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Presse-Archiv 2002
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Schloss Werdenberg

Gartmann einstimmig gewählt - SVP Werdenberg präsentiert Nationalratskandidat (W&O 12. Dez. 2002)
SVP besuchte R-Elektronik, Weite (W&O 7. Dez. 2002)
Kulturgüterstreit mit Glarus beigelegt ? Interpellation (W&O Nov. 2002)
Fort Magletsch - Ausflug der SVP Werdenberg (W&O 28.9.2002)
SVP Sennwald für Burganlage Hohensax (Bericht vom öffentlichen Abendhöck W&O 8.7.2002)
SVP Brötlete auf dem Bauernhof (W&O 26.6.2002)
SVP Sennwald mit neuem Vorstand (W&O 26.5.2002)
Wahlen in den Wartauer Schulrat (Wahlvorschlag SVP Wartau 13.05.2002)
Ortspartei Wartau wählt neuen Präsidenten an der HV (W&O 2.03.2002)
Neuer Name für SVP Werdenberg (Hauptversammlung 2002) (W&O 12.01.2002)
Drogenhandel in Buchs / Interpellationen und Presseberichte
Presseberichte und Leserbriefe Initiative gegen Asylrechtsmissbrauch
Presseberichte und Leserbriefe zur AHV-Goldinitiative
Presseberichte und Leserbriefe zur Wartauer Rheinbrücke
Presseberichte und Leserbriefe zur UNO-Abstimmung

Gartmann einstimmig gewählt (W&O 12.12.2002 von Heini Schwendener)
SVP Werdenberg präsentiert ihren Nationalratskandidaten für die kantonale DV

Walter Gartmann ist 32 Jahre jung, Agenturleiter einer Krankenkasse und Vater dreier Kinder. Der Sarganserländer, der im Jahr 2003 ins Werdenberg umziehen wird, wurde am Dienstagabend von der SVP Werdenberg einstimmig zum Nationalratskandidaten nominiert.

21 SVP-Mitglieder hatten sich am Dienstag im "Grütli" Werdenberg zur Nominationsversammlung eingefunden. Bezirksparteipräsident Jürg Schwendener betonte, dass es für die SVP - wie wohl auch für andere Parteien - nicht einfach sei, geeignete Kandidaten für ein politisches Amt zu finden. Umso mehr freue es ihn, in der Person von Walter Gartmann einen guten Anwärter präsentieren zu können - einen Anwärter notabene, der ihm von Nationalrat Toni Brunner empfohlen worden sei. Da es keine weiteren Wahlvorschläge gab, nominierten die Parteimitglieder Walter Gartmann einstimmig zum Kandidaten für den Nationalrat. Ob er letztlich in den Wahlkampf steigen kann, werden die kantonalen SVP-Delegierten an ihrer Nominationsversammlung entscheiden.

Agenturleiter der Concordia
Walter Gartmann, Jahrgang 1969, verheiratet und Vater dreier Kinder, ist noch im Sarganserland wohnhaft, er wird seinen Wohnsitz aber 2003 in den Bezirk Werdenberg verlegen. Ursprünglich hat er Elektromonteur gelernt, sich danach zum Technischen Kaufmann weitergebildet und in verschiedensten Tätigkeiten und Branchen, auch im Ausland, gearbeitet. Nach seiner Zusatzausbildung im Bereich des Kranken- und Sozialversicherungswesens wurde Walter Gartmann Agenturleiter der Krankenkasse Concordia Buchs und Sarganserland.
Zu seinen Hobbys zählt Gartmann die Familie, die Land- und Alpwirtschaft, Sport, Musik und die Fasnacht. Er präsidiert den Skiclub Graue Hörner mit rund 600 Mitgliedern. Auch politisch hat sich der 32-Jährige seine Sporen bereits abverdient. Er ist Präsident der Geschäftsprüfungskommission der Schulgemeinde Vilters-Wangs und kantonaler Delegierter der SVP.

Zu seiner politischen Zielsetzung äusserte er sich wie folgt: "Ich möchte nicht, wie so viele, nur am Stammtisch ausrufen, ich will lieber etwas mitgestalten." Als SVP-treuer Nationalrat würde er sich für eine sozial gerechte und bezahlbare Marktwirtschaft einsetzen, in der Vernunft und Selbstständigkeit der Mitbürger als Normalität gelten.

Bezahlbare Prämien für alle
Besonders am Herzen liegen ihm zudem Krankenkassenprämien, die alle Bürger ohne Gang aufs Sozialamt bezahlen können. In seinem Referat über das krankende Gesundheitswesen betonte er, dass die Grundversicherung, die zu einer Luxusversicherung verkommen sei, auf das wirklich Notwendige abgespeckt werde müsse, sonst werde sich die Kostenspirale immer weiter drehen. Allgemein brauche es im Gesundheitswesen mehr Markt und die Aufhebung des Kontrahierungszwangs. Das Fiasko stetig steigender Kosten im Gesundheitswesen hätte das Departement Dreifuss zu verantworten.
Weitere Schwerpunkte seiner politischen Arbeit wären für Gartmann die gezielte Förderung von KMU und die Ausgestaltung einer effizienten, umweltgerechten Landwirtschaft. Das Land brauche zudem nicht nur Studierte, sondern auch Handwerker, sagte er mit Blick auf bildungspolitische Ansätze. Familien sind für Gartmann die Wurzeln der Zukunft, entsprechend würde er sich für eine familienfreundliche Politik einsetzen.
Nach Gartmanns Nomination äusserten SVP-Kantonsräte ihren Ärger über die Schlussabstimmungen in der vergangenen Session. Es sei skandalös, dass die Regierung einfach in der nächsten Session auf jene Geschäfte zurückkomme, deren Resultate ihr nicht genehm seien.

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>> zum Bericht 7.12.2002 W&O SVP besuchte R-Elektronik Weite

Kulturgüterstreit mit Glarus beigelegt?
Wie verschiedenen Ostschweizer Tageszeitungen Mitte September zu entnehmen war, soll nun der leidige Streit um die Werdenberger Kisten zwischen St. Gallen und Glarus endgültig beigelegt sein. In Glarus wurde denn auch das freundeidgenössische Verhältnis zwischen den beiden Kantonen im Beisein von viel Prominenz zelebriert. Die 13 Werdenberger Kisten, welche das Archiv der ehemaligen Glarner Herrschaft Werdenberg (1517 bis 1798) beinhalten, sind mit massgeblicher finanzieller und personeller Hilfe aus dem Kanton St. Gallen neu geordnet und erschlossen worden. Dies ist sicher lobenswert.
Ungeklärt bleibt aber die Frage, warum sich die Akten, Urkunden und Bücher, die Werdenberg (von Grabs bis Wartau) betreffen und einen wichtigen Teil der werdenbergischen Geschichte und Identität darstellen, nach wie vor im Landesarchiv in Glarus befinden.
Dazu konnte man jüngst in der Presse lesen: "An einer Begehung vom 3. Juli 1998 liessen sich die St. Galler unter Regierungsrätin Kathrin Hilber davon überzeugen, dass sich die Kisten tatsächlich rechtmässig im Besitze des Standes Glarus befänden" (Werdenberger und Obertoggenburger vom 14.9.02). Und obwohl es in dieser Angelegenheit nach offizieller Lesart angeblich keine Verlierer gibt, bezeichnete Regierungsrat Rudolf Gisler an der besagten Feier in Glarus den Glarner Landesarchivar Dr. Hans Laupper in Anerkennung seiner "Standhaftigkeit" als "Ritter ohne Furcht", weil dieser gerade in unserem Werdenberger Archiv ein unveräusserliches Stück der Glarner Geschichte sehen will.
An der Standhaftigkeit der St. Galler Regierung in dieser Sache sind dagegen berechtigte Zweifel angebracht. Ihre Haltung erstaunt umso mehr, als sie sich in der Antwort auf die Interpellation 51.97.17 (Eggenberger-Grabs) im Januar 1998 noch dahingehend geäussert hatte, dass der Kanton Glarus den Bestimmungen einer eidgenössischen Schiedskommission von 1806 "in wesentlichen Teilen nicht nachgekommen" sei. "Langjährige Bemühungen St. Gallens, von Glarus die das Werdenberg betreffenden Akten zurückzuerhalten, blieben erfolglos." Die Regierung betrachte auch heute noch "Anstrengungen als berechtigt, geschichtliche oder kulturelle Güter, welche dem Kanton aufgrund von Verträgen oder Schiedsbestimmungen zustehen, jedoch nicht herausgegeben worden sind, einzufordern." So bemühe sie sich derzeit auch darum, den Kanton Zürich zur Herausgabe von Resten der Kriegsbeute aus den Toggenburgerkriegen von 1712 zu bewegen. Die Regierung beabsichtige daher, "die Glarner Regierung einzuladen, zu den dokumentierten Rechtsansprüchen des Kantons St. Gallen Stellung zu nehmen."
Und noch in Botschaft und Entwurf der Regierung vom 23. März 1999 an den Grossen Rat (Beiträge aus dem Lotteriefond 1999) legte sich die Regierung auf den Grundsatz fest: "Die Anschauung, wonach die Archivalien dem Territorium folgen, wo sie entstanden sind und worauf sie sich beziehen, ist in Fachkreisen allgemein anerkannt."

In diesem Zusammenhang ersuchen wir die Regierung um die Beantwortung der folgenden Fragen:
1. Wie erklärt die Regierung den Widerspruch, dass eine St. Galler Delegation unter Regierungsrätin Kathrin Hilber trotz "dokumentierten Rechtsansprüchen des Kantons St. Gallen" und trotz der oben zitierten allgemein anerkannten Anschauung an einer blossen Begehung davon überzeugt werden konnte, die Kisten befänden sich tatsächlich rechtmässig im Besitz des Standes Glarus?
2. Ist die Regierung bereit, zuhanden der hier in erster Linie betroffenen Werdenberger Bevölkerung umfassenden Einblick in die dokumentierte Rechtslage zu gewähren?
3. Welche weiteren Schritte wird die Regierung in bezug auf die Werdenberger Kisten unternehmen?
4. Wird sich die St. Galler Regierung im Kulturgüter-Streit mit Zürich analog zu den Werdenberger Kisten ebenfalls mit einem Verbleib der beanspruchten Kulturgüter in Zürich zufrieden geben?

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>> zum Bericht 28.9.2002 W&O SVP besuchte Festungswerk Magletsch

Für den Erhalt der Ruine Hohensax (Bericht im W&O vom 8.7.2002)

Öffentlicher Abendhöck der SVP Ortspartei Sennwald

Kürzlich durfte die SVP-Orstparteipräsidentin, Verena Frick, im Gasthaus Löwen in Salez einige interessierte Bürgerinnen und Bürger zum öffentlichen Abendhöck begrüssen. Informiert wurde über die Burganlage Hohensax und die "Persönlichkeit Werdenberg". Ebenfalls ein Thema des Abends war der Tourismus.

pd.- Kantonrat Otto Rohner eröffnete die Diskussionsrunde mit dem Wahrzeichen von Sax, der Ruine Hohensax, und begrüsste hierzu Hans Appenzeller als Stiftungsratspräsidenten der Ruinen Hohensax und Frischenberg sowie Ralph Schlaepfer als Präsidenten der historisch-heimatkundlichen Vereinigung des Bezirks Werdenberg (HHVW).

Anlage erhalten
Ralph Schlaepfer informierte die Anwesenden über die historische Bedeutung der Burganlage Hohensax. Danach gab Hans Appenzeller Auskunft über den Stand der Arbeiten und das Ergebnis der Entbuschungsaktion durch die Zivilschutzorganisationen Gams und Sennwald. Nach einer längeren Diskussion waren sich bis auf wenige Stimmen alle Anwesenden einig, dass die Reste dieses kulturhistorisch bedeutungsvollen Objektes auch den künftigen Generationen erhalten bleiben soll. Dabei erachteten es einige Anwesende als besonders wichtig, dass die Bevölkerung ausreichend über das weitere Vorgehen informiert wird. Vorstellen könnte man sich einen offiziellen Gemeindetag bei der Burgruine Hohensax.

Ansprechpartner fehlt
Die Präsidentin leitete zum Thema Tourismus über. Wie vom Gemeindepräsidenten Hans Appenzeller zu erfahren war, arbeitet die Gemeindekanzlei in dieser Frage eng mit dem Verkehrsverein Buchs zusammen. Dort wird ein Verkehrsbüro betrieben, und es liegen auch verschiedene Prospekte der Gemeinde Sennwald auf. Man war sich einig, dass dies allein nicht genüge, um einen potenziellen Besucher nach Sennwald zu locken. In welcher Form sich die Tourismusinteressierten in Sennwald organisieren könnten und wie ein mögliches Aktionsprogramm aussehen könnte, liess die Diskussionsrunde trotz einiger Vorschläge offen. Was aber fehle, sei ein Ansprechpartner, der sich diesen Fragen annehme und mögliche Angebote koordiniere.

Persönlichkeit Werdenberg
Brigitte Frick, Agrarwirtschafterin am Rheinhof Salez, stellte schliesslich in einem interessanten Referat das vom Bund unterstützte Regio-Plus-Projekt "Persönlichkeit Werdenberg" vor. Ziel dieses Projektes sei es, den Strukturwandel im ländlichen Raum mit gezielten und nachhaltigen Investitionen aufzufangen. Das Projekt teile sich in die vier Module "Begegnungs- und Kulturzentrum, Standortpromotion Technologieregion Werdenberg, Naturpark Werdenberg und kulinarischer Tourismus". Das Projekt soll mithelfen, Arbeitsplätze in unserer Region nicht nur zu sichern, sondern auch neue zu schaffen. Die Referentin erwähnte speziell den kulinarischen Tourismus", den sie zusammen Mit Silvia Hohl vom Custerhof mit Rat und Tat begleitet und der an diesem Abend einen besonderen Anschauungsunterricht bot. Die Anwesenden konnten nicht nur ihre Augen an den hübsch aufgemachten kulinarischen Spezialitäten aus hiesigen Betrieben weiden. Vom feinsten Wein des Rebbaus Rohner in Sax über zartes Ribel-Brot der Bäckerei Berger in Salez und leckerem Rahmkäse von der Käserei Gehri in Sax bis hin zum würzigen Speck des Bura-Lädelis Leuener in Sennwald durfte degustiert werden, so viel das Herz begehrte. Schade eigentlich nur, dass nicht mehr Bürgerinnen und Bürger von diesem wirklich tollen Anlass profitiert haben.

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>> zum Bericht 24.6.2002 W&O SVP Brötlete auf dem Bauernhof

W&O 26.5.2002 SVP Ortspartei Sennwald mit neuem Vorstand

Sennwald : An der HV vom 24. Mai musste die langjährige Präsidentin Beatrice Rohner aus gesundheitlichen Gründen ihren Rücktritt bekanntgeben. Ebenfalls trat Rosemarie Wohler zurück. Der neu gewählte Vorstand der Ortspartei setzt sich wie folgt zusammen:
(Bild: von links nach rechts)
Vizepräsident Otto Rohner, Präsidentin Verena Frick, Mitglied Beat Aebi, Kassier Urs Baldinger

 

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Parolen der SVP St. Gallen zur Abstimmung vom 2. Juni 2002
Änderung Strafgesetzbuch "Fristenregelung" NEIN
DV 69:61
Volksabstimmung
JA 72.2%
Volksinitiative "für Mutter und Kind" NEIN
DV 112:17
Volksabstimmung
NEIN 81.7%

SVP Wartau, Pressemitteilung 13.05.2002
Wahlen in den Wartauer Schulrat
Nachdem bekannt wurde, dass der Schulratspräsident, Kurt Gabathuler, und mit ihm auch der Schulrat, Mathias Dürr, vor Ablauf der Amtsdauer ihre Demission per Ende 2002 aus der Schulgemeinde eingereicht haben, hat sich die SVP Wartau mit einer möglichen Nachfolge befasst. Unter Einbezug überparteilicher Gespräche kam man zum Schluss, zur Zeit auf eine Kandidatur für das Präsidium zu verzichten.
Schulratskandidat
Die SVP Wartau freut sich, in der Person von Rolf Balmer (1961), Azmoos, einen fähigen Kandidaten den Wählerinnen und Wählern empfehlen zu können. Rolf Balmer ist verheiratet und Vater von drei schulpflichtigen Kindern. Beruflich ist er Teamleiter in einem Unternehmen für Sicherheitssysteme. Herr Balmer ist parteilos und engagiert sich für die Anliegen unserer Jugend bereits heute als Jugendbeauftragter der Kirchgemeinden Wartau. Seine Freizeit verbringt er im Garten, vor dem Computer oder bei sportlichen Aktivitäten. SVP Wartau

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Werdenberger & Obertoggenburger vom 2.3.2002
Wechsel im Präsidium der SVP Wartau

Am 27. Februar konnte der scheidende Präsident Mario Viecelli eine stattliche Anzahl Mitglieder zur 7. Hauptversammlung der SVP Wartau im Restaurant Soldatenstube Magletsch begrüssen. Dem Bericht des Präsidenten war zu entnehmen, dass das Vereinsjahr 2001 sehr erfolgreich verlaufen sei. Nicht weniger als 15 Neumitglieder sind im vergangenen Jahr zur SVP Wartau gestossen. Gemessen an der Mitgliederzahl ist die Ortspartei Wartau nun nach Buchs die zweitgrösste Sektion im Bezirk Werdenberg.
Anlässe:
Im weiteren verwies der Präsident auf die verschiedenen Parteianlässe, so namentlich auf den jeden Monat stattfindenden Stamm, den Grillanlass sowie das traditionelle Pfefferessen. Höhepunkt war allerdings die von der SVP Wartau organisierte 27. Delegiertenversammlung der SVP Kantonalpartei, welche in der Mehrzweckhalle in Oberschan durchgeführt werden konnte. Der Kantonalpräsident, Nationalrat Toni Brunner bedankte sich denn auch ausdrücklich beim Vorstand für die gute Organisation sowie die festliche Umrahmung des Anlasses durch die Musikgesellschaft Oberschan. Am 10.Januar dieses Jahres fand schliesslich die Hauptversammlung der SVP Kreispartei Werdenberg mit einem Neujahrsapéro im Restaurant Hirschen in Weite statt.
Wahlen:
Nach Genehmigung der Jahresrechnung war das Traktandum Wahlen angesagt. Wie Mario Viecelli ausführte, gedenke er als Präsident zurückzutreten, da sich die Führung einer Ortspartei und die Zugehörigkeit zu einer lokalen Exekutivbehörde nur schwer unter einen Hut bringen liesse. Mit Hansjakob Litscher, Montjol, hat sich ein kompetenter und politisch erfahrener Kandidat für die Nachfolge zur Verfügung gestellt. Er wurde denn auch einstimmig von der Versammlung zum neuen Präsidenten gewählt. Vizepräsident Hans Eggenberger dankte anschliessend dem scheidenden Präsidenten Mario Viecelli für seinen grossen Einsatz zum Wohle der Ortspartei.

Situation in Wartau:
In der allgemeinen Umfrage orientierte Susanne Schäpper über ihre Arbeit in der Kommission Einheitsgemeinde. Die Mehrheit der SVP-Mitglieder stehen der Einheitsgemeinde kritisch gegenüber. Neben zu erwartenden Mehrkosten wurden vor allem Bedenken wegen der zusätzlichen Machtkonzentration beim Gemeindepräsidenten laut. Ein Mitglied kritisierte auch die zunehmende „Kommissionitis“ in der Gemeinde Wartau. So gäbe es kaum eine Gemeinderatssitzung, an der nicht eine neue Kommission ins Leben gerufen würde. Aber auch der „visionäre“ Brückenschlag nach Triesen sowie die Torbögen in Weite gaben zu reden. Es handle sich dabei um Projekte, die in der Bürgerschaft zunehmend Kopfschütteln verursachten.

Kantonsrat Heinrich Schlegel, Malans, wies schliesslich auf das alarmierende Wachstum gewisser Ausgabenposten im Gemeindehaushalt hin. Er beantragte, auf Ende März eine ausserordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Rechnung und Budget könnten erst beraten werden, nachdem die Bürger im Besitze der Jahresrechnung seien. Die Mitglieder stimmten diesem Antrag zu und werden sich im Vorfeld der Gemeindeversammlung zur Beratung des weiteren Vorgehens treffen.

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Werdenberger & Obertoggenburger vom 12.1.2002
(von Jakob Maeder)

Neuer Name für SVP Werdenberg
Als Folge der neuen Wahlkreiseinteilung hat die bisherige SVP-Bezirkspartei an ihrer Hauptversammlung vom Donnerstag im Hirschen Weite ihren Namen in "SVP Kreispartei Werdenberg" umgeändert.
Vor der eigentlichen Versammlung sprach Erwin Böhi, Wil, ehemaliger Delegierter des IKRK, zum explosivaktuellen Thema Uno-Beitritt der Schweiz. Seiner Ansicht nach wissen viele, die dafür oder dagegen sind, kaum genau eine Antwort auf die Frage: Was ist die Uno und wie ist sie organisiert? Böhi versuchte deshalb, Klarheit zu schaffen. Die seit 1945 existierende grosse Organisation bezeichnete er als eine Dialogform zwischen Staaten. Waren es zu Beginn 51 Mitglieder, so zählt die Uno heute 189 Vollmitglieder.
Erwin Böhi erklärte das Uno-System, die Hauptorgane, wie Vollversammlung, Sicherheitsrat, mit ihren entsprechenden Kompetenzen. Zum Internationalen Gerichtshof, der Rechtsfälle zwischen Ländern behandelt, erwähnte er speziell, der viel genannte Gerichtshof für Ex-Jugoslawien sei nur temporär. Ob wohl alle Zuhörenden wussten, dass der Generalsekretär - zurzeit Kofi Annan - immer auf fünf Jahre gewählt wird?

Zum Wo und Wie der Schweiz
Auch auf die Frage, wo und wie die Schweiz dabei ist, gab der Referent ausführlich Auskunft Die Schweiz sei tatsächlich heute schon ausserordentlich aktiv in ihrem Beobachterstatus (z. B. im Wirtschafts- und Sozialrat). Mitmachen heisse freilich auch zahlen. Nach Erwin Böhis Schätzung gibt die Schweiz in der Uno für freiwillige Beiträge, Sonderkommissionen usw. (mit etwa 35 bis 40 Diplomaten) heute schon viele Millionen aus, eine Vollmitgliedschaft würde uns einen Jahresbeitrag von mindestens einer halben Milliarde Franken kosten und etwa 60 Diplomaten bedingen.
Der Redner machte auch eine Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile einer Vollmitgliedschaft. Wer diese gegeneinander abwäge, müsse zur Einsicht kommen, dass wegen der geringeren Vorteile ein Beitritt unratsam sei. Die Schweiz könne ohne Beitritt mehr leisten, findet Böhi. Die anschliessende Fragerunde wurde kaum benutzt, so dass Präsident Jürg Schwendener meinte, wenn alles klar sei, solle man diese Klarheit an der Urne weitergeben.

Die Hauptversammlung selbst war rasch abgewickelt. Jürg Schwendener kam in seinem ersten Jahresbericht als Präsident auf die eidgenössische Abstimmungen von 2001 und die angenommene neue Kantonsverfassung zurück. Er stellte mit Freude eine weitere Zunahme des Mitgliederbestandes fest, Ende 2001 waren es über 200. Kassier Heinz Schlegel konnte eine befriedigende Jahresrechnung präsentieren, die diskussionslos genehmigt wurde, wie auch der Revisionsbericht.

Uno-Duelle" in Buchs und St.Gallen
Die Statuten der Partei mussten wegen der neuen Wahlkreiseinteilung im Kanton überarbeitet werden, der neue Parteiname lautet jetzt "SVP Kreispartei Werdenberg". Die alle vier Jahre anstehenden Vorstandswahlen brachten ebenfalls Änderungen. Neu sind nun im Kreisvorstand neben der Aktuarin Marta Rohrer alle Ortsparteipräsidenten vertreten. Die Zahl der Rechnungsrevisoren wurde auf drei erhöht. Als Präsident wurde Jürg Schwendener, Buchs, als Vizepräsident Christian Bicker, Grabs, bestätigt. Der Präsident nannte noch neben dem schicksalsvollen Abstimmungssonntag vom 3. März weitere vorgängige Veranstaltungsdaten: am 8. Februar Podiumsdiskussion im bzb Buchs und (leider am gleichen Tag) in St.Gallen ein sicher heisses "Uno-Duell" zwischen Bundesrat Joseph Deiss und Christoph Blocher.

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