SVP Werdenberg
  Titelseite
  Wahlkreis-Infos
  Kantonsräte
  Vorstand
  Termine
  Presse / Archiv
  Kontakt
  Link-Liste

  Ortsparteien
  Wartau
  Sevelen
  Buchs
  Grabs
  Gams
  Sennwald

Schloss Werdenberg
Presse-Archiv 2011

> zum Archiv
2000   2001   2002   2003   2004   2005  
2006   2007   2008   2009   2010

 
Gedanken zum 1. August 2011 - von Mirco Rossi
SVP Werdenberg bei der EPC Sargans - W&O
SVP Wartau feierte ihren 15. Geburtstag - W&O

Gedanken zum 1. August 2011

Mit Stolz und Respekt gedenken wir an unserem Nationalfeiertag an die Entstehung der Eidgenossenschaft. Gemäss der Saga vom Rütlischwur, die sich heuer zum 720. Mal jährt, wurde am 1. August 1291 der Grundstein für unsere Schweiz gelegt. Damals standen drei aufrechte und stramme Vertreter der Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden zusammen und schworen den ewigen Bund der Waldstätter. Sie versprachen einander zu helfen, im Kampf gegen fremde Vögte zusammenstehen und sich vor keiner Gewalt zu beugen. Aus dieser Zeit stammt auch die Geschichte von Wilhelm Tell, unserer Symbolfigur für den Kampf um Freiheit und Unabhängigkeit unseres Landes. Tell wurde zum Nationalhelden, weil er, statt unterwürfig mit dem Kopf zu nicken, den Mut hatte, „Nein" zu sagen.

Diesen Mut und dieser Wille, sich für die Ideale und Errungenschaften der Schweiz einzustehen, hat sich über Jahrhunderte gehalten und wurde stets verteidigt. Heute, so scheint es mir, ist dieser Einsatz aus der Mode gekommen. Der Kampf für Freiheit, Sicherheit und Unabhängigkeit ist erlahmt und teils schon aufgegeben worden. Die anderen Parteien sind lasch, faul und müde geworden. Vom einstigen Mut und Willen sich für die Schweiz einzusetzen ist nichts mehr spürbar. Friedrich Dürrenmatt sagte einst: „Ich glaube, die Schweiz sollte einfach keine Angst haben. Sie könnte frecher sein. Sie sollte ein sehr freches Land sein, das die Auseinandersetzungen, das Gespräch nicht fürchtet.“ Diesem Zitat kann ich nur zustimmen. Leider zeugen Auftritte der Landesregierung von Unterwürfigkeit und vorauseilendem Gehorsam. Die lasche Asyl- und Ausländerpolitik sowie die täterfreundliche Rechtsprechung der Gerichte fördert Gewalt und Kriminalität statt Sicherheit und Wohlbefinden. Verhandlungen mit der EU und anderen Ländern sind geprägt vom Anpassertum und mangelndem Selbstvertrauen.

Anstatt dauernd unterwürfig mit dem Kopf zu nicken und sich von irgendwelchen fremden Vögten einschüchtern zu lassen, braucht die Schweiz mehr Landesvertreter die den Mut haben „Nein“ zusagen, so wie es seinerzeit Wilhelm Tell getan hat.

Mirco Rossi, Stv. Wahlkampfleiter SVP St. Gallen, Hauptstrasse 50, 9476 Weite