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Korrektur
am neuen Bürgerrechtsgesetz
Am 10.Juni 2001
haben die Stimmberechtigten des Kantons St.Gallen die neue
Kantonsverfassung deutlich angenommen. Folgerichtig wurde die
Regierung sowie das Parlament u.a. beauftragt, ein neues Bürgerrechtsgesetz
auszuarbeiten und zu verabschieden. Nachdem dagegen durch die Junge
SVP erfolgreich das Referendum ergriffen wurde, kommt es am
28.11.2004 zur Volksabstimmung.
Die ansonsten
gute Vorlage beinhaltet aus meiner Sicht einige Punkte, die in
dieser Form nicht akzeptabel sind. So werden Urnenabstimmungen
erstmals gesetzlich verboten ! Bei der erleichterten Einbürgerung
besteht sogar ein Rekursrecht beim zuständigen Departement, was
bedeutet das in Zukunft die Einbürgerung über das Gericht
erzwungen werden kann. Faktisch wird also ein Rechtsanspruch auf
Einbürgerung bestehen. Die Wohnfristen wurden im neuen Gesetz
ebenfalls gekürzt. Bis zur Einbürgerung müssen die Antragsteller
nur noch 5 Jahre im Kanton, und 3 Jahre in der Gemeinde gelebt
haben. Ehepartner von Einbürgerungswilligen können weiter von
erleichterten Bedingungen profitieren, deren Kinder sogar
automatisch miteingebürgert werden.
Das neue Bürgerrechtsgesetz
scheint dem Bundesgerichtentscheid vom Juni 2003, wonach
Urnenabstimmungen unzulässig weil willkürlich sind, einen
gewaltigen Vorschub zu leisten. Diverse Kantone warten jedoch die Bürgerrechtsrevision
auf eidgenössischer Ebene ab, bevor sie ihre kantonalen Gesetze
revidieren.
Ich bin der
Auffassung, dass in einer Zeit der Rechtsunsicherheit in Einbürgerungsfragen,
solche einschneidende Gesetzesänderungen im Bürgerrecht ein wenig
differenzierter behandelt werden sollten. Aus diesen Gründen ist
die Vorlage mit einem „NEIN“ zur Feinkorrektur an den Absender
zurückzuweisen.
Gebert Stephan,
Sevelen
Neues Bürgerrechtsgesetz geht zu weit.
Am 28. November stimmen wir über das neue St. Galler Bürgerrechtsgesetz
ab. Nach dem Entscheid des Bundesgerichts über die Urnenabstimmung
hat die St. Galler Regierung in ungewohnter Eile ein neues St.
Galler Gesetz entworfen und wollte dieses einführen. Dank dem
Referendum kann das Volk jetzt darüber abstimmen.
Das Gesetz geht zum Teil weiter als die, bei der letzten Volksabstimmung
deutlich verworfenen Vorlagen über die erleichterte Einbürgerung.
Zudem ist die Überarbeitung des Schweizerischen Bürgerrechtsgesetzes
im Gange und der Entscheid des Bundesgerichtes höchst umstritten.
Die Regierung will dem Stimmbürger das Recht zu Einbürgerungen
teilweise entziehen. So soll es zum Beispiel „Besondere Einbürgerungen“
geben, über die nur noch ein Einbürgerungsrat bestimmt. Ausländer
unter 20 Jahren zum Beispiel, welche 10 Jahre in der Schweiz und
maximal 5 davon in der Gemeinde gelebt haben, sollen den
gesetzlichen Anspruch mit Klagerecht erhalten, eingebürgert zu
werden. Das Volk hätte dazu nichts mehr zu sagen.
Zu einem solchen Gesetz gibt es nur ein klares NEIN.
Jürg Schwendener, Buchs
NEIN
zum unzweckmässigen Zukunftfonds
250 Millionen Franken fliessen aus der Privatisierung der Kantonalbank,
sowie aus zu teuer verkauftem Strom der SAK in die Kasse des
Kantons. Dieses Geld gehört den Bürgern und sollte diesen auch
wieder zu Gute kommen.
Die Regierung möchte aber das Geld nach ihrem Gutdünken ausgeben und
erhält bei einem positiven Abstimmungsresultat dazu die Vollmacht.
Der schöne Titel Zukunftsfonds verfängt. In Wirklichkeit geht es
darum, dem Volk die Mitbestimmung über Vermögen zu entziehen.
Nach dem Lotteriefonds, aus welchem vorab kulturelle Projekte unterstützt
werden und dem Tourismusfonds soll ein weiterer Fonds gebildet
werden, welcher eine breite Vielfalt zur Verteilung von Geld eröffnet.
Die Definition seines Zweckes ist so schwammig, dass es auf der Hand
liegt, wer etwas aus dem Zukunftsfonds erhält. Es werden jene sein,
welche die besten Beziehungen zur Regierung oder die stärkste Lobby
haben.
Um Bedenken der ungerechten Verteilung zu zerstreuen, zog die Regierung
bereits für jede Region Projekte in die engere Wahl und versprach
deren Finanzierung. Von allen angemeldeten Projekten in Höhe von
ca. 400 Millionen wurden bereits 150 Millionen in Aussicht gestellt.
Sogar die Regierung selbst hat im Budget Fonds-Geld verplant, obwohl
die Abstimmung noch aussteht.
Nicht geregelt ist, was nach der sogenannten Anstoss-Finanzierung
passiert, nämlich wenn die Mittel des Fonds erschöpft sind. Da
wird es Projekte geben, welche nur Dank Fondsmitteln und ohne
selbsttragende Nachhaltigkeit realisiert wurden. Die Gemeinden und
damit die Steuerzahler werden erhebliche Folgekosten übernehmen müssen.
Es gibt bessere Möglichkeiten, etwas mit dem Geldsegen anzufangen. So könnte
damit zum Beispiel die Wettbewerbsfähigkeit des
Wirtschaftstandortes durch verbesserte Rahmenbedingungen gefördert
werden. Die Beseitigung unnötiger Bürokratie, oder die Senkung von
Gebühren und Abgaben sind Anreize für die Wirtschaft und können
zur Schaffung von Arbeitsplätzen führen.
Nur mit einem NEIN zu diesem Zukunftsfonds verhindern wir
Geldverschwendung und Willkür.
Jürg
Schwendener
Präsident SVP Werdenberg
Gegen Drogenhandel hilflos Leserbrief
W&O 4. März 2004
Anhand der letzten Informationen (Bericht)
der Buchser "Arbeitsgruppe Sicherheit" kann festgestellt
werden, dass diese in den vergangenen Jahren unter der Leitung
von Gemeinderat Guido Crescenti (CVP) praktisch nur agiert hat,
wenn der Druck der Öffentlichkeit massiv wurde.
Selbst Gemeindeammann Ernst Hanselmann
der schliesslich die Leitung der Gruppe selbst übernommen
hat, hat bisher die Probleme verharmlost, versucht zu beschwichtigten
und den Ball an Polizei und Kanton weitergespielt und selbstverständlich
alle, welche sich gegen ihn stellten als Provokanten oder Profiteure
zu Wahlzwecken hingestellt.
Warum der Gemeinderat solches zuliess und
schliesslich noch einen Mediator einzustellen beschloss, ist
mir schleierhaft. Offenbar haben die Linken und Netten im Rat
einmal mehr den Weg des geringsten Widerstandes gewählt
und sich für mindestens 30'000 Fr. eine Alibiübung
gekauft. Es ist nicht verwunderlich, dass die Delegation der
Störenfriede als einzige, welche ausser der Polizei wirklich
etwas unternommen haben, unter solchen Umständen das Handtuch
geworfen haben.
Die Schuld an der Buchser Drogenmisere
ist halt doch in der Politik zu suchen. Wer Aussagen macht wie
"Buchs hat ja nicht einmal ein Fixerstübli" (Hildegard
Fässler SP in TV Schweiz aktuell) oder wer das Ziel der
Arbeitsgruppe Sicherheit darin sieht "subjektives Empfinden
von Angst" abzubauen (Ernst Hanselmann), und wer meint mit
Prävention, Integration oder gar Mediation sei dem Problem
des öffentlichen Drogenhandels oder dem Asylmissbrauch beizukommen,
der ist unfähig.
Zwar sagen in Zeiten von Wahlen auch mal
SP Vertreter/innen, dass sie mit Asylmissbrauch und Drogenhandel
nicht einverstanden sind, aber wie sieht es wohl nach den Wahlen
aus, wenn es z.B. darum geht, abgewiesene oder straffällige
Asylanten, welche nicht ausgeschafft werden können, in speziellen
Zentren unterzubringen?
2004 sind Wahlen. Wählen wir Leute
mit Mut und Perspektiven und keine Schönredner und Sozialromantiker
in die Kantons- und Gemeinderäte!
Jürg Schwendener
SVP-Kreispräsident Werdenberg
Regierungsräte ohne Aussagen (Leserbrief Feb. 04 W&O)
Munter diskutieren die Regierungsräte
an den verschiedenen Podien. Aber man enthält sich jeder
klaren und messbaren Meinungsäusserung. Man will ja später
nicht mit seinen eigenen Aussagen konfrontiert werden. Die "Bisherigen"
beschränken sich darauf die "Neuen" mit Insider-Kenntnissen
möglichst aufs Glatteis zu führen.
Als Unternehmer erwarte ich von meiner Regierung, dass sie zu
Problemen Stellung nimmt und sich nicht hinter allen möglichen
Wenn und Abers versteckt und die Problemlösungen dem Kantonsrat
überlassen will.
Mit unseren Steuergeldern darf nicht mehr so sorglos wie bisher
umgegangen werden. Wie gross der Wille dazu bei der Regierung
ist, hat sie bereits gezeigt, als sie selbstherrlich dem Referendum
zum Bundessteuerpaket zugestimmt hat. Nota bene ohne den Kantonsrat
zu fragen.
Unternehmer wie Ernst Jörin, der als Macher schon einige
Dinge wieder ins Lot gestellt hat und Markus Straub, welcher
immer wieder in kompetenter Weise auf Missstände hingewiesen
hat, gehören in die St. Galler Regierung.
Ich traue ihnen zu, mit Sachkompetenz und Erfahrung einen neuen
Wind ins erlahmte Gremium zu bringen. Deshalb legen Sie den grünen
Wahlzettel mit diesen zwei Namen ins Stimmcouvert.
Jürg Schwendener, Buchs
HV-Bericht SVP Sevelen
Am 13. Februar konnte die SVP Ortspartei
Sevelen 18 Mitglieder und zwei Gäste zur 5. Hauptversammlung
im Rest. Bahnhof begrüssen. Stephan Gebert wurde als neuer
Präsident gewählt.
In seinem Jahresbericht wertete Gebert
Stephan das vergangene Jahr für die Ortspartei als erfolgreich.
Im Vorfeld zur Abstimmung vom 9. Februar 2003 ergriff die SVP
Sevelen das Referendum gegen den geplanten Kredit für eine
Fuss - und Radbrücke zwischen Wartau und Triesen. Nach kurzer
Zeit konnten 247 gültige Unterschriften auf der Gemeindekanzlei
eingereicht werden. Obschon sich die Bürger mit 551 zu 500
Stimmen für die Kreditsprechung entschieden, kann von einem
Achtungserfolg gesprochen werden.
An der ausserordentlichen Bürgerversammlung
vom 28. August 2003 entschieden sich die Stimmberechtigten für
die Einführung einer Einheitsgemeinde per 01. Januar 2005.
Die politische Tätigkeit der Ortspartei wird sich gemäss
Gebert im Wahljahr 2004 an dieser wegweisenden Erneuerung orientieren.
Ein weiterer Erfolg waren die Nationalratswahlen,
wo die SVP mit 36.6% Wähleranteil als stärkste politische
Kraft in der Gemeinde hervorging. Die SVP Sevelen hofft den Schwung
für die kommenden kantonalen Wahlen mitnehmen zu können.
Absolute Priorität setzt die Ortspartei jedoch in die Gemeindewahlen
vom Herbst 2004. Die SVP Sevelen ist gegenüber dem Wähler
verpflichtet, mit guten und geeigneten Kandidaten anzutreten.
Die Ortspartei zählt auch weiterhin auf diejenigen Bürgerinnen
und Bürger, die in der Gemeinde Sevelen eine politische
Veränderung anstreben.
Nach der Genehmigung der Jahresrechnung
wurden die Anwesenden über die Terminplanung informiert.
Neu wird jeden zweiten Monat ein "Höck" für
alle Mitglieder und Interessierte durchgeführt. Die Daten
sind auf www.svp-sevelen.ch ersichtlich.
Im Anschluss an die Versammlung wurde beim
gemütlichen Zusammensein mit dem ehemaligen Kreispräsidenten
J.J. Litscher, sowie dem Kantonsratskandidaten Walter Gartmann,
rege über das kommende Wahljahr diskutiert.
In eine sichere Zukunft?
Sicherheit ist eine wichtige Grundlage
in einem demokratischen Staat. Dieser Auffassung sind wohl alle
rechtschaffenden Bürger. Der Anstieg der Straftaten und
die massive Zunahme der Gewaltkriminalität sollte uns aufhorchen
lassen.
Leider hat auch eine verfehlte Integrationspolitik
den Anteil ausländischer Straftäter in die Höhe
schnellen lassen. Nicht ein vereinfachtes Einbürgerungsverfahren
kann diesem Umstand begegnen, sondern eine aktive Integration
seitens der Betroffenen. Nicht selten stelle ich fest, dass in
der Schweiz wohnhafte Ausländer unserer Sprache nicht, oder
nur ungenügend mächtig sind. Die Teilnahme am öffentlichen
Leben in Vereinen usw. wird vielfach durch unsere Gäste
gar nicht erst genutzt. Der Rückzug in das eigene ethnische
Umfeld erleichtert ein Zusammenleben auch nicht unbedingt. Viele
Bürger fühlen die Spannungen zwischen Einheimischen
und den Ausländern, die sich nicht an rechtsstaatliche und
gesellschaftliche Regeln halten wollen.
Der Mediensprecher des Bundesamtes für
Flüchtlinge liess vor einigen Wochen verlauten, die Asylgesuche
seien im Jahr 2003 rückläufig verlaufen. So weit so
gut. An der Ostgrenze zu Österreich wurden im gleichen Zeitraum
vorwiegend Personen aus osteuropäischen Staaten wie Moldawien,
Georgien, Armenien und der Ukraine beim illegalen Grenzübertritt
angehalten. In sehr vielen Fällen trugen die Personen noch
die gültigen Asylbescheinigungen der Republik Österreich
auf sich. Will heissen, der Asylantrag wurde dort bereits gestellt.
Trotzdem versuchen sie in die Schweiz weiterzureisen. Warum wohl
? Weil bei uns die Rahmenbedingungen für ein aussichtsreiches
Asylverfahren besser sind ?
Visumbefreiung für Personen aus Rumänien
und Bulgarien. Polizei - und Grenzwachtangehörige kämpfen
schon seit langem mit der Problematik des Kriminaltourismus.
Vorwiegend die professionell agierenden Rumänenbanden haben
in den Kreisen der Exekutive traurige Berühmtheit erlangt.
Aber im Zuge der EU - Osterweiterung fallen auch die letzten
Befürchtungen. Das die Aussengrenze in Zukunft bis zur russischen
Föderation reichen soll, stimmt mich nachdenklich. Erwiesenermassen
bringt es die EU heute schon nicht fertig, die Aussengrenzen
genügend zu bewachen. Von einem einheitlichen Vorgehen der
Mitgliedstaaten ganz zu schweigen.
Unterschätzen sie die Wirkung einer
Grenzkontrolle nicht. Die Infrastruktur der Grenzübergänge,
die Ausbildung, Ausrüstung und vor allem die polizeilichen
Interventionen machen das Grenzwachtkorps zu einem unverzichtbaren
Partner für die Erhaltung der inneren Sicherheit. Offene
Grenzen tönen für manchen Bürger interessant.
Die nationalen Ausgleichsmassnahmen, die z.b im Falle eines Schengenbeitritts
eingeführt werden, ersetzen die stationären Kontrollen
jedoch nur bedingt.
Die Schweiz braucht in Zukunft also noch
die besseren Mittel, um die innere Sicherheit einigermassen zu
gewährleisten. Dazu gehören definitiv auch die Kontrollen
an den Binnengrenzen.
Gebert Stephan, Kantonsratskandidat SVP
Sevelen
Wechsel im Präsidium der SVP Wartau
Am 23. Januar konnte der scheidende Präsident
Johann Jakob Litscher gut zwei Dutzend Mitglieder zur 9. Hauptversammlung
der SVP Wartau im Plattiserstübli begrüssen. In seinem
einleitenden Bericht hielt der Präsident Rückschau
auf das für die SVP Wartau sehr erfolgreiche Jahr 2003.
SVP stärkste politische Kraft in der Gemeinde
Am 8. Februar wurde dank dem aus SVP-Kreisen ergriffenen Referendum
die unnötige Hängebrücke zwischen Plattis und
Triesen von den Stimmbürgern mit 941 zu 568 Stimmen rheinab
geschickt. Ein weiterer Erfolg waren die Nationalratswahlen,
wo die SVP mit 35.8% Wähleranteil als stärkste politische
Kraft in der Gemeinde bestätigt worden ist. Besonders freute
dabei auch das ausgezeichnete Abschneiden des Wartauer SVP-Kandidaten
Walter Gartmann. Dem Einsatz der beiden SVP-Kantonsräte
Christian Bicker und Heinrich Schlegel war es schliesslich zu
verdanken, dass in der Novembersession der Kantonsrat den völlig
überflüssigen Kreisel beim Schulhaus Weite aus dem
Strassenbauprogramm des Kantons gestrichen und stattdessen die
Sanierung der Kreuzung bei der Unaxis in Trübbach in Angriff
genommen wird. Auch die Geselligkeit kam im abgelaufenen nicht
zu kurz. Der alljährliche Grillanlass bei Familie Schäpper
und das traditionelle Pfefferessen im Aufstieg waren wie stets
gut besucht. Abschliessend stellte der Präsident noch fest,
dass Bürger bei Schwierigkeiten mit Behörden sich sehr
oft an die lokalen SVP-Vertreter wenden würden, was er als
besonderen Vertrauensbeweis wertete.
Wahlen
Nach Genehmigung der Jahresrechnung war das Traktandum Wahlen
angesagt. Wie J.J. Litscher ausführte, gedenke er als Präsident
zurückzutreten. In Walter Gartmann aus Oberschan konnte
ein politisch erfahrener und kompetenter Nachfolger gefunden
werden. Er wird die SVP Wartau im wichtigen Wahljahr 2004 führen.
Auch der Aktuar Mario Viecelli gab bekannt, dass er nach 8 Jahren
im Vorstand einer neuen Kraft Platz machen wolle. Seinen Platz
im Vorstand wird Mirco Rossi aus Weite einnehmen. Es oblag der
Kassierin Alice Rossi den beiden scheidenden Vorstandskollegen
für ihren grossen Einsatz zum Wohle der Ortspartei mit einem
kleinen Präsent zu danken.
Im Anschluss an die eigentliche Versammlung wurde noch lange
über lokale Probleme sowie die anstehenden Gemeindewahlen
diskutiert. Die anwesenden Kantonsräte Christian Bicker
und Heinrich Schlegel sowie die Kantonsratskandidaten Walter
Gartmann, Stefan Gebert und August Wehrli nutzten die Gelegenheit,
Fragen der anwesenden Mitglieder zu beantworten.
Sicherheit - ein Menschenrecht
Wir dürfen am 8. Februar über
die Volksinitiative "für die lebenslange Verwahrung
von nicht therapierbaren Sexual- und Gewaltstraftätern"
abstimmen.
Die Initiative will das diese extrem gefährlichen, nicht
therapierbaren, nicht einsichtigen, unverbesserlichen Sexual-
und Gewaltstraftäter lebenslänglich verwahrt werden.
Die Verwahrung wird nur dann überprüft, wenn festgestellt
werden kann, dass von einem verurteilten Täter keine Gefahr
mehr für Gewalt am Mitmenschen ausgeht. Ein Hafturlaub kommt
für solch brutale Täter erst in Frage nach erfolgter
Therapie, wenn klare Zeichen der Einsicht und tiefen Reue, sowie
das Akzeptieren unserer Gesetze und Richtlinien und keine Rückfallgefahr
mehr besteht.
Es geht also darum, dass diese uneinsichtigen Täter nicht
mehr zu früh aus der Haft entlassen werden müssen,
und es geht nur um die erwähnten, extremen Fälle.
Die Opfer leiden oft lebenslang an den Folgen eines unendlichen,
traumatischen, seelischen Leides. Sie müssen bei den gegenwärtigen
Gesetzesvorschriften vor dem Tag X der Entlassung ihres Peinigers
zittern. Kein zu Tode gequälter Mensch kann ersetzt werden.
Wir schaffen mit dieser Initiative keine neues Gesetz, wir schliessen
lediglich eine Gesetzeslücke, deren Schliessung niemandem
schadet.
Jeder Straftäter muss sich bewusst sein, dass sein Handeln
Folgen haben wird.
Es fällt keinem Richter leicht ein solch schweres Urteil
auszusprechen, aber Recht und Ordnung müssen konsequent
durchgesetzt und gewährleistet werden.
Unsere Bevölkerung hat das Recht auf Schutz und Sicherheit.
Ich möchte, dass kein Mensch aus Angst vor seinem Peiniger
zittern muss. Helfen sie dabei und stimmen sie am 8. Februar
JA zur Verwahrungsinitiative. Ich danke Ihnen.
Verena Frick, Salez
JA zur Änderung des Mietrechtes
Am 8. Februar stimmen wir über die
Änderung des Obligationenrechtes ab, welche mehr Stabilität
und Sicherheit im Mietrecht bringt. Bisher konnten die Mieten
nach den Schwankungen der Hypothekenzinsen angepasst werden.
Bei einer Zinserhöhung von 3.5 % auf 4 % und einer Teuerung
von 2 % konnte eine Wohnungsmiete von 1'400 Fr. auf ca. 1'500
Fr. erhöht werden. Für viele Mieter ein plötzlicher
starker Eingriff in ihre finanziellen Möglichkeiten. Einzelne
Vermieter reduzierten bei einer Zinssenkung die Mieten nur auf
Druck der Mieter, welche aber aus Angst vor Kündigung nur
selten klagten. Auch einer Senkung der Miete infolge Rückgang
der Hypozinsen blieb die Teuerung teilweise angepasst, das heisst,
die Miete reduzierte sich auf ca. 1'420 Fr.
Mit der neuen Regelung wäre im gleichen Szenario nur die
mittlere Teuerung von 2 Jahren anzupassen, also eine Erhöhung
auf ca. 1'430 Fr. möglich. Senkungen sind nur bei einer
negativen Teuerung möglich, was aber wohl kaum zu erwarten
ist. Da momentan die Hypothekenzinsen tief sind, ist für
die Mieter ein günstiger Zeitpunkt, JA zur Änderung
zu sagen.
Neu trägt der Vermieter das alleinige finanzielle Risiko
von Schwankungen der Hypothekenzinsen. Dafür beseitigt das
neue Recht Unsicherheiten bei einer Beurteilung einer missbräuchlichen
Miete.
Das neue Gesetz bringt für Mieter und Vermieter mehr Vor-
als Nachteile. Deshalb haben ihm auch Bundesrat und Parlament
eindeutig zugestimmt. Es bringt mehr Rechtssicherheit und verhindert
in Zukunft extreme Veränderung der Mieten. Fehler im bisherigen
Recht werden beseitigt.
Jürg Schwendener
Buchs
Jahresbericht 2003
Jahresbericht des Präsidenten
Geschätzte Mitglieder der SVP Werdenberg,
liebe Gäste, Kolleginnen und Kollegen.
Die SVP Werdenberg war im vergangenen Jahr
sehr erfolgreich. Wir dürfen uns freuen, dass unsere Arbeit
Früchte trägt.
Ich zitiere aus meinem letztjährigen
Bericht:
"Im neuen Jahr werden erneut Weichen gestellt, wählen
wir nämlich unsere Volksvertreter im Nationalrat nach Bern.
Es ist zu hoffen, dass jene, die den Volkswillen missachtet haben,
oder schlicht nichts getan haben, die Quittung erhalten und nicht
mehr im Parlament vertreten sein werden."
Es hat sich bei den letzten Wahlen gezeigt,
dass das Volk jene gradlinige Politik wählt, die die Schweiz
in einem lebenswerten Zustand erhalten will. Dazu gehören
die Ziele der SVP: Wirtschaftliches Wachstum durch weniger Steuern
und Abgaben, Unabhängigkeit und Freiheit durch Selbständigkeit
und Eigenverantwortung, Bekämpfung der Kriminalität,
besonders im Bereich Asylmissbrauch, soziale Sicherheit durch
finanzierbare Sozialwerke und Versicherungen sowie Verhinderung
von deren Missbrauch.
Um im Nationalrat vertreten zu sein hat
die SVP Werdenberg mit Ihrem Kandidaten Walter Gartmann gekämpft.
Leider ist seine Wahl nicht geglückt. Trotzdem konnte er
als politischer Quereinsteiger ein beachtliches Resultat mit
32124 Stimmen im Kanton erzielen. Der Wahlkampf hat sich für
die SVP St. Gallen aber trotzdem gelohnt. Die Rheintalerin Jasmin
Hutter aus Altstätten holte den 4. Sitz im Nationalrat.
Auch im Bundesrat ist die SVP neu mit 2
Sitzen vertreten. Die Wahl von Christoph Blocher wurde zum Pokerspiel,
bei welchem die SVP die besseren Karten hatte und der penetranten
Spielverderberpolitik der CVP trotzten konnte. Diese wusste trotz
massiven Wählerverlusten nichts besseres zu tun, als an
zwei Sitzen festzuhalten. Sie verheizte dabei ihre Bundesrätin
in einer unrühmlichen Show und behauptete anschliessend
doch keck, die SVP sei an allem Schuld. Ein riesen Gezeter um
Frauenquoten wurde anschliessend laut. Dabei hätten es gerade
die am lautesten schreienden Linken, SP und CVP, in der Hand
gehabt den Sitz der CVP-Frau Ruth Metzler im 4. Wahlgang zu retten.
Aber der Herr Deiss politisiert eben noch ein wenig linker...,
da spielt die Frau dann offenbar auch bei den linken National-
und Ständerätinnen keine Rolle mehr.
Die CVP hat einmal mehr gezeigt, dass diese
Partei eine Auslaufnummer ist und offenbar bleiben will. Das
selbe Spiel treibt auch im Regierungsrat unseres Kantons, wo
sie mit 3 Sitzen eindeutig übervertreten ist. Bei der FDP
sieht es nicht besser aus. Wie eine Primadonna verteidigt der
63-jährige Regierungsrat Stöckling seinen Sitz, auf
welchem er seit 16 Jahre klebt. Wenn er dann nach 2 Jahren trotzdem
zurücktritt, soll der Steuerzahler unnötige Kosten
für die Ersatzwahl berappen.
Die SVP wird aber dafür kämpfen
auch in der Kantonsregierung mitreden zu können und Verantwortung
zu übernehmen. Deshalb wird sie mit 2 Kandidaten antreten,
nämlich Ernst Jörin aus Wildhaus und Markus Straub
aus St. Gallen. Diese Kandidaten haben einen ausserordentlichen
Leistungsausweis und widerlegen einmal mehr die arrogante Aussage,
dass die SVP keine "Köpfe" habe.
Die Wähler haben im 2003 mehr SVP
gewählt. Allein der Wähleranteil im Werdenberg stieg
auf 35%. Dies ist nicht nur ein grosser Erfolg sondern es bedeutet
für uns auch einen Auftrag zu erfüllen. Wir müssen
dafür sorgen, Einsitz in Gemeinde- und Kantonsbehörden
bekommen. Nur so können wir auch den Willen unserer Wähler
umsetzen.
Folgende Anlässe wurden von der Kreispartei
organisiert oder unterstützt :
Der Kreis-Vorstand tagte an 5 Sitzungen,
Hauptthemen waren Volks-Abstimmungen und Nationalratswahlen,
sowie die Vorbereitung der Kantonsratsnominationen, sowie folgende
Anlässe:
9. 1. die Hauptversammlung mit Neujahrsapéro
und Referat Hans Kaufmann Zürich
22.4. HEV Podium "ja zu fairen Mieten"
22.6. Kutschenfahrt nach Salez mit Brötlete
27.8. Referat von RR Rita Fuhrer Zürich, Thema "Sicherheit
Aktuell"
31.8. Mutschentag in Gams
8.9. überparteiliches Podium an der WIGA Buchs
19.9. überparteiliche Wahlveranstaltung im BZB Buchs
29.9. überparteiliche Wahlveranstaltung in der Rose Sargans
19.10. Wahlhöck im Buchserhof
1.12. die Nominationsversammlung für den Kantonsrat
Zum Schluss der Dank
Herzlichen Dank an unsere Plakatkleber. Feige Plakatzerstörer
machen Ihnen immer wieder das Leben schwer. Doch das Zerstörungswerk
brachte auch Positives, nämlich noch mehr Beachtung der
Plakate und Verachtung der Missetäter.
Herzlichen Dank meinen Vorstandskollegen
und allen Mandatsträgern der SVP für Ihre Arbeit. Ich
wünsche Ihnen weiterhin viel Freude und Kraft in Ihren Ämtern.
Die SVP hat sich auch in der kommenden
Legislatur vorgenommen unsere Volksrechte zu verteidigen, unsere
Freiheit und Unabhängigkeit zu bewahren und den Beitritt
zur undemokratischen EU zu verhindern, den Asylmissbrauch zu
stoppen und für einen gesunden Staatshaushalt zu kämpfen.
Sie, geschätzte Anwesende, haben es
in der Hand, unserer Demokratie mit Ihrem Stimmrecht zu leben
und zu verteidigen. Für Ihre Unterstützung möchte
ich ebenfalls
recht herzlich danken.
Es gibt sehr viel zu tun - die SVP nennt
es beim Namen - die SVP packt es an.
Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit.
9.1.2004 Jürg Schwendener, Präsident
SVP Werdenberg
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