Klage. Wenn das Gesetz also nicht angepasst wird, so müssen ca. 150
Geschäfte in Bahnhöfen und Flughäfen sonntags wieder schliessen,
oder einen Teil ihrer Sortimente am Sonntag von der Verkaufsfläche
abtrennen.
Da eine solche Praxis nicht mehr zeitgemäss ist, hat das
Parlament beschlossen, das Arbeitsgesetz anzupassen. Darüber stimmen
wird am 27. November ab. Niemand muss am Sonntag arbeiten, aber für
viele ist es ein willkommener Arbeitsplatz. Niemand muss am Sonntag
einkaufen, aber viele schätzen diese Möglichkeit und würden sie
auch andernorts begrüssen. So weit geht das neue Arbeitsgesetz
allerdings nicht.
Einige
Gewerkschaftsbosse behaupten mangels besseren Argumenten, dass eine
generelle Aufhebung des Sonntagsarbeitsverbotes angestrebt werde. Auch
kirchliche Kreise bemühen sich mit solchen Argumenten. Ein Blick auf
den neuen Gesetzestext zeigt aber, dass diese Befürchtungen grundlos
sind. Das Arbeitsgesetz soll lediglich mit dem folgenden Artikel ergänzt
werden:
Art.
27 Abs. 1ter
In
Verkaufsstellen und Dienstleistungsbetrieben in Bahnhöfen, welche auf
Grund des
grossen Reiseverkehrs Zentren des öffentlichen Verkehrs sind, sowie
in Flughäfen
dürfen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sonntags beschäftigt
werden.
Es geht also um den Beibehalt und die Legalisierung der heute gängigen
Praxis.
Jürg Schwendener
Präsident SVP Werdenberg
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Die
"Ich-AG"
Das neue Modewort aus Bundesbern lautet
flankierende Massnahmen. Erinnern sie sich noch an die lauthals verkündeten
flankierenden Massnahmen beim Transitabkommen? Alles heisse Luft und
Makulatur. Die Zahl der zulässigen 40-Tönner wurde, auf Druck der
EU, erhöht und wir Steuerzahler haben die Unterhaltskosten, die
Anwohner die Abgase und die Strassenbenutzer den Stau zu tragen.
In den Erläuterungen des Bundesrates
(Internet) zur anstehenden Abstimmung vom 25. September ist u.a. zu
lesen: „Selbständigerwerbende unterstehen den flankierenden
Massnahmen zwar nicht, müssen aber neu bei der Arbeitsaufnahme in der
Schweiz nachweisen, dass sie wirklich selbständig sind“.
Welch ein Segen für unsere, auf
Gewinnmaximierung ausgerichtete Wirtschaft. Durch Arbeitsvergabe
lassen sich so billigere Arbeitskräfte als Freischaffende auf
„ewige“ Zeiten zugunsten des einheimischen Arbeitsplatzes beschäftigen.
In grenznahen Regionen machen sich die
„Ich-AG’s“ bereits negativ bemerkbar, so werden in Basel die
Malergeschäfte von den billigen deutschen Einmannunternehmen –
notabene ein Programm der deutschen Arbeitslosenbetreuung - verdrängt.
Die ortsansässigen Arbeitgeber sehen sich gezwungen, die Anzahl ihrer
Angestellten sukzessive zu reduzieren.
In deutschen Schlachthöfen sind immer
weniger einheimische Metzger beschäftigt. Die zu tieferen Löhnen
arbeitenden polnischen Berufskollegen überrollen Deutschland und
findige Köpfe vermitteln bereits die arbeitslosen deutschen Metzger
an schweizerische Schlachthöfe. Die Folge davon ist ein Lohnzerfall,
der im Akkordbereich satte 50% ausmacht. Die Lokomotivführer der SBB
müssen zu Kenntnis nehmen, dass ihre deutschen Kollegen für rund
einen Drittel weniger arbeiten, ihr Lohn wird früher oder später
unter Druck geraten.
Dies sind leider Fakten und keine Angst
machenden Hirngespinste. Da können auch 150 Inspektoren auf die 4.2
Mio. Arbeitsplätze nichts ausrichten. Und was kommt im 2014, dann
wenn die letzte Schutzklausel fällt?
Wenn dann noch Wirtschaftskapitäne anlässlich
der Verkündung von Milliarden-Gewinnen betonen wie wichtig die
Personenfreizügigkeit für die Wirtschaft ist, dann habe ich damit so
meine Mühe. Sind es doch gerade dieselben Personen, die tausende von
Arbeitsplätzen wegrationiert haben und aktuell hunderte von Arbeitsplätzen
in neue Firmen auslagern, natürlich mit neuen Verträgen für die
Mitarbeiter und tieferen Löhnen. Mit ihrem Tun und Handeln haben
diese Wirtschaftskapitäne bewiesen, dass sie sich von der
volkswirtschaftlichen Verantwortung vollends verabschiedet haben, und
dazu soll das Volk noch stehen?
Renato Baumgartner, Gams
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200'000
Stellensuchende sind genug
Ende Juli berichtete das SECO von 759
arbeitslosen Personen weniger als im Vormonat. Ein Phänomen,
welches alljährlich in den Sommermonaten zu beobachten ist. Aber
200'000 Stellensuchende auf 9'000 offene Stellen zeigen das
wirkliche Bild des Schweizer Arbeitsmarktes. Die Befürworter der
Personenfreizügigkeit mit den neuen EU-Oststaaten, vor allem einige
Wirtschaftsleute scheint dies nicht zu stören. Die Bilateralen I
und II öffnen der Wirtschaft Handelschranken zur erweiterten EU und
die Personenfreizügigkeit mit den bisherigen EU-Staaten. Muss denn
die erweiterte Personenfreizügigkeit sein? Wo sind die Argumente?
Bisher musste die Wirtschaft mit
Innovation, Präzision, Qualität und rationellen Arbeitsmethoden
die Marktfähigkeit erhalten. Mit der Personenfreizügigkeit kann
ein Bestandteil der Produktkosten, die Lohnkosten, ausgereizt
werden. Man kann z.B. problemlos Produktions-Standorte nach Polen
verlegen und dort mit Schweizer Fachpersonal die qualifizierte
Arbeit, und mit billigen Arbeitskräften (Monatseinkommen
Durchschnitt ca. Fr. 600 / Monat, Arbeitslosigkeit ca. 19%) die
Hilfsarbeiten verrichten. In der Schweiz kann man teure inländische
(vor allem ältere) Arbeitskräfte durch junge ausländische zu
Mindestlöhnen ersetzen. Dies ergibt niedrigere Produktkosten. Es
leuchtet hintergründig ein, die Schweizer Wirtschaft erhält
billigere Arbeitskraft, die Konkurrenzfähigkeit kann gesteigert
werden.
Aber mit diesem Weg leisten wir uns
einen Bärendienst. Was früher den Erfolg der Schweizer Wirtschaft
prägte, wird vernachlässigt und die Kosten für Arbeitslose,
Umschulung, Sprachkurse, Integration etc. zahlen die Schweizer
Erwerbstätigen und Steuerzahler. Was bleibt unter dem Strich?
Die Vorteile von Billigarbeitskraft für
die Schweizer Wirtschaft sind für die Befürworter Grund genug, um
hysterische Angst und Sorge vor der Kündigung der Bilateralen Verträge
zu verbreiten. Aber warum hat denn die EU der Schweiz das Recht auf
eine Abstimmung zugestanden? Die Wanderung von Billigarbeitskräften
in der EU ist massiv und vor allem Deutschland leidet bereits stark
unter der Ostzuwanderung. Deshalb ist auch viel Verständnis für
die Befürchtungen der Schweiz aus EU-Kreisen zu hören.
Ein NEIN am 25. September erlaubt es
der Schweiz, den Arbeitsmarkt wenigstens teilweise noch zu
kontrollieren.
Jürg Schwendener, Buchs
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Heisse
Sommertage
Immer wieder, wenn
man aus den Ferien zurückkehrt, muss man feststellen, dass
„tropisch“ heisse Sommertage in der Schweiz einigen arg zu
schaffen geben. War es vor Jahren die Hiobsbotschaft aus dem
Bundesgericht (Einbürgerung) musste man heuer lesen wie übel wir
Ostschweizer sind. Da werden minuziös die rassistischen Vorfälle
in einer von Sigi Feigel ins Leben gerufenen Datenbank aufgenommen
und publiziert, und die Redaktoren schöpfen sogleich aus dem
Vollen. Wahrlich es ist kein Ruhmesblatt, aber wo bleibt die
journalistische Recherche? Wer fragt einmal die andere Seite, die
Leser und notabene die Zahler des Blattes?
Da werden unsere
Jugendlichen im Ausgang von Gruppen mit den Worten „was guckst du
so“ angemacht, so dass sie besser ruhig weitergehen und sich nicht
provozieren lassen, denn aus vier sind gleich deren zwölf anwesend.
Macht man im Zug die Leute höflich darauf aufmerksam, doch bitte
die Abteiltüre zu schliessen so kommt einem ein „haste Probleme
Mann“ entgegen, so dass man schlussendlich die Türe selber
schliesst. Im sanktgaller Stadtbus müssen sich ältere Mitmenschen
die übelsten verbalen Auswüchse von gebrochen deutsch sprechenden
Jugendlichen anhören, bis sie ihnen den Sitzplatz freimachen. Ja so
sind wir Schweizer, lieber nichts sagen und nachgeben. Da sind uns
einige Mitbürger schon einiges vor, sie kennen ihre Rechte „wehe
du sagst was, Schweizer!“
Laufend haben wir
uns angepasst: kein Wienerli mehr am Sporttag, keine Bratwurst an
Quartierfesten, Hochdeutsch an den Schulen und Steuergelder in die
Integration „verbuttert“. Dass wir dabei auch schleichend
Identität, Verwurzelung und Stärken zugunsten der
Multikulti-Politik aufgeben, merken wir kaum. Es geht sogar soweit,
dass die Augen vor „sichtbareren“ Vergehen (Drogenszene Buchs)
verschlossen werden und Generationen unserer Jugendlichen auf Grund
der „experimentellen“ integrativen Volksschule den Anforderungen
nicht mehr gewachsen sind.
Die Stimmbürger
haben seinerzeit zur Zuwanderung ja gesagt, weil man ihnen die volle
Wahrheit über die Konsequenzen vorenthalten hat, und dürfen sich
ob der Entwicklung nicht wundern. Doch, welche Parteien haben dieser
Entwicklung befürwortet? Welche Parteien befürworten die
anstehende Osterweiterung? Wessen Bilder sehen wir tagtäglich in
den Tageszeitungen mit nichts sagendem Text? Die Wirtschaft und
deren Vertreter pumpen Millionen in den Abstimmungskampf, denn sie
wissen, dieses Geld ist für sie gut investiert und in Kürze zurückerwirtschaftet
- auf unsere Kosten (Lohnkosten, Arbeitslosenversicherung und
Invalidenversicherung). Die für den Schweizer klar nachteilige
Integrationspolitik wird zudem mit der Osterweiterung weitere
Steuergelder verschlingen und wir „Schweizer“ werden einmal mehr
das Nachsehen haben!
Renato Baumgartner,
Gams
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Arbeitslosigkeit wird ansteigen
Die Erweiterung der Personenfreizügigkeit
auf die neuen EU-Staaten wird die Schweizer Arbeitslosenzahlen
nochmals erhöhen. Die Schweizer Wirtschaft hat seit der Öffnung
des Arbeitsmarktes zur EU monatlich über 2000 Arbeitswillige allein
aus Deutschland eingestellt. Der für die Schweizer Wirtschaft
notwendige Bedarf an Arbeitskraft konnte ohne weiteres gedeckt
werden. Gleichzeitig stieg die Arbeitslosigkeit in der Schweiz. Die
Konjunktur läuft zwar nicht auf Hochtouren, jedoch in einem Masse,
welches früher ein Sinken der Arbeitslosigkeit in der Schweiz
bewirkt hätte. Dies ist nun nicht mehr so – Arbeitsplätze werden
mehr und mehr von Personen ausserhalb der Schweiz besetzt und
Schweizer Arbeitslose haben heute keinen Vorteil mehr gegenüber früher.
Damals wurde eine Arbeitsbewilligung nur erteilt, wenn der
Arbeitgeber ausweisen konnte, dass er in der Schweiz niemanden
gefunden hat.
Nun steht die Ausdehnung der Personenfreizügigkeit auf die neuen EU-Länder
an: Im Schnitt sind in diesen Ländern über 15% arbeitslos, die
Jugendarbeitslosigkeit beträgt teilweise bis 37%. Gerade diese
Schicht ist mobil und wird das Glück ausserhalb des Landes
versuchen. Staatliche Stellenvermittlungen helfen z.B. in
Deutschland bereits heute mit Nachdruck. Klar, man möchte ja möglichst
wenig Kosten für Arbeitslose aufwänden. Das
RAV Zürich z.B. bietet im Internet Stellensuchenden aus dem Ausland
alle Informationen an, wie in der Schweiz nach Arbeit gesucht wird.
Es weist sogar darauf hin, dass auf Antrag das Arbeitslosengeld aus
der EU 3 Monate lang während der Jobsuche in der Schweiz von der
Schweizer ALV ausbezahlt wird!
Die Schweizerische Bundesamt für Migration www.eures.ch bietet an,
Zitat: „Möchten Sie als Bürgerin oder Bürger einer
Mitgliedstaates der nicht erweiterten Europäischen Union oder der
Europäischen Freihandels-assoziation in die Schweiz kommen, um hier
zu leben und zu arbeiten? Dann sind Sie bei uns genau an der
richtigen Adresse.“
Soll nun bald wird auch
noch das „nicht erweitert“ wegfallen? Wollen wir diese Kontrolle
über unseren Arbeitsmarkt wirklich ganz aufgeben? Wollen wir das
Ansteigen der Arbeitslosigkeit in Kauf nehmen? Ich empfehle Ihnen am
25. September ein NEIN in die Urne zu legen.
James Mock, Präsident
SVP Sennwald
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Arbeitslosigkeit
wird in Kauf genommen
Die
Gewerkschaftsbosse befürworten die Erweiterung der Personenfreizügigkeit
auf die neuen EU-Staaten. Sie glauben mit flankierenden Massnahmen
seien die Schweizer an Ihren Arbeitsplätzen von ausländischer
Konkurrenz sicher. Was steckt dahinter? Befinden wir uns in
Absurdistan?
Die gut bezahlten
Chefs der Gewerkschaften müssen ab und zu Erfolge aufweisen und die
Zeichen der Zeit scheinen gut zu stehen. Lang gehegte Ziele können
jetzt unter dem Deckmantel flankierende Massnahmen gefordert werden.
So will man jetzt mit Nachdruck flächendeckende GAV’s. Mindestlöhne
sollen zementiert werden und natürlich haben es die alljährlichen
Lohnerhöhungsforderungen unter diesem Aspekt auch leichter. Ob dies
der Wirtschaft dient kann bezweifelt werden. Rücksicht auf die
Leistungsfähigkeit der Wirtschaft wird ja nicht genommen. Der Zweck
heiligt offenbar die Mittel. Die Zeche bezahlen sie ja nicht selber
und notfalls wird halt wieder mal gestreikt. Auch die gespielte
Einigkeit mit den Wirtschaftsverbänden ist absurd. Dort werden ganz
andere Ziele verfolgt.
Können aber bis
zur Abstimmung vom 25. September die erwarteten Ziele überhaupt
erreicht werden? Klar Nein - die Zeit dazu ist viel zu knapp und es
ist bekannt, was von Versprechungen allein zu halten ist. Fazit: Höhere
Arbeitslosenzahlen werden in Kauf genommen. Kein einziger der
Gewerkschafter will eine Garantie dafür übernehmen, dass diese
stabil bleiben oder gar sinken. Dass die SP Schweiz ins gleiche Horn
bläst ist nicht erstaunlich, der Schritt in die EU kommt wieder
etwas näher und flankierende Massnahmen sind staatlich und
staatlich ist für die SP gut, auch wenn es nichts nützt.
Am 25. September
kann die Kontrolle über den Personenverkehr aus den neuen
EU-Staaten noch gerettet werden. Ein NEIN kann verhindern, dass aus
diesen Ländern mit ausserordentlich hohen Arbeitslosenzahlen eine
übermässige Zuwanderung erfolgt. Nehmen Sie die Gefahr höherer
Arbeilsosigkeit nicht in Kauf. Schreiben Sie NEIN auf Ihren
Stimmzettel.
Uwe
Schulze-Kaufmann, Vize-Präsident, SVP Grabs
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| SVP-Gams
mit neuem Präsidenten
Anlässlich der ausserordentlichen HV
der SVP-Gams haben die Mitglieder den 26-jährigen Simon Eggenberger
einstimmig als Nachfolger von Renato Baumgartner zu ihrem neuen Präsidenten
gewählt.
Der scheidende Präsident hat bereits
zum Jahreswechsel, aufgrund seiner beruflichen Veränderung und der
Teilnahme am strategischen Projekt E-Health des
Gesundheitsdepartements des Kantons St.Gallen (W&O vom 9. Juli
2005), seinen Rücktritt angekündigt.
SVP-Gams auf guter Basis
Seit Ihrer Gründung im Jahre 2000 habe sich die SVP-Gams zu einer
starken Partei entwickelt, beginnt Renato Baumgartner seine
Abschiedsrede. Entscheidend seinen nicht nur die Mitgliederzahlen,
politische Prozesse werden an der Urne entschieden und da kann die
SVP insbesondere bei kantonalen und eidgenössischen Abstimmungen
auf einen grossen Rückhalt in der Gemeinde zählen. Erfreulich für
ihn sei vor allem die in den letzten Jahren zu verzeichnende Zunahme
junger und aktiver Bürger die der Partei beitreten, so konnte das
Durchschnittsalter um beachtliche 15 Jahre gesenkt worden. Als Folge
davon habe sich der Vorstand dieser Gegebenheit angenommen und junge
Mitglieder für die Führungsaufgaben gesucht.
Auf
Gemeindeebene habe man die SVP wohl wahrgenommen, aber nicht in die
zukünftigen Prozesse involviert, dies sei typisch für Gams.
Wichtig seien hier Durchhaltewille und Kraft, die sich dann in einer
kontinuierlichen Zunahme der Mandatsträger manifestiere.
SVP-Gams mit gesunden Finanzen
Erfreulich sind die gesunden Finanzen, die von den Mitgliederbeiträgen
wie den freiwilligen Alpsäuberungen herrühren, die es der Partei
ermöglichen die nächsten zwei lokalen Wahlen zu finanzieren.
Renato Baumgartner bedauert in diesem Zusammenhang, dass es ihm in
seiner Amtszeit nicht gelungen sei die Wahlschulden „Schulratspräsidium
2004“ der CVP einzutreiben. Mehrere Anläufe seinerseits wie auch
seitens des Kassiers haben zu keinem Ergebnis geführt. Dies sei
halt typisch für Gams. Dennoch hoffe ein lachender Renato
Baumgartner, das er nicht eines Tages die CVP-Gams im Amtsblatt
erblicke.
Freizeit
und Politik
Die SVP fördert die gesellige Zusammengehörigkeit, so wurde
bereits im Gründungjahr der Mutschentag eingeführt und in den
Folgejahren die Alpsäuberung etabliert. Der scheidende Präsident wünscht
sich, dass diese beiden Tage weiterhin erhalten bleiben und so die
Zusammengehörigkeit festigen.
Auf
einer CD übergab Renato Baumgartner die Geschäfte an Simon
Eggenberger und erwähnte, dass er weiterhin der SVP-Gams unterstützend
beistehen werde. Mit Applaus quittierte die Versammlung die Amtsübergabe.
Dem scheidenden Präsidenten wurde als Dank für seine geleistete
Arbeit ein Präsent übergeben.
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| Auf
einem Auge blind
Die Nervosität einiger Euro-Turbos im
Hinblick auf die Abstimmung über die Personenfreizügigkeit Ost ist
deutlich. Könnte diesmal doch noch die Vernunft über die Euphorie
siegen? Eines allerdings ist gänzlich unverständlich: Wie kann man
glauben in einem Umfeld mit 8-20% Arbeitslosen könne es in der
Schweiz bei 3-4% bleiben, wenn Tür und Tor für Arbeitswillige
aller EU Staaten geöffnet werden. Da helfen auch flankierende
Massnahmen nicht viel. Denn eines ist klar, junge tüchtige
Arbeitskräfte aus dem Ausland sind nicht wegen ihres Lohnes
billiger, sondern wegen ihrer Leistung. Je grösser das Angebot auf
dem Arbeitsmarkt ist, desto einfacher ist es für jeden Arbeitgeber
oder Auftraggeber, sich die günstigsten (nicht billigsten) Kräfte
auszulesen. Man will ja schliesslich konkurrenzfähig sein und
braucht dazu Effizienz. Vor allem ältere, inländische Arbeitskräfte
werden deshalb unter Druck geraten. Diese sind schon wegen des BVG
Gesetzes teuerer als Junge und können oft die Leistung eines Jungen
nicht mehr bringen. Dies nimmt man stillschweigend in Kauf und
posaunt mögliches Wirtschaftswachstum in die Welt. Man möchte die
EU nicht mit einem NEIN ärgern. Die Angstmache vor der Kündigung
der Bilateralen I ist absurd, denn das Abkommen dient beiden Seiten,
der EU und der Schweiz. Es regelt Land- und Luftverkehr,
Personenfreizügigkeit, Landwirtschaft, technische Handelshemmnisse,
Beschaffungswesen und Forschung. Dies alles ist von massiven
Zahlungen der Schweiz in den EU-Topf begleitet. Wer glaubt, dass die
EU nicht von den Bilateralen profitiert, oder meint, sie habe sich
von der Schweiz die Rosinen heraushandeln lassen, ist auf einem Auge
blind.
Weshalb kann überhaupt über die Erweiterung
des Vertrages auf die neuen EU-Mitglieder abgestimmt werden? Weil
der Bundesrat schon vor den Bilateralen I von dieser Möglichkeit
gesprochen hat, aber dazu musste zuerst wieder einmal das Referendum
ergriffen werden. Was wird also nach der Abstimmung im September
eintreffen? Die Arroganz von Frau Ferrero-Waldner ist nicht
ausschlaggebend für die Haltung der EU gegenüber der Schweiz. Es
gibt auch besonnenere EU Politiker, welche den Nutzen eines
bilateralen Abkommens sehen und die Haltung der Schweiz als nicht
EU-Land akzeptieren. Zudem wird wohl nach einem JA oder NEIN vom
Bundesrat ein Rahmenvertrag mit der EU präsentiert, in welchen man
noch dieses, oder jenes Zückerchen für die EU eingebaut hat und
eine neue Volksabstimmung wird folgen. NEIN zu sagen ist unser
demokratisches Recht, welches zur Zeit in der EU hinter
Machterhaltung und Egoismus gerade mal drittrangig ist.
Jürg Schwendener
Präsident SVP Werdenberg
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| NEIN
zu Schengen-Dublin und Asylmissbrauch
Das Dubliner Abkommen ist Teil von
Schengen-Dublin. Es wird von EU- und Schengen-Befürwortern als
vorteilhaft für die Schweiz bezeichnet. Ziel dieses Abkommens ist
eine gemeinsame Asylpolitik innerhalb der EU. Dies mag auf den
ersten Blick eine vernünftige Sache sein, spielt aber auf Grund
unterschiedlicher Auffassungen der EU-Staaten nicht. Das Ziel, dass
kein zweiter Asylantrag in der EU gestellt werden kann, ist zwar
theoretisch erreichbar. Das Ziel, einen Asylanten, der einen
Zweit-Antrag stellt, in das Erst-Asyl-Land zurückzuschieben, hat
sich aber als teures und erfolgloses Ping-Pong erwiesen. So konnte
Deutschland in den ersten 8 Monaten nach Einführung des Abkommens
etwa 4000 abgewiesene Asylbewerber an die Erst-Asylländer zurückführen,
musste aber gleichzeitig ca. 6000 zurücknehmen. Dies hängt mit den
Eigeninteressen der EU-Länder ab. Seriös arbeitende
Administrationen, die Schweiz können wir dazuzählen, zeichnen
jeden Eingang eines Gesuches auf. Andere Länder wie z.B. Italien,
in welche wegen Ihrer Lage massenweise Schein-Asylbewerber
einwandern, haben kein Interesse, als Erst-Asylland zu erscheinen.
Dementsprechend wenige Einträge werden im Eurodac-System
gespeichert und die Asylsuchenden möglichst durch das Land
passieren gelassen. Dieses Verhalten bringt es mit sich, dass wir in
der Schweiz Erstasylanträge überhaupt registrieren. Die Schweiz
weist alle, an der Grenze abgewiesene Bewerber, an das Grenzland zurück.
Oft haben diese in der EU noch gar keinen Asyl-Antrag gestellt, weil
sie eben in die Schweiz möchten. Alle abgewiesenen
Erst-Antragsteller müssten gemäss Dubliner Abkommen bis zur
Ausweisung in der Schweiz behalten werden. Dies würde für uns, als
immer noch attraktives Land eine Zunahme von Asylbewerbern bedeuten.
Wir haben eigene effiziente Möglichkeiten, den Asylmissbrauch zu
bekämpfen und müssen diese nutzen und ausbauen. Mit der
Verminderung der Attraktivität für Schein-Asylanten hat die
Schweiz bereits einen Rückgang solcher Gesuche erreicht. Auch
deshalb NEIN zu Schengen-Dublin!
Jürg Schwendener, Präsident SVP
Werdenberg
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| Redaktionelle
Abstimmungspropaganda
Der W&O wird zeigt sich in letzter Zeit
wieder in Abstimmungslaune. Dies ist interessant und bewegt
hoffentlich viele Bürger an die Urne zu gehen. Leider aber können
es sich verschiedene Redaktoren wieder einmal nicht verkneifen, die
Titelseite für persönliche Beliebigkeiten zu missbrauchen. Von
Andrea Masüger ist man es ja schon gewohnt, dass er jede
Gelegenheit nutzt um anders als er denkende, vor allem die SVP auf
der Titelseite durch den Dreck zu ziehen. Was aber Flurina Valsecchi,
Bern zum Besten gibt, könnte geradezu von der Bundeshaus-Redaktion
stammen. Kritiklos wird aus dem Abstimmungsbüchlein zitiert. Die
Gegner von Schengen-Dublin werden des Missbrauchs bezichtigt, das
Thema EU auf den Tisch zu bringen. Frau Valsecchi sieht offenbar
keinen Zusammenhang zwischen Schengen-Dublin und der EU, wertet die
Gegenargumente zu Schengen-Dublin nicht und widerspricht damit jeder
Objektivität. Niemand, ausser den Redaktoren, hat die Möglichkeit
auf der Titelseite seine Meinung kund zu tun. Deshalb gehören
solche, äusserst mageren Leistungen auf die Leserbriefseite. Übrigens,
fragen Sie einmal bei den Polizisten und Grenzwächtern nach, was
diese von Schengen-Dublin und dem SIS-System halten. Die Meinung von
ein paar Polizeidirektoren ist noch lange nicht die Meinung der
Basis, welche täglich mit Grenzübertritten und Delikten zu tun
hat.
Jürg Schwendener, Buchs
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Schengen - Unsicherheit und fremdes Recht
Ziel des Schengener Abkommens ist die gänzliche
Abschaffung der Grenzkontrollen (inklusive Warenkontrollen) im
gesamten EU-Raum. Sicherheit ist nur noch an den Aussengrenzen der
EU ein Thema, im Inner-EU-Raum sollen Schleierfahndungen das Defizit
wett machen. Dies ist vergleichbar mit dem Suchen nach der Nadel im
Heuhaufen und hätte für die Schweiz Folgen: Viel grösserer
Personalbedarf mit viel weniger Aufgriffen. Wenn heute weit über
100'000 Personen pro Jahr an der Grenze angehalten und zurückgewiesen
werden, so zeigt dies klar, was sich so alles im EU-Raum frei bewegt
und in Zukunft ohne Kontrolle über unsere Grenzen reisen könnte.
Und wie steht es mit unserer Mitbestimmung? Im
Abstimmungsbüchlein steht: Die Schweiz kann mitreden ... aber
von Mitbestimmen ist nirgends die Rede! Wir müssen in Zukunft auch
revidiertes Recht übernehmen: Die EU entscheidet, die Schweiz hat
umzusetzen:
“Die Verabschiedung neuer Massnahmen sind den Institutionen der EU
vorbehalten“. (Schengen Acquis Art. 7 Abs. 1)
Die Schweiz muss neues Schengenrecht bereits vor
einer Referendumsabstimmung provisorisch umsetzen: "Ab dem
Zeitpunkt des Inkrafttretens des Rechtes (…) muss die Schweiz den
Inhalt des Gesetzes provisorisch übernehmen." (Art. 7 Abs. 2
Buchst. B)
Falls die provisorische Anwendung nicht möglich
ist, wird die Situation vom Gemischten Ausschuss CH-EU geprüft und
diese hat ausdrücklich das Recht, die „nötigen“ und
„angemessenen“ Massnahmen gegen die Schweiz zu ergreifen. (Bst b
2 Assoziationsvertrag)
Die Schweiz ist verpflichtet, dem Gemischten
Ausschuss jährlich einen Bericht über die Umsetzung von neuem
Schengenrecht durch die Schweizer Gerichte und die Verwaltung
vorzulegen (Art. 9 Assoziationsvertrag).
Die Schweiz könnte nur mitbestimmen, wenn sie
Mitglied der EU wäre. Dies ist Tatsache und dieser Verlust unserer
Souveränität wurde von den Unterhändlern klar in Kauf genommen.
Deshalb gibt es nur einen Weg: Ein Volks-Nein am 5. Juni.
Jürg Schwendener
Präsident SVP Werdenberg
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| Mobile
Grenzkontrollen
Die geplanten
Ausgleichsmassnahmen nach einer Assossizierung zu Schengen können
unter keinen Umständen so effizient und wirkungsvoll den gleichen
Erfolg garantieren wie die stationären Kontrollen. Niemand kann
dies besser beurteilen, als die Fachexperten an der Grenze. Leider dürfen
diese aber nicht offiziell zu Wort kommen.
Schon heute
werden mobile Kontrollen im Grenzraum getätigt. Diese Aussage der
Befürworter ist korrekt. Leider wird aber tunlichst darüber
geschwiegen, dass der Erfolg dieser Kontrollen mehr als dürftig
ist. Fakt ist, dass die für die innere Sicherheit relevanten
Widerhandlungen grossmehrheitlich an den statischen Grenzübergängen
festgestellt werden. Weil der Verkehr kanalisiert und beurteilt
werden kann, und weil die nötige Infrastruktur vorhanden ist. Diese
Erfahrungswerte sind unwiderruflich.
Das in den
Medien verherrlichte SIS ist auch nur ein weiteres Werkzeug. Glauben
sie ja nicht, dass diese Datenbank alleine Wunder vollbringen wird.
Dieses System ist auch nur so gut, wie es vor Ort durch die
Kontrollorgane eingesetzt werden kann.
Heute
kontrolliert die Grenzwache (GWK) Personen – und Fahrzeuge im
Zusammenhang mit dem Grenzübertritt. Die mobilen Einsätze werden
subsidiär dazu getätigt. Mit Schengen werden die Kompetenzen des
GWK in Zusammenarbeit mit den Kantonen neu definiert. Das
Einsatzgebiet des GWK wird in den rückwärtigen Raum, also noch
mehr in das Landesinnere verschoben. Für die Grenzbewohner bedeutet
dies vermehrte Präsenz der Ordnungskräfte. Dies wäre an sich zu
begrüssen. In der Praxis wird es jedoch so sein, dass diese Präsenz
auch die Bewegungsfreiheit der unbescholtenen Bürger einschränkt.
Kontrollwürdige Personen aus der grossen Masse heraus zu filtern dürfte
einiges schwieriger sein, als sie kanalisiert zu beurteilen. Im Übrigen
liegt die Kontrollhoheit im Landesinnern grundsätzlich bei den
Kantonen und nicht beim Bund. Die Arbeit des GWK findet seine Begründung
eben in der Tatsache, dass ein Grenzübertritt vollzogen wird. Schon
heute ist es beispielsweise bei der Anhaltung von illegal
eingereisten Personen von äusserster Wichtigkeit, den Grenzübertritt
zu beobachten. Ansonsten kann es aus rechtlichen Gründen zu
Problemen bei der Rückübernahme durch den Nachbarstaat kommen.
Es ist und
bleibt nun mal eine Tatsache, dass der Nutzen des GWK für die
innere Sicherheit beim Abbau der systematischen Grenzkontrollen
massiv geschwächt wird. Es wäre überaus fahrlässig, die
qualitativ und quantitativ hochstehende Kontrolltätigkeit an der
Grenze zu Gunsten der „Reisefreiheit“ dermassen einzuschränken.
Ein souveräner
Staat kann sich das unter keinen Umständen leisten.
Stephan Gebert,
Präsident SVP Sevelen
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Der Geist von Schengen
Die Befürworter streben die
Assoziierung zu Schengen so sehr an, dass sie bei ihrer
Argumentation den eigentlichen Sinn und Zweck von Schengen
ausblenden.
Die verschiedenen Verhandlungsphasen
mit der Schweiz haben der EU aufgezeigt, wie die Vorgänge in
unserer direkten Demokratie ablaufen. Die EU respektiert unsere
Souveränität, Unabhängigkeit und politische Kultur. Wie sagte der
Bundesrat 1999 offiziell; „Schengen gehört zu jenen Bereichen, in
denen eine Souveränitätsübertragung an supranationale Instanzen
(EU) unumgänglich ist.“
Die EU hat damals verstanden, dass
ein Beitritt zu einem Abkommen wie Schengen nicht möglich ist. Aus
diesem Grund hat die EU auch darauf verzichtet, mit diesem Thema an
die Schweiz heranzutreten. Mittlerweile hat die Stimmung bekanntlich
umgeschlagen. Im Eilzugstempo wurde die Vorlage im Parlament
durchgeboxt, notabene ohne die meiner Meinung nach
verfassungsrechtliche Unterstellung unter das obligatorische
Referendum.
Im Vertragswerk von Schengen steht:
„Die Binnengrenzen können überall überschritten werden, ohne
dass eine Personenkontrolle vorgenommen wird.“ Das will Schengen,
und nichts anderes.
Nun behaupten die Befürworter aber,
dass sich an der Grenze gar nichts ändern würde. Und wieso nicht ?
Weil die Schweiz (noch) nicht Mitglied der EU-Zollunion ist, würden
an den Landesgrenzen weiterhin Warenkontrollen stattfinden. Und
unter diesem „Deckmäntelchen“ können auch Personenkontrollen
durchgeführt werden.
Eine solche Denkweise widerspricht
jeglicher Logik.
Somit machen sich die Befürworter über
den Geist von Schengen lustig. Sie wollen der Bevölkerung doch tatsächlich
weiss machen, dass die EU ein solches Vorgehen tolerieren wird. Sie
suggerieren, dass die Grenzwache weiterhin im Zusammenhang mit der
Privatwarenkontrolle auch die sicherheitspolizeilichen Aspekte
abdecken kann. Aber für wie lange ?
Sich dem Geist von Schengen zu
beugen, bedeutet die Aufhebung der Personenkontrollen an den
Landesgrenzen. Und nichts anderes.
Da wird es für die Schweiz
mittelfristig wohl keine Ausnahmeregelung geben. Schon gar nicht
wegen irgendwelchen Privatwarenkontrollen.
Der nächste Schritt den die Schweiz
dann machen wird, dürfte wohl allen bekannt sein.
Stephan Gebert, Präsident SVP
Sevelen
Grenzkontollen unter Schengen
Zurzeit wird heftig über die Vor-
und Nachteile des Schengenvertrages debattiert. Ein Punkt der dabei
eine zentrale Rolle spielt, ist die Abschaffung der
Personenkontrollen an den Landesgrenzen. Das Grenzwachtkorps (GWK)
leistet mit seiner Arbeit einen unbestrittenen und wertvollen
Beitrag an die innere Sicherheit. Die Aussage der Befürworter, das
GWK kontrolliere lediglich 2-3% der Grenzübertritte, stimmt so natürlich
nicht. Die erfahrenen Grenzwächter können dank den statischen
Kontrolleinrichtungen 90% der Grenzübertritte einer ersten
Beurteilung unterziehen. Weitere 15-20% der Personen– und
Fahrzeuge werden einer gezielten Teilkontrolle unterzogen. Die erwähnten
2-3% werden denjenigen gewidmet, die mit einer intensiven Kontrolltätigkeit
zu rechnen haben.
Bei stationären Kontrollen überwiegt
auch der Vorteil der Infrastruktur. Alle nötigen Systeme,
Hilfsmittel usw. sind bereits vorhanden. Gut beleuchtete und überdachte
Kontrollstellen dienen auch der Sicherheit der Reisenden. Die im
Falle eines Beitritts geplanten Ausgleichsmassnahmen
(Schleierfahndung in Grenznähe) können unter keinen Umständen so
effizient und wirkungsvoll den gleichen Erfolg garantieren wie die
stationären Kontrollen.
Neuerdings wird auch eifrig
behauptet, an der Grenze werde sich bei einem Beitritt nichts ändern.
Da die Schweiz (noch) nicht Mitglied der EU-Zollunion ist, würden
weiterhin Warenkontrollen direkt an der Grenze stattfinden. Kann
sein, dass in einer ersten Phase die Grenzwache den Einkauf von Herr
und Frau Muster noch kontrolliert. Aber wie lange glauben sie wird
es gehen, bis die Nachbarländer (alles Schengenstaaten) oder das
Stimmvolk gegen diese Kontrolltätigkeit opponiert ? Den „Fünfer
und das Weggli“ gibt es wohl in diesem Falle nur auf Zeit. Das GWK
nur der Warenkontrolle wegen an der Grenze zu belassen ist
langfristig Utopie, und bringt sicherheitspolitisch wenig.
Interessant ist auch die Aussage der
Befürworter das Schengen generell mehr Sicherheit bringe. Warum
wird dann bei Grossanlässen wie G8-Gipfel, Sportanlässen usw. die
Grenzkontrolle wieder vorübergehend eingeführt ? Schengen wird
also ausgerechnet dann ausser Kraft gesetzt, wenn sich das
hochgepriesene System eigentlich bewähren müsste! Auch das
Schengener-Informations-System (SIS) wird zu einem Mythos
hochsterilisiert. Fakt ist, dass international gesuchte Personen (via
Interpol) auch im nationalen Fahndungssystem verzeichnet sind. Der
Zugriff auf Schwerstkriminelle ist somit auch jetzt schon möglich.
Jedoch auch nur dann, wenn Polizei und Grenzwache draussen an der
„Front“ ihre Fahndungstätigkeit verrichten kann. Der technische
Datenaustausch wäre übrigens auch eigenständig verhandelbar
gewesen. Nicht die EU hat die Schweiz dazu eingeladen Schengen
beizutreten, sondern es entsprach dem Wunsch unserer Regierung.
Der Abbau von Grenzkontrollen bringt
ein Sicherheitsdefizit – Mit Sicherheit !
Stephan Gebert, Präsident SVP
Sevelen
«Die Sicherheit sinkt und die
Kriminalität steigt»
An der Neujahrsbegrüssung der SVP Werdenberg sprach Oskar Gächter
56 Mitglieder der SVP Werdenberg trafen sich am Freitagabend im
Restaurant Hörnli in Grabs zur Neujahrsbegrüssung und
Hauptversammlung. Kantonsrat Oskar Gächter sprach dabei zum
aktuellen Thema «Schengen-Dublin».
von Hansruedi Rohrer
Jürg Schwendener, Präsident der Schweizerischen Volkspartei
Werdenberg, begrüsste nicht nur Kantonsrat Oskar Gächter als
Referenten des Abends, sondern auch James Mock, den neuen Präsidenten
der SVP Sennwald (er löst Verena Frick ab) zur Neujahrsbegrüssung
und Hauptversammlung. Das neue Jahr habe mit grossen Belastungen
aus dem Vorjahr begonnen, sagte der Präsident, dazu seien jetzt Lösungen
zu suchen. Auch die grosse Naturkatastrophe gehe nicht spurlos an
der Schweiz vorüber. Dabei zeige sich aber, dass der Schweizer
gewillt sei zu helfen und dies auch tue. Jedoch auch die Schweiz müsse
ihre eigenen Aufgaben lösen. Dazu wolle die SVP Lösungen finden,
die zwar manchmal etwas wehtun, aber dafür tauglich seien.
Kantonsrat Oskar Gächter und Abschnittchef des Grenzwachtkorps
Rheintal äusserte sich mit seiner Meinung als Politiker zum Thema
«Schengen-Dublin». Bei Schengen-Annahme sei es keineswegs so,
dass die gleiche Wirksamkeit von Personenkontrollen erreicht
werde. «Im Gegenteil, es entsteht ein unverantwortbares
Kontrolldefizit.» Denn es sei schlicht nicht unter einen Hut zu
bringen, wenn man die individuellen Freiheiten ausbauen,
gleichzeitig die Sicherheit erhöhen, aber als erklärtes
Ziel der EU die Grenzkontrollen abschaffen wolle. Diese Ziele würden
sich nämlich teils diametral widersprechen, sagte Oskar Gächter.
Da erstaune es doch einigermassen, wenn der Bundesrat noch vor fünf
Jahren den Schengenbeitritt wegen des drohenden Souveränitätsverlustes
ablehnte, heute jedoch darin kein Problem mehr sehe.
Die Schengendiskussion werde vor dem Hintergrund einer hohen Verläss-lichkeit
auf das Grenzwachtkorps geführt, erklärte der Redner. Dabei
sprechen jährlich 100 000 zurückgewiesene Personen, 35 000
festgestellte Delikte, 8000 Aufgriffe von Illegalen, 2000 erkannte
Urkundenfälschungen und die Hälfte aller in der Schweiz
beschlagnahmten Drogen eine deutliche Sprache.
Beitrag an innere Sicherheit
Das Grenzwachtkorps kontrolliert nicht lediglich drei Prozent des
einreisenden Personenverkehrs, wie immer wieder behauptet wird,
sondern es werden aufgrund der Risikobeurteilung drei Prozent der
einreisenden Personen einer vertieften Prüfung unterzogen. Dabei
muss ein beträchtlicher Teil dieser überprüften Personen ins
Recht gefasst werden. Das Grenz-wachtkorps leistet mit seiner
heutigen Organisation einen wesentlichen Beitrag an die innere
Sicherheit der Schweiz. «Dieser Leistungsausweis wird mit der
EU-Osterweiterung umso bedeutungsvoller, werden doch schon heute
über 50 Prozent der Delikte in der Schweiz von Ausländern,
vorwiegend aus Südost- und Osteuropa, begangen», erwähnte Oskar
Gächter. Und dann soll das Grenzwachtkorps bis zum Jahre 2009
unter anderem auch noch bis zu 20 Prozent des Personals einsparen;
da sei es einfach unverantwortlich, von einer Erhöhung der
Sicherheit zu sprechen.
Das Schengen-Informationssystem SIS sei lediglich gut für grosse,
internationale Delikte, erklärte der Redner weiter. Die
regionale, grenzüberschreitende Kriminalität könne damit kaum
bekämpft werden. Dazu benötige es weiterhin das nationale
Fahndungssystem Ripol.
Zum Thema Erstasylabkommen sagte der Kantonsrat, dass auch beim
dereinstigen Funktionieren des Systems «Eurodac» (Den
Asylbewerbern wird bei der Einreise in die EU der Fingerabdruck
abgenommen) «Dublin» das Grundproblem nicht löse. Neun von zehn
Asylbewerbern würden am Ende der Prozedur nicht als Flüchtling
anerkannt. Die abgelehnten Bewerber würden meist untertauchen und
von keinem Abkommen mehr erfasst. «Der Asylbewerber ersucht dort
um Asyl, wo er hin will und nicht dort, wo es ihm das Abkommen
vorschreibt.» Das Dubliner Abkommen bedeute schliesslich nichts
anderes als ein gegenseitiges Zuschieben von unerwünschten
Drittausländern innerhalb der EU.
Gemeinsame Visavorschriften
Die Schweizer Grenzbehörden hätten im Falle gemeinsamer
Visavorschriften mit der EU bei 80 bis 90 Prozent der Einreisenden
kein Selbstbestimmungsrecht über Einreise oder Rückweisung. Ein
nationales Visumsystem sei absolut notwendig. Auch das Schweizer
Waffengesetz müsste angepasst werden, denn dieses würde bei
Annahme durch Brüssel bestimmt. Schliesslich bedeute Schengen
auch indirekt eine Beeinträchtigung der bewährten Polizeihoheit
der Kantone, sagte Oskar Gächter. Und zwar deshalb, weil Schengen
vorschreibt, wo beim Eintritt vom Ausland in einen Grenzkanton die
polizeilichen Kontrollen vorzunehmen sind. Heute wirke das
Grenzwachtkorps als äusserst wirksamer Filter zugunsten der
Kantone. «Ob die durch Schengen diktierte Zentralisierung der
Polizeiarbeit bessere Resultate bringt, ist zum heutigen Zeitpunkt
mehr als umstritten».
Zusammenfassend sagte Oskar Gächter, dass das Schengenübereinkommen
nicht geschlossen wurde, um für mehr Sicherheit zu sorgen,
sondern um die Binnengrenzen zu öffnen. Deshalb hätten alle
EU-Ausgleichsmassnahmen zum Vorneherein einen unglaubwürdigen
Beigeschmack. Für den unbescholtenen Bürger bedeute Schengen
zudem viel mehr Polizeistaat. Vor allem im Grenzgebiet würden
vermehrt Polizei- und Grenzkontrollen im rückwärtigen Raum
stattfinden. Und wenn dann jede ausländische Person die
Landesgrenze jederzeit und überall ohne Preisgabe ihrer Identität
überschreiten könne, sei es absurd, von einem Sicherheitsgewinn
mit Schengen zu sprechen.
Anspruchsvolles SVP-Jahr
In der anschliessenden Hauptversammlung erwähnte SVP-Kreispräsident
Jürg Schwendener im Jahresbericht, dass 2004 für alle
SVP-Funktionäre sehr anspruchsvoll war. Er dankte allen Mandatsträgern
für ihren Einsatz. Anfang des Jahres hatte sich die SVP den
Kantons- und Regierungsratswahlen zu stellen. Aus den eigenen
Reihen wurden erfolgreich Christian Bicker, Heinrich Schlegel und
Walter Gartmann in den Kantonsrat gewählt. Nur ganz knapp wurde
ein vierter Kantonsratssitz verfehlt. Schliesslich seien es wieder
die grauen Eminenzen und Sesselkleber der FDP und CVP gewesen,
welche den Einzug der SVP in den Regierungsrat erfolgreich
verhindert hätten, sagte der Präsident.
Das zweite Halbjahr war auf die Gemeinde- und Schulratswahlen
fixiert. Hier konnte die SVP beachtliche Erfolge verbuchen.
Deutlich sei die SVP auch damit gewesen, als sie die Abstimmung über
zwei Vorlagen (Fond Volksvermögen und Bürgerrechtsgesetz) mit
Referendum erzwang. Vom Stimmvolk erhielt die SVP schliesslich
Recht. Diese Ohrfeige aber werde die Regierung nicht einsichtiger
machen, sagte Jürg Schwendener, solange nämlich die gleichen
Leute bequem in ihren Ämtern hocken würden.
Die SVP Werdenberg wurde zehn Jahre alt und konnte dieses Jubiläum
im August 2004 mit einem schönen Fest in Buchs feiern. Die SVP
wolle weiterhin wichtige Werte verteidigen und diese nicht
zwecklos opfern, sagte der Präsident. Zum Beispiel zugunsten
einer undemokratischen EU und der unbedachten Öffnung der Grenzen
für Jedermann.
Jahresbericht
des Präsidenten 2004
Geschätzte
Mitglieder der SVP Werdenberg, liebe Gäste, Kolleginnen und
Kollegen.
Das vergangene
Jahr war für alle SVP Funktionäre sehr anspruchsvoll. Deshalb möchte
ich zuerst allen danken, welche sich im vergangenen Jahr für die
SVP tatkräftig eingesetzt haben:
Unseren Kantonsräten
Heinz Schlegel, Christian Bicker und Otto Rohner. Der Präsidentin,
Präsidenten und ihren Vorständen in den Ortsparteien. Allen
Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern in den Gemeinden und dem
Wahlkreis. Allen Kandidaten, welche sich für Kantons- oder
Gemeinde- oder Schulratswahlen zur Verfügung gestellt haben.
Auf Ebene Kreis
wurde Verena Frick in die Regionale Schulaufsicht, sowie in die
Aufsichtskommission Saxerriet gewählt. Sie amtiert zudem als
Kreisrichterin. Ein Dank auch an Verena Frick für Ihre Arbeit als
Präsidentin der SVP Sennwald, welche Sie im Laufe des Jahres leider
kurzfristig niedergelegt hat.
Für seine langjährige
Arbeit als Gemeinderat möchte ich an dieser Stelle Urs Baldinger
recht herzlich danken. Ein Dank geht auch an Otto Rohner, welcher
per Ende Legislatur aus dem Kantonrat ausgeschieden ist.
Ein grosser Dank
an unsere Plakatkleber, welche einmal mehr ausgezeichnete Arbeit
geleistet haben, obwohl sogar ein SP-Kantons- und Buchser
Gemeinderat mithalf, Ihnen das Leben schwer zu machen.
Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Freude und
Kraft in Ihren Ämtern.
Die SVP musste sich Anfang vergangenen Jahres
Kantons- und Regierungsratswahlen stellen. Dazu konnten wir aus
unseren Reihen Kandidaten stellen. Erfolgreich in den Kantonsrat
wurden gewählt :
Christian Bicker, Heinrich Schlegel und Walter
Gartmann.
Nur ganz knapp wurde ein vierter
Kantonsrrats-Sitz verfehlt, welcher ausgerechnet vom oben zitierten
SP-Mann eingenommen wurde.
Das hat mich schon saumässig geärgert.
Der Anspruch der SVP auf einen
Regierungsratssitz war von Anfang an bei allen Parteien
unbestritten. Ernst Jörin hatte es dann auch bis in den 2. Wahlgang
geschafft. Die Übervertretung der CVP wurde mit der Abwahl von
Regierungsrat Grüninger geschafft.
Aber anstatt nun die bürgerlichen Parteien
zusammenhielten zögerte die FDP-Spitze und wandten sich gemeinsam
mit der CVP gegen die SVP. Resultat: Frau Hanselmann von der SP
wurde gewählt. Wieder waren es die grauen Eminenzen und
Sesselkleber der FDP und CVP, welche den Einzug der SVP in den
Regierungsrat erfolgreich verhindern konnten. Was diese
ungerechtfertigte Machterhaltung sollte ist mir bis heute
schleierhaft. Das zweite Halbjahr war auf die Gemeinde- und
Schulratswahlen fixiert. Hier konnte die SVP beachtliche Erfolge
verbuchen und ist jetzt in fast allen Gemeinden im Schul- und
Gemeinderat, vertreten. Wenn man nicht in der Regierung vertreten
ist, so bleibt die Opposition. Deutlich wurde die SVP damit, als sie
die Abstimmung über zwei Vorlagen der Regierung mit Referenden
erzwang.
Einmal wollte die Regierung 250 Millionen
Volksvermögen in einem Fonds zu einer völlig konzeptlosen
Verteilung gelangen – und dann wollte die Regierung ohne
Volksbefragung ein neues St. Galler Bürgerrechtsgesetz einführen.
Die SVP hatte fast allein gegen diese Vorlagen gekämpft – aber
vom Stimmvolk schliesslich recht erhalten: Beide Vorlagen
wurden deutlich abgelehnt.
Doch freuen wir uns nicht zu früh: Diese
Ohrfeige wird die Regierung nicht einsichtiger machen, solange die
gleichen Leute bequem in Ihren Ämtern hocken.
Die SVP Werdenberg wurde 10 Jahre alt und
feierte das Jubiläum am 28. August in Buchs. Viele Mitglieder
konnten einen tolles Fest feiern. Auch etliche Gründungsmitglieder
waren angereist. Den Organisatoren von der SVP Buchs hier nochmals
einen herzlichen Dank.
Folgende Anlässe wurden von der Kreispartei
organisiert oder unterstützt :
Der Kreis-Vorstand tagte an 6 Sitzungen, Hauptthemen waren Wahlen
und Sachvorlagen, sowie die Vorbereitung folgender Anlässe:
09. 2. überparteilicher Talk über Kantons- und
Regierungsratswahlen am Radio Ri.
20. 2. überparteiliches Podium Regierungsratswahlen im Restaurant Bären
23. 2. überparteiliches Podium Regierungsratswahlen im BZB Buchs
14. 3. Wahlfeier im Hirschen Weite
07. 5. überparteiliches Podium 2. Wahlgang Regierungsratswahlen im
Schäfli Grabs
28. 8. Jubiläum 10 Jahre SVP Werdenberg
Die SVP hat ihre grosse Unterstützung bei der
Bevölkerung nur deshalb erhalten, weil sie wichtige Werte zu
verteidigen weiss und diese nicht zwecklos opfern will. Wir wollen
unsere Volksrechte behalten und bekämpfen fremde Gesetze. Wir
wollen unsere Freiheit und Unabhängigkeit bewahren lehnen den
Beitritt zur undemokratischen EU klar ab.
Wir wollen keine unbedachte Öffnung der
Grenzen für Jedermann, um schliesslich dafür unseren erarbeiteten
Wohlstand und unsere Sicherheit zu opfern.
Liebe Mitglieder der SVP Werdenberg - Ich danke
Ihnen für Ihre Unterstützung - Ich danke Ihnen für Ihre
Aufmerksamkeit.
Jürg Schwendener, Präsident SVP Werdenberg
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