|
Parolen der SVP
St. Gallen zur Abstimmung vom 2. Dezember 2001 |
| Schuldenbremse |
JA
DV 164:0 |
Volksabstimmung
84.73 % JA |
| Volksinitiative (Grüne) "für eine
gesicherte AHV - Energie statt Arbeit besteuern" |
NEIN
DV 163:1 |
Volksabstimmung
77.11 % NEIN |
| Volksinitiative (GSoA) "für eine glaubwürdige
Sicherheitspolitik und eine Schweiz ohne Armee" |
NEIN
DV 161:0 |
Volksabstimmung
78.09 % NEIN |
| Volksinitiative (GSoa) "Solidarität schafft
Sicherheit: für einen freiwilligen zivilen Friedensdienst
(ZFD)" |
NEIN
DV 164:0 |
Volksabstimmung
76.79 % NEIN |
| Volksinitiative (SGB) "für eine Kapitalgewinnsteuer" |
NEIN
DV 164:0 |
Volksabstimmung
65.87 % NEIN |
Werdenberger & Obertoggenburger
vom 12.10.2001
(SVP Ortspartei Wartau zur Gemeindeordnung, Tagesstrukturen,
Einheitsgemeinde)
Kompetenzbeschneidung der Bürgerschaft?
An ihrem traditionellen Pfefferabend haben die Mitglieder der
SVP Wartau über verschiedene Vorhaben seitens der Gemeinde
diskutiert und dabei ihre grundlegende Haltung gefasst.
Zur bevorstehenden Revision der Gemeindeordnung ist man
der Auffassung, dass diese in formeller Hinsicht eine Anpassung
erfordert.
Was die vorgeschlagene Erweiterung der Ausgabenkompetenz des
Gemeinderates anbetrifft, kann sich die SVP damit nicht einverstanden
erklären.
So wurden zum Teil die Beiträge gegenüber der alten
Gemeindeordnung verdoppelt!
Auch unter Berücksichtigung der Finanzbefugnisse in den
umliegenden Gemeinden in Bezug auf Immobiliengeschäfte,
die Politische Gemeinde Wartau hat dabei die tiefste abschliessende
Kompetenz des Gemeinderates mit Fr. 250'000.00, finden wir eine
Erhöhung der abschliessenden Kompetenz um Fr. 500'000.00
auf Fr. 750'000.00 zu hoch.
Die SVP ist der Ansicht, dass dadurch eine Kompetenzbeschneidung
der Bürgerschaft erfolgt.
Zum Thema Tagesstrukturen möchte
sich die Partei wie folgt äussern:
Die SVP Wartau anerkennt das Bedürfnis eines Teils der Bevölkerung
nach vermehrter Einrichtung von Kinderbetreuungsstrukturen. Auf
der Grundlage der Eigenverantwortung sind subsidiäre Massnahmen
seitens der Gemeinde denkbar.
Kinderbetreuung ist zuallererst Sache der Familie und ihres sozialen
Umfeldes.
Bei der Einrichtung notwendiger Betreuungsstrukturen sollen zunächst
bestehende Institutionen herangezogen werden. Das heisst, dass
die Eigeninitiative in Form von Vereinen oder anderen Rechtskörpern
gefördert werden soll. Dieses Vorgehen ist dem staatlichen
Handeln vorzuziehen.
Die Lehrerschaft soll vor einer Überbelastung ihrer Aufgaben
bewahrt werden. Sie soll sich auf ihre Kernaufgaben, wie sie
im Volksschulgesetz formuliert sind, konzentrieren können.
Die Wirtschaft soll vermehrt flexiblere Arbeitszeitmodelle anbieten
und selbst die Finanzierung von Betreuungsstrukturen übernehmen.
Die Inanspruchnahme von Kinderbetreuung muss von denjenigen Eltern
mitfinanziert werden, die diese Betreuung in Anspruch nehmen
wollen.
Grundsätzlich ist die SVP Wartau bereit an geeigneten Lösungsansätzen
mitzuarbeiten.
Im weiteren haben sich die Mitglieder zum
Vorhaben Einheitsgemeinde Wartau Gedanken gemacht. Die
Leitideen und Ziele des Gemeinderates wurden zur Kenntnis genommen.
Dennoch stellen sich diverse Fragen zu diesem Thema. Was kostet
die Einheitsgemeinde mehr gegenüber dem heutigen System.
Kann eine Zusammenlegung der Politischen Gemeinde und der Schulgemeinde
aufgrund der verschiedenen Schulstandorte in den Dörfern
ohne nennenswerte Probleme erfolgen. Soll oder muss das Schulratspräsidium
ein Vollamt in Verbindung mit der Einheitsgemeinde sein oder
werden. Dies ein sicherlich nicht abschliessender Fragenkomplex.
Wir begrüssen den Erfahrungsaustausch unter den Parteien
zusammen mit dem Gemeinderat, trotzdem scheint uns, dass die
notwendigen Erfahrungswerte dazu fehlen.
Soll die Gemeinde Wartau diesbezüglich eine "Vorreiterstellung"
übernehmen - oder wäre man nicht gut beraten bestehendes
zu behalten?
SVP Wartau
Werdenberger &
Obertoggenburger vom 11.10.2001,
(Leserbrief SVP Ortspartei Sevelen),
von Stephan Gebert
Ja zur Einheitsgemeinde
Am 23.Oktober 2001 findet in Sevelen eine Orientierungsversammlung
zum Thema "Einheitsgemeinde" statt. Die Bürger
erhalten in dieser wichtigen Sachfrage kompetente Auskunft durch
den Gemeinderat.
Am 20.November 2001 haben die Stimmberechtigten
dann die Möglichkeit, an einer ausserordentlichen Bürgerversammlung
der politischen Gemeinde über die Einführung einer
Einheitsgemeinde abzustimmen.
Bereits im Vorfeld der Diskussion hat sich
die SVP Sevelen u.a bei verschiedenen Gemeinden im Kanton St.Gallen,
welche bereits eine Einheitsgemeinde gebildet haben, über
die Vor - und Nachteile informiert. Die Stellungsnahmen der betroffenen
Behörden deckten sich voll und ganz ab. Der Einheitsgemeinde
kann grundsätzlich nur positives abgerungen werden. Einsparungen
im Versicherungswesen, kürzere Behördenwege, Vereinfachung
bei der Entscheidungsfindung, z.B. durch den Einbezug des/der
Schulratspräsidenten/in in Gemeinderatssitzungen, die Verhinderung
von behördlichen Doppelspurigkeiten, oder allgemein die
Nutzung von Synergien, sind nur einige positive Aspekte. Die
Einheitsgemeinde als Ganzes kann jedoch nicht als Sparpaket deklariert
werden. In finanzieller Hinsicht dürften sich die beiden
Systeme etwa die Waage halten. Dieser Umstand wird zugunsten
der Vernetzung und Vereinfachung einer Behördenstelle wohl
tragbar sein. Ein Schulterschluss der Politischen - und der Schulgemeinde
dürfte für unser Dorf wegweisend sein.
Die SVP Sevelen ist überzeugt, dass
die Bildung einer Einheitsgemeinde ein Schritt in die richtige
Richtung ist. Wir empfehlen deshalb den Stimmbürgerinnen
und Stimmbürgern die Annahme der Vorlage.
Werdenberger &
Obertoggenburger vom 3.9.2001
Politiker und Journalisten an der SVP-Pizoltagung
in Vilters
Die Macht ist begrenzt
An der Pizoltagung der SVP des Kantons St.Gallen vom Samstag
in Vilters haben Politiker und Berufsjournalisten die Klingen
gekreuzt. Sie stellten fest, dass die Macht der Medien kleiner
ist, als oft dargestellt wird.
sda.- Der Zürcher Nationalrat Christoph Mörgeli sprach
von einem "phantasielosen linksIiberalen Einheitsbrei in
den Schweizer Medien". Zudem warf er ihnen vor, zu regierungstreu
zu sein statt Kontrollorgan der Staatsverwaltungen. Zudem werde
dauernd die Wirtschaft kritisiert und mehr Sozialstaat gefordert.
Doch auch er war der Ansicht, dass die Macht der Medien - so
das Tagungsthema - begrenzt ist. "Obwohl die Medien seit
Jahren die SVP in die Pfanne hauen, ist sie immer stärker
geworden", gab er zu. Die Medien schätzten die SVP
offenbar, weil bei ihr immer etwas laufe, womit Auflage oder
Quote gesteigert werden könne.
Offenheit lohnt sich
Wenig Probleme habe, wer mit den Medien offen und ehrlich umgehe,
betonten der Thurgauer Nationalrat und Schweizer Bauernverbandspräsident
Hansjörg Walter und der St.Galler Nationalrat Elmar Bigger.
Sie plädierten aber für eine Gleichbehandlung aller
Parteien. Als Beispiel für die begrenzte Medienmacht nannte
Walter die EWR Abstimmung: Obwohl sich die meisten Medien dafür
eingesetzt hätten, habe das Volk nein gesagt. Er bedauerte
die Trends zu kurzen statt differenzierten Botschaften sowie
"die Strategie grosser Medienhäuser, Personen um jeden
Preis abzuschiessen "
Konsument entscheidet
Politiker und Journalisten waren der Ansicht, dass letztlich
die Konsumenten, denen eine grosse Urteilsfähigkeit bescheinigt
wurde, über den Erfolg von Medienprodukten entschieden.
Wie überall würden nur jene überleben, die qualitativ
guten Journalismus böten, sagte Leo Coray, CoVerbandspräsident
der freien Berufsjournalisten. Medien könnten nur vorhandene
Themen aufnehmen und sie verstärken, nicht aber gute oder
schlechte Politik machen, ergänzte Markus Löliger vom
St.Galler Tagblatt. Er vermisse eine Mediengesetzgebung, worin
die behördliche Informationspflicht verankert sei, oft aber
auch das Gespür der Politik für Probleme des Volkes.
Es muss immer rasch gehen
Als Vertreter der elektronischen Medien stellten Patrick Senn
von "Tele Ostschweiz" und Alex Hasler vom Buchser "Radio
Ri" deren Bedürfnisse dar. In ihren raschen Medien
seien sie auf Politiker angewiesen, die bei aktuellen Ereignissen
rasch verfügbar seien und "verständlich sprechen
können".
An der sechsten SVP-Pizoltagung nahmen 200 Mandatsträger
und Parteifunktionäre aus dem ganzen Kanton teil. Sie fand
an einem medienträchtigen Ort statt: in der seit Februar
leer stehenden Hühnerhalle von Nationalrat Bigger in Vilters.
Nach Rekursen des WWF war ihm deren weitere Nutzung gerichtlich
verboten worden.
|
Werdenberger & Obertoggenburger
vom 4. Juli 2001
Buurezmorge der SVP
 |
Buurezmorge der SVP
JS. Die SVP Buchs lud am Sonntag erstmals zu einem Buurezmorge
ein. Auf dem Hof der Familie Rohrer, Stöck, trafen aus dem
ganzen Bezirk eine stattliche Anzahl Freunde ein und konnten
das grosszügige Buffet geniessen. Nicht das Politisieren,
sondern das gemütliche Zusammensein stand für einmal
im Vordergrund und das schöne Wetter, trug sein Bestes zum
Gelingen bei. Die anwesende Kinderschar freute sich vor allem
am 2 Wochen alten Kälbli, oder schaute fasziniert bei der
Fütterung der Schafe zu. Da und dort erfuhr man Interessantes
über den Bauernhof und seine Aufgaben, oder konnte sich
vom Kartoffelanbau bis zum Bewässerungsystem von Blumenkisten
informieren. Ein gelungener Sonntagsanlass, welcher sicher nächstes
Jahr nach Wiederholung ruft. SVP Buchs |
Werdenberger & Obertoggenburger
vom 26. Juni 2001,
Verkehrsbehinderungen in Buchs (Leserbrief)
Verkehrsbehinderungen in Buchs
Kürzlich hat das Volk über
die Initiative "für mehr Verkehrssicherheit Tempo 30"
abgestimmt. Das Resultat war eindeutig: 79,7 % der Schweiz stimmten
NEIN.
Anscheinend hindert dies die Verkehrskommission in Buchs nicht
daran, fleissig auf jeden Wunsch von einzelnen Quartierbewohnern
einzugehen. Diese werden dann aufgefordert Unterschriften zu
sammeln und mit Umfragen das Begehren nach Tempo 30 in den Quartieren
zu erhärten.
Jeder hat möglicherweise den Wunsch, dass um seine Liegenschaft
kein Verkehr herrscht. Dass diesem Egoismus jedoch jetzt mit
Nachdruck und Steuergeldern gefolgt wird, ist unseres Erachtens
am Volkswillen vorbei politisiert. Trotzdem wird es wohl nicht
mehr lange dauern und der Verkehr in Buchs wird um noch mehr
verschiedenste und unsinnigste Schikanen schleichen müssen,
obwohl die Verbesserung der Verkehrssicherheit fragwürdig
ist.
Es ist zu hoffen, dass die Verantwortlichen der Verkehrskommission
für die Folgen ihres Eifers auch behaftet werden. Bis jetzt
wurden z.B. an den brenzligen Stellen der Altendorferstrasse
erst Verkehrsbehinderungpfosten überfahren.
Zur Verkehrsberuhigung ist offenbar jedes Mittel recht. So wird
es nicht ungern gesehen, dass Autos neben dem Trottoir übernachten.
Dass die Strassen dadurch unübersichtlich und gefährlich
werden, kümmert wenig. Störend ist, dass solche Laternenparkplätze
gratis sind, wo andere Bürger gezwungen werden für
ihre Fahrzeuge Abstellplätze zu erstellen, oder Parkplätze
zu mieten. Eine Bewirtschaftung solcher Ersatzparkplätze
wäre zumindest angebracht.
Wir sind der Meinung, dass die Verkehrskommission Volksabstimmungen
zur Kenntnis nehmen sollte, die Vernunft vor dem Eifer kommen
sollte und die Wünsche einiger Bewohner nachrangig sind,
in deren Quartier es keinen wirklichen Grund für Tempo 30
gibt.
SVP Buchs.
Werdenberger &
Obertoggenburger vom 30.5.2001,
Leserbrief
Bewaffnungsfrage als Alibi
Erinnern Sie sich noch an die "Blauhelm"-Vorlage des
Bundesrates? Noch nicht so lange ist es her, nämlich 1994
als die Schweiz dazu deutlich "Nein" sagte. Statt Blauhelmen
schickte der Bundesrat "Gelbmützen" unbewaffnet
in den Kosovo. Es ist auch kein Geheimnis mehr, jeder hat sein
Sturmgewehr dabei, aber nur einige sind ständig bewaffnet.
Man fragt sich einmal mehr, wo bleibt eigentlich der Volkswille,
oder die Ehrlichkeit des Bundesrates?
Wenn man Soldaten in Uniform in ein fremdes Land schickt, so
sollten sich diese auch verteidigen können. Nicht diese
Frage, sondern ob man überhaupt Soldaten in ein Kriegsgebiet
schicken muss, ist zu stellen. Sollte die Schweiz als neutrales
Land nicht besser humanitäre Hilfe leisten und ihren guten
Ruf als neutrales Land nutzen? Mit dem gleichen Geld für
1 Armee-Soldaten könnten nämlich 3-4 x mehr Personen
des Katastrophen Hilfscorps oder des IKRK delegiert werden und
es könnte der Schweiz niemals Einmischung in Kriegshandlungen
vorgeworfen werden.
Bei einer Annahme der Militärgesetzrevision stimmen wir
zu, dass der Bundesrat ohne vorherige Befragung des Parlaments
Militär in Batallionsstärke in ein Kriegsgebiet entsenden
kann. Das sind inklusive Logistik bis zu 1000 Personen. Unterstellt
wären diese dem Oberkommando der NATO, so wie es die Gelbmützen
bereits sind und es wohl kaum anders möglich wäre.
Im Armeeleitbild 21 wird deutlich darauf hingewiesen, dass die
Schweizer Armee interoperabel (auf Zusammenarbeit ausgerichtet)
werden soll. Es ist also bereits vorgesehen, in welche Richtung
es nach einer Annahme der Vorlagen weiter geht! Mit Salamitaktik
ins NATO-Bündnis?
Treten wir doch weiterhin für unsere Stärken ein und
nutzen unsere Neutralität, Unabhängigkeit und unser
Geld für friedensstiftende und humanitäre Aufgaben.
Stimmen wir deshalb 2 x nein zu den Militärvorlagen.
Jürg Schwendener, Präsident SVP Werdenberg.
Nein zur neuen Verfassung
(Leserbrief U. Lippuner Grabs, Werdenberger
& Obertoggenburger, vom 29. Mai 2001)
Artikel IX: 106 ist schon Grund genug die
revidierte Kantonsverfassung abzulehnen.
Ein naheliegendes Beispiel: Der staatenlose Eingebürgerte
geht nach seiner Schulzeit ins Ausland und studiert. Dort baut
er seine Kariere auf, heiratet und gründet eine Familie.
Nach Jahren entschliesst er sich mit der Familie wieder in die
Schweiz zu kommen, warum nicht, er ist ja Schweizer Der ausgewanderte
mit der ganzen Familie spricht kein Wort Deutsch mehr und wider
fängt der hochgelobte Integrierungs-Prozess von vorne an.
Somit hat der Eingebürgerte eine Menge Geld gekostet und
im schlimmsten Fall niemals in der Schweiz Steuern bezahlt. Integration
ein Wort, ob sie auch stattfindet, etwas anderes. Die meisten
lassen sich gar nicht integrieren. Ich habe in einer Firma gearbeitet,
die damals ein Ausländeranteil von 87% Beschäftigte,
ich wüsste nicht ein einziger der dass Schweizer Bürgerrecht
angestrebt hätte. Ein Italiener ist doch stolz auf sein
Land und dies mit Recht, weshalb sollte er sich der Schweiz in
sämtlichen Bereichen anpassen, ich weiss nicht was in der
Schweiz noch so wunderbar sein soll, jedenfalls wird es immer
weniger. In der Sendung bei Röbi Koller vom 18.Mai war Ex
Fussballer Lars Lunde ( Schwede) zu Gast. Er kann infolge eines
Unfalles sein Beruf nicht mehr ausüben und arbeitet als
OP Pfleger in Basel. Auf die Frage ob nie gedacht habe die Schweiz
zu verlassen, antwortete er mit einem klaren nein, es gefalle
ihm in der Schweiz. Auf die Frage ob er nie an eine Einbürgerung
gedacht habe, sagte er - und dies ist Tatsache, er wüsste
nicht warum, er sei ja Europäer. Die meisten Einbürgerungsgesuche
stellen ja Europäer. Ich habe in Erinnerung, dass wir ein
EU Beitritt abgelehnt haben. Kann man zu beidem stehen, oder
wird die Schweiz einfach gebraucht um die unumstritten Vorteile
auszunutzen?? Glaubt man den glorreichen sieben hat der Schweizer
ja nur Nachteile in Europa, also warum ist das Bürgerecht
dennoch so erstrebenswert? Was heisst staatenlos, etwa soviel
wie ein Politiker der sich parteilos nennt. Und das gibt es nicht,
denn die Parteilosigkeit ist meist das Geschäft im Hintergrund.
Ein jeder der sich parteilos nennt und Politik betreibt, vertritt
die Ansichten einer Partei, was denn sonst. Ich bin der Meinung
die Einbürgerung sollte eher verschärft als gelockert
werden.
Ueli Lippuner, Grabs
WARTAUER GEIMEINDEBLATT
Delegiertenversammlung der SVP in Oberschan
Am 16. Mai fand im Mehrzweckgebäude
in Oberschan die 27. Delegiertenversammlung der SVP-Kantonalpartei
unter Leitung von Nationalrat Toni Brunner statt. Insgesamt 164
Delegierte aus dem ganzen Kanton sowie Vertreter der Presse nahmen
an diesem Anlass teil. Das Eintreffen der Delegierten wurde musikalisch
umrahmt durch die Musikgesellschaft Oberschan unter der Leitung
von Dirigent Heinz Dürr.
In seiner Begrüssungsansprache wies Bezirkspartei-Präsident
Jürg Schwendener darauf hin, dass sich die SVP in der Gemeinde
bestens etabliert hat. Im Jahr 2000 erzielte sie in Wartau nicht
nur das beste Resultat bei den Kantonsratswahlen, sondern es
gelang ihr auch, mit je einem Vertreter in Gemeinderat, Schulrat
und GPK Einsitz zu- nehmen.
Im Anschluss daran liess es sich der Wartauer Gemeindepräsident
Beat Tinner nicht nehmen, die Delegierten im Namen des Gemeinderates
willkommen zu heissen. In einer anschaulichen und guten Präsentation
verstand er es, den Gästen aus dem ganzen Kanton die Vielgestaltigkeit
und Schönheiten, aber auch die Probleme der Gemeinde näher
zu bringen.
Dann ging es zum Hauptthema dieses Abends, der Parolenfassung
für die Abstimmung vom 10. Juni. In gewohnt speditiver Weise
führte Nationalrat Toni Brunner durch die Traktandenliste.
Nach Pro- und Kontra-Referat sowie ausgiebiger Diskussion wurden
mit einem überwältigenden Mehr von jeweils 154 zu 9
Stimmen die Nein-Parolen zu den beiden Militärvorlagen beschlossen.
Bei der anschliessenden Diskussion um die neue Kantonsverfassung
waren kritische Stimmen zur neuen Wahlkreiseinteilung sowie zur
erleichterten Einbürgerung ausländischer Jugendlicher
zu hören. Entgegen den Empfehlungen des Kantonalvorstandes
wurde mit 81 zu 67 Stimmen die Nein-Parole gefasst. Entscheidend
dafür dürften vor allem Befürchtungen vor einem
übermächtigen städtischen Wahlkreis St.Gallen,
welcher allein mehr als einen Viertel der Grossratsmandate erhielte,
sowie einem weiteren Bedeutungsverlust der ländlichen Regionen
gewesen sein.
Am späten Abend konnte die organisierende SVP-Ortspartei
auf eine erfolgreich durchgeführte und gelungene Delegiertenversammlung
zurückblicken. Dank gebührt dabei dem Dorf Oberschan
mit dem Dorfpräsidenten Paul Gasser sowie seinen Helferinnen
und Helfern für das gewährte Gastrecht und die vorzügliche
Bewirtung.
SVP Wartau
St. Galler Delegiertenversammlung
vom 16.5.2001
Am Mittwoch, 16.5.01, findet im Mehrzweckgebäude
in Oberschan die DV der SVP Kantonalpartei unter Leitung von
Nationalrat Toni Brunner statt. Es geht dabei um die Parolenfassung
zu den eidgenössischen Abstimmungen vom 10. Juni, wobei
vorab die Frage, ob bewaffnete Schweizer Soldaten im Ausland
eingesetzt werden können, zu reden geben dürfte. Auch
auf kantonaler Ebene haben die SVP Delegierten zu einem kontroversen
Thema, nämlich zur neuen Kantonsverfassung, Stellung zu
beziehen. Die SVP Wartau freut sich, dass die Kantonalpartei
ihrer Einladung gefolgt ist und ihre Delegiertenversammlung in
Oberschan abhält. Damit bekundet die SVP einmal mehr ihre
Verbundenheit mit dem ländlichen Raum. Ist doch gerade Oberschan
ein Beispiel für ein Dorf, welches laufend an wirtschaftlicher
Bedeutung verloren hat und in dem nun - um das Mass voll zu machen
- noch die
Poststelle geschlossen werden soll.
Die kantonalen Delegierten werden in Wartau eine gesunde Sektion
vorfinden, die, obwohl erst im Mai 1996 als zweite Ortspartei
im Bezirk gegründet, sich in der Gemeinde bestens etabliert
hat. Im Jahre 2000 erzielte sie in Wartau nicht nur das beste
Resultat bei den Kantonsratswahlen, sondern es gelang ihr auch,
mit je einem Vertreter in Gemeinderat, Schulrat und GPK Pol.
Gemeinde Einsitz zu nehmen.
Für die Überlassung des Saals und die Bewirtung möchte
die SVP Ortspartei
dem Dorf Oberschan und dem Dorfpräsidenten Paul Gasser bereits
im Voraus den besten Dank aussprechen.
SVP Wartau - Der Präsident M. Viecelli
|
Parolen der SVP
St. Gallen zur Abstimmung vom 10. Juni 2001
|
|
Referendum: Aenderung vom 6. Oktober 2000 des Bundesgesetzes
über die Armee und die Militärverwaltung (Militärgesetz,
MG) (Bewaffnung) |
NEIN
DV 95% K-Vorstand 100%
|
Volksabstimmung 51 %
JA |
|
Referendum: Aenderung vom 6. Oktober 2000 des Bundesgesetzes
über die Armee und die Militärverwaltung (Militärgesetz,
MG) (Ausbildungszusammenarbeit) |
NEIN
DV 95% K-Vorstand 100%
|
Volksabstimmung 51 %
JA |
|
Bundesbeschluss vom 15. Dezember 2000 über
die Aufhebung der Genehmigungspflicht für die Errichtung
von Bistümern |
JA
K-Vorstand 100%
|
Volksabstimmung 83 %
JA |
|
Kanton St. Gallen : neue Kantonsverfassung |
DV 55% NEIN |
Volksabstimmung 72 %
JA |
"Zeitgemässer
Ausbau unseres Eisenbahnnetzes"
8. Mai 2001 - Interpellation Tinner-Azmoos / Hanselmann-Buchs
/ Rohner-Sax
(106 Mitunterzeichnende)
Wir sind darüber informiert, dass
für den zeitgemässen Ausbau unseres Schienennetzes
verschiedene Planungsverfahren unter der Obhut des Bundes gleichzeitig
und parallel laufen.
Konkret handelt es sich um folgende Planungsarbeiten:
a) Streckenausbauten
b) Ausbau der Anschlüsse an das HGV Stuttgart - München
-Wien;
c) Netzausbauten im Rahmen von Bahn 2000, 2. Etappe
d) Integration der Ostschweiz an die NEAT (Verbindung linker
Zürichsee und Gotthardlinie sowie Ausbau der Rheintallinie).
In einem Brief an die betreffenden kantonalen Stellen vom 12.
April 2001 hat das Bundesamt für Verkehr offenbar die Termine
für die verschiedenen Planungsabläufe gestrafft und
insofern vorverlegt, dass dringender
Handlungsbedarf besteht. Aus dieser Entwicklung drängen
sich Ergänzungen zur Beantwortung in der Einfachen Anfrage
61.01.08 auf.
1. Wie gedenkt die Regierung die erwähnten, verschiedenen
Projektvorstellungen in der Ostschweiz zu koordinieren, damit
ein klares Gesamtkonzept ersichtlich wird?
2. Wie stellt die Regierung sicher, dass sich die Angebotsvorstellungen
der Regierung mit jenen der Transportunternehmen decken?
3. Wie stellt die Regierung sicher, dass die auf Ende 2001 geplante
HGV-Botschaft konkrete Investitionsmodule zur besseren Anbindung
der Ostschweiz enthält?"
(Die Antwort der Regierung wird an dieser Stelle publiziert)
Werdenberger & Obertoggenburger
vom 24. Februar 2001
SVP sagt drei mal nein
Nein zur Initiative "Ja zu Europa"
Die SVP war und ist nicht gegen Europa, einen Beitritt zur EU
lehnt sie aber klar ab, so lange die Strukturen der EU für
die Schweiz politische und finanzielle Verluste in grossem Ausmass
bedeuten. Mit der EU-Initiative wollen die EU-Befürworter
den Schweizer Kurs festlegen. Sie schreiben im Initiativtext:
"die Schweiz strebt den Beitritt zur Europäischen Union
an".
Zu diesem Zweck soll der Bund "ohne Verzug Beitrittsverhandlungen"
aufnehmen. Nichts zu verhandeln gäbe es auf jeden Fall über
unsere Volksrechte wie Referendum oder Initiative, sowie über
unsere Neutralität. Denn EU-Recht bricht bekanntlich Landesrecht
und dies in immer mehr Bereichen. Das Gewicht der Schweiz in
der EU wäre marginal, mitreden könnte sie wohl, mitbestimmen
wohl kaum.
Die Schweiz wäre in der EU ein Netto-Zahler Land und müsste
gemäss Bundesrat pro Jahr mit Kosten von 3-4 Milliarden
Fr. rechnen. Rechnet man die Kosten für die Erhöhung
der Mehrwertsteuer von 7.6% auf 15%, das zu erwartende höhere
Zinsniveau, die Einbussen beim Markterlös der Landwirtschaft,
die Erhöhung der Arbeitslosenkosten dazu, so müsste
der Schweizer Steuerzahler pro Jahr 5-7 Milliarden Fr. mehr aufbringen.
Nach den zu erwartenden Gegenleistungen oder Vorteilen befragt,
können die Befürworter keine konkreten Angaben machen,
auch sie geben zu, dass der finanzielle Aufwand höher ist.
Mit den Bilateralen Verträgen hat die Schweiz Regelungen
mit der EU ausgehandelt. Die SVP hat diesen Verträgen zugestimmt,
wohl wissend, dass bei Verhandlungen nicht nur Vorteile herausschauen
können. Die Annahme der EU-Initiative würde die Position
der Schweiz bei weitere Verhandlungen schwächen.
Nein zu "Strassen für alle"
Tempo 30 flächendeckend innerorts, dies bedeutet auch Tempo
30 auf Durchgangsstrassen, welche als solche konzipiert und ausgebaut
sind.
Die Initiative lässt es zwar offen, dass die Geschwindigkeit
auf solchen Strassen hinaufgesetzt werden kann "sofern dies
die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden und der Schutz der Anwohnerschaft
namentlich vor Lärm" zulässt. Dieser Zusatz birgt
Zündstoff bei der Auslegung, welcher von vornherein durch
Bundesgerichtsentscheide abgesichert werden müsste.
Die Initiative ist aus Sicht der SVP unnötig, denn die Gemeinden
haben schon heute das Recht, Tempo 30 in Zonen einzuführen,
in welchen dies sinnvoll ist und von der Bevölkerung gewünscht
wird. Bundesrat, Parlament und auch das BfU lehnen diese Initiative
ab.
Nein zur Initiative "für tiefere Arzneimittelpreise"
Zu dieser Initiative könnte man auch JEIN sagen, denn sie
verfolgt das Ziel, tiefere Arzneimittelpreise zu erreichen und
somit die Kosten für die Krankenversicherungen zu senken.
Der Zwang zur Abgabe von Generika (Ersatzmittel) schränkt
jedoch die Freiheit der Therapeuten ein. Medikamente aus Nachbarstaaten
müssten ohne Prüfung und Bewilligung der Schweizerischen
Kontrollstellen zur Abgabe zugelassen werden. Das Kontroll- und
Zulassungssystem der Schweiz hat sich bewährt. Die neue
Regelung würde die Sicherheit der Medikamente klar vermindern.
SVP Werdenberg
Werdenberger & Obertoggenburger
vom 23. Februar 2001
1. HV der SVP Buchs
Am vergangenen Freitag konnte die SVP Buchs ihre erste Hauptversammlung
im Rest. Buchserhof abhalten. August Wehrli, welcher als Präsident
die Versammlung durch die Traktanden leitete, konnte mit Stolz
auf ein vergangenes knappes Jahr seit der Gründung am 15.
Mai 2000 zurückblicken.
So konnten doch schon einige Erfolge verbucht werden, wie z.B.
die in kurzer Zeit eingeschriebenen Mitglieder von 55 Buchsern,
was sich im Vergleich zu den seit langem etablierten Parteien
sehen lässt. Auch seine Wahl in den Schulrat beweise, dass
die SVP in Buchs nicht mehr übersehen werden könne.
Dass es bei den Gemeinderatswahlen nicht gereicht hat, sieht
Wehrli vorallem darin, dass die Bürgerlichen noch zu wenig
motiviert seien, wenn es darum gehe an Abstimmungen teilzunehmen.
Er dankte allen Helfern und Kandidaten für ihren Einsatz
und ihren Aufwand, welche diese mangels einer Wahlkampfkasse
aus dem eigenen Sack berappt hatten.
Kassier Peter Seifert informierte über die Jahresrechnung
2000, welche dank einiger Gönnerbeiträge einen bescheidenen
Vorschlag aufwies und von der Versammlung einstimmig genehmigt
wurde. Er dankt allen Gönnern und den Mitgliedern für
die pünktlichen Zahlungen des Jahresbeitrages.
Das Jahresprogramm wurde besprochen und besonders auf den Buurezmorge
am 1. Juli bei Fam. Rohrer, Stöck, hingewiesen, an welchen
alle SVP Interessierten aus dem Bezirk eingeladen werden sollen.
Zum Schluss der Versammlung wies Präsident Wehrli nochmals
darauf hin, dass es Ziel der SVP Buchs sei, ihre Wähler
wirkungsvoll zu vertreten.
SVP Buchs
Tagblatt vom 16.2.2001 ©
St. Galler Tagblatt AG von HANSRUEDI WIESER
Die SVP badet nochmals im Erfolg
St.-gallische SVP verfeinert ihre Strukturen
und gründet am 29. März in Schmerikon ihre 68. Ortspartei
«Die Motivation der SVP des Kantons
St. Gallen ist hervorragend», stellte Präsident Toni
Brunner am Mittwoch in Sargans fest. Die Delegierten sprachen
sich einstimmig gegen «Ja zu Europa» aus.
In der Markthalle School bei Sargans fanden am gleichen Abend
die 26. kantonale Delegiertenversammlung und die Hauptversammlung
statt. 179 Delegierte, so viele wie noch nie, nahmen teil. Die
Veranstaltung stand im Zeichen der Neuwahlen der Parteigremien
für die nächsten vier Jahre und der Parolenfassung
zur Initiative «Ja zu Europa».
Wahlzufriedener Präsident
Noch einmal badete die Partei mit der heute zweitstärksten
Fraktion im Erfolg der Wahlen. 14 Kantonsräte waren es in
der letzten Legislatur, 42 sind es heute. Aber auch was die kommunale
Ebene angeht, gab sich Präsident Toni Brunner zufrieden.
Der beste Gradmesser, ob eine Partei gut gearbeitet habe, seien
die Wahlen, sagte er. «Nur einer Partei, die berechenbar
ist und der man vertraut, schenkt man die Stimme.» Begeistert
wurde dem ersten SVP-Gemeindepräsidenten im Kanton, Vincenz
John aus Flums, applaudiert. Dass die Bäume auch bei seiner
Partei nicht in den Himmel wachsen, musste Brunner indirekt zugeben.
Er erinnerte an das Scheitern bei den Regierungsratswahlen. Und
zieht Konsequenzen. «Wir haben unser Lehrgeld bezahlt.
Wir werden künftig genau darauf achten müssen, wen
wir für ein solches Amt portieren.»
Parteistruktur im Ausbau
Nicht nur ein neues Logo wurde für das neue Jahrtausend
geschaffen. Auch der strukturelle Ausbau der SVP St. Gallen geht
zügig voran. Im vergangenen Jahr wurde Gabriela Baumann
als Parteisekretärin im 50-Prozent-Pensum angestellt. Noch
offen, aber geplant ist die Unterstützung der Grossratsfraktion
durch «eine Art wissenschaftlicher Begleiter». Am
29. März wird in Schmerikon die 68. Ortspartei aus der Taufe
gehoben. Zehn wurden im vergangenen Jahr gegründet; zudem
die kantonale Jung-SVP. Deren Präsident, Salvatore Airo,
ist Kandidat für das JSVP-Schweiz-Präsidium. Der schnelle
Aufbau und die damit erreichte Grösse fordern ihren Tribut.
«Wir sind so weit, dass erste Ortsparteien kränkeln»,
bedauerte der Präsident. Doch Toni Brunner will das nicht
hinnehmen: «Die Aufbauarbeit muss konsolidiert werden»,
forderte er. Dies sollte der SVP auch mit Blick auf die innere
Stärke nicht schwer fallen. Die Zahl der Parteimitglieder
kletterte von 2000 auf 2600 an. Dank der damit verbundenen Mehreinnahmen
konnten Rückstellungen von über 16 000 Franken für
künftige Wahlen vorgenommen werden. Etwa gleich viel sollen
es heuer sein. Die gutgeheissene Statutenrevision ermöglicht
weitere Änderungen. So hat man sieben Fachkommissionen zusammengestellt,
für jedes Departement eine. Die Zahl der Delegierten wird
künftig auf jene der Parteimitglieder abgestimmt. Die Jung-SVP
stellt zehn. Neu gibt es zwei, nicht nur einen Vizepräsidenten.
Dieser, Emil Schumacher aus Flums, trat zurück. Neu stehen
Toni Brunner Michael Grossmann aus Brunnadern als erster und
die Goldacherin Jeanette Schlegel als zweiter Vizepräsident.
Die drei gehören auch dem Leitenden Ausschuss an, in dem
ferner Fraktionschef Paul Maier, Ernetschwil, Kassier Stefan
Kölliker, Wil, sowie die Kantonsräte Christian Hostettler,
St. Gallen, und Marianne Steiner, Kaltbrunn, Einsitz haben. Zusammen
mit 13 weiteren Personen bilden sie den Kantonalvorstand. Inskünftig
wird jedes Jahr eine Ortssektion für besondere Verdienste
mit einer Urkunde geehrt. Diese ging für 1999 an Amden,
für 2000 an Flums.
Kein einziger EU-Freund
Kein einziger St. Galler SVP-Delegierter wünscht sich sofortige
Beitrittsverhandlungen mit der EU. Das Verdikt über die
Initiative «Ja zu Europa» war mit 179 zu 0 klar.
Pro-Referent Thomas Christen, St. Gallen, hatte einen Kollegen
zitiert. Der hatte ihn gewarnt, den befürwortenden Standpunkt
vor der SVP zu vertreten, sei verlorene Zeit.Christen hatte ihm
nicht geglaubt, nach der Parolenfassung wusste er es besser.
Die Versammlung teilte die Meinung des Flawiler SVP-Kantonsrates
Josef Brunner. Der hatte gemeint: «Ich habe gerne eine
offene Tür. Aber die Haustüre will ich behalten. So
kann ich sie notfalls zumachen.» Bereits im Vorfeld der
Versammlung hatte der Vorstand die Nein-Parolen zu Tempo 30 (Strassen
für alle) und zur Denner-Initiative (tiefere Arzneimittel-Preise)
beschlossen.
|
Parolen der SVP
St. Gallen zur Abstimmung vom 4. März 2001 |
| Volksinitiative "Ja zu Europa" |
NEIN
DV 100% |
Volksabstimmung
76.8 % NEIN |
| Volksinitiative für mehr Verkehrssicherheit
Tempo 30 |
NEIN
DV 100% |
Volksabstimmung
79.7 % NEIN |
Initiative für billigere Arzneimittel
"Denner Initiative" |
NEIN |
Volksabstimmung
69 % NEIN |
Werdenberger & Obertoggenburger
vom 6. Februar 2001
SVP Werdenberg für Bahnhof Buchs
Vor der Abstimmung über die NEAT-Vorlage wurde uns noch
allerhand bezüglich Ausbau der Rheintal-Bahnstrecke versprochen.
Es grosses Stück des Kuchens sollte hier verbaut werden.
Möglicherweise sollte sogar eine Hauptachse durchs Rheintal
entstehen. Nach der Abstimmung hat die SBB fast sämtliche
Vorhaben in unserer Region aus Spargründen aufs Eis gelegt.
Die Stimmen für die NEAT waren ja gefangen, und die Rheintaler
beruhigt, könnte man meinen.
Bis vor kurzem war in Berichten von Radio Ri und der Presse Resignation
bezüglich der Rheintalstrecke auszumachen. Beinahe nicht
verwunderlich, denn unsere Lokal- und Kantonalpolitiker hatten
trotz vielen Vorstössen praktisch nichts erreichen können.
Nach den letzten Presseberichten über die negative Haltung
und die vertröstenden Worte der SBB-Leitung regt sich nun
endlich Widerstand auf breiter Basis.
Die SVP Werdenberg unterstützt diesen Widerstand und ruft
die Bevölkerung der Region auf, die Petition "Pro Bahnhof
Buchs SG" zu unterzeichnen. Sie verlangt einen kundenfreundlichen,
attraktiven und zeitgemässen Bahnhof Buchs SG und den Ausbau
der Güterverkehrsanlagen. Petitionsbogen liegen bei der
Ortspartei Buchs auf, oder können beim Rathaus Buchs bezogen
werden.
SVP Werdenberg, Bezirkspräsident Jürg Schwendener
Werdenberger & Obertoggenburger
vom 5. Januar 2001,
von Kuno Bont
Neuer Präsident für die SVP Werdenberg
Jürg Schwendener übernimmt Leitung der Bezirkspartei
Wie er selber angekündigt hatte, ist SVP-Bezirksparteipräsident
Johann Jakob Litscher, Sevelen, nach Abschluss der Wahlen von
seinem Amt zurückgetreten. Sein Nachfolger heisst Jürg
Schwendener und kommt aus Buchs. Er wurde gestern an der Hauptversammlung
einstimmig gewählt.
Der zurücktretende Johann Jakob Litscher leitete die Geschäfte
der SVP Werdenberg während sechs Jahren und war massgeblich
am Aufbau der SVP im Werdenberg beteiligt.
Einsatz gewürdigt
Die Partei hat deshalb gestern anlässlich der Hauptversammlung,
die zugleich auch Neujahrsbegrüssung war, dem scheidenden
Präsidenten für seinen unermüdlichen Einsatz gedankt.
Sie überreichte Litscher einen geschnitzten Holzteller,
einige Flaschen Wein und einen Champagner. Diesen habe er nach
dein Erfolg, den die SVP im Werdenberg bei den letzten Wahlen
feiern konnte, redlich verdient, hiess es. Johann Jakob Litscher
gab zu bedenken, dass ohne die Mithilfe der Verantwortlichen
und der Parteibasis der erzielte Erfolg nicht möglich gewesen
wäre.
Mit seinem Jahresbericht blendete er nochmals zurück auf
die Geschehnisse bei den Wahlen, die er für die SVP als
Grosserfolg bewertete. "Die Regierung wird jetzt kaum mehr
daran vorbei kommen, der SVP das nötige Gehör zu schenken",
betonte der langjährige Motivator der SVP Bezirkspartei.
Es sei für ihn eine Freude gewesen, während sechs Jahren
die SVP Werdenberg zu leiten, sagte Litscher, Den Mandatsträgern
legte er väterlich ans Herz, ihre Aufgabe ernst zu nehmen
und zuverlässige Arbeit zu leisten.
Jürg Schwendener neuer Bezirksparteipräsident
Der Nachfolger von Johann Jakob Litscher wurde einstimmig gewählt.
Jürg Schwendener ist Leiter des florierenden Zentrums Neuhof
in Buchs. Er stellte sich der Versammlung selber vor und versicherte
die Parteimitglieder, er wolle sich bemühen, für alle
ein guter Bezirksparteipräsident zu sein. Gleichzeitig lud
er alle ein, selber aktiv am Weitergedeihen der SVP Werdenberg
mitzuarbeiten.

Wachtablösung bei der SVP Werdenberg.
Johann Jakob Litscher
(links), Sevelen,
übergibt die Leitung der Bezirkspartei
an seinen
Nachfolger Jürg Schwendener, Buchs.
Bild Kuno Bont
|